5 Tipps, sich auf Twitter schnell(er) unbeliebt zu machen
geschrieben am 6.Juni 2010
Eigentlich ist Twitter ein alter Schinken. Wenn ich allerdings sehe, was sich auf meinem Account manches Mal so abspielt, werde ich eines besseren belehrt. Daher lege ich an Ort und Stelle mal ein paar unsortierte Dinge ab, wie Du es geradewegs auf die Blocklisten des Microkosmos schaffst.
Wie mache ich mich also schnell unbeliebt?
1. Frage, warum jemand dir nicht folgt
Der Klassiker. Per Reply oder sehr gern auch DM. Diese Frage lässt sich einfach, wenn auch unfreundlich beantworten. Das was Du schreibst, interessiert mich nicht. Das klingt im ersten Moment total unfreundlich, ist es aber nicht. Wenn ich jedem Folge, der mir folgt, wen soll ich dann noch ernsthaft lesen?
2. Du folgst mir nicht mehr, <Beleidung>
Diese Art habe habe schon öfters erlebt. Es ist letztlich die Bestätigung, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Du hast deinen Schreibstil verändert, Themen oder was auch immer. Wir passen halt nicht zueinander. Fertig.
3. Ich geig dir meine Meinung
Flaming auf Twitter noch beschränkter als in einem Forum. Vielen ist dieses Armutszeugnis gar nicht bewusst. Ich habe gut 2 Dutzend Accounts auf der Blockliste, die ich nicht kenne. Einfach weil ihre ungehaltenen persönlichen Angriffe gegenüber Dritter mich erreicht haben. Belästigung 2.0 sozusagen.
4. Follow, unfollow, follow, unfollow
Diese 24-72 Stunden Spammer, viele werden den Kopf nicken. Ich habe einige Follower, die mir das dritte oder vierte Mal folgen. Den Bock abgeschossen hat allerdings ein Account, der mir inzwischen das 6. Mal folgt. Ich nenne ihn hier nicht, da es ein Business-Account ist.
5. Wiederkäuer
In den letzten 50 Tweets deiner Timeline finden sich 48 Retweets. Selbst nichts zu vermelden?
In einem der nächsten Postings schreibe ich dann darüber, wie man den einen oder anderen Follower gewinnt.
Erzählt mir, wer oder was nervt euch so? Ergänzt die Liste in den Kommentaren!


Patrick schrieb:
6. Juni 2010 12:40Hallo,
deinen Punkt 4 kann ich nur allzu gut nachvollziehen. Finde auch des öfteren Follower wieder, die mir vor 2 Tagen schon gefolgt sind. Am besten ist dabei ein amerikanischer Follower (darf man den Namen erwähnen?
), der mir jetzt schon das 8 mal erneut folgt – solange er mich nicht mit DM’s oder Replays nervt, kann er das gerne auch weitermachen, mögen tue ich ihn daher aber jedenfalls nicht.
Am schlimmsten jedoch sind die Leute, die es nicht unterlassen können auch aus dem Bad zu berichten. Was zur Hölle soll denn das? #klotweet – also mehr Aufmerksamkeit erhascht er bei mir dadurch sicher nicht – es nervt lediglich.
Liebe Grüße
Patrick
schmunck schrieb:
6. Juni 2010 13:04Also bei mir lösen diese automatischen Standard “Danke fürs folgen” DMs einen spontanen defollow-Reflex aus.
Grüße aus der Bundeshauptstadt
)
schmunck
PS: bin übrigens grad auf dem Klo #klotweet ;o)
Patrick schrieb:
6. Juni 2010 13:44@schmunck
Stimmt, die automatischen Mails tragen nicht zwingend zum Chillout bei, ebensowenig wie Leute, die jeden Tag die gleichen Tweets posten, die selben langweiligen Artikel von vor 3 Jahren – damit macht man sich auf jeden Fall schnell unbeliebt, zumal bei mir recht schnell ein “entfolgen” folgt.
Ich habe damit kein Problem, wenn man auf dem “Donnerbalken” einen Artikel schreibt, twittert oder sonst was tut, aber man muss ja nicht der Welt mitteilen, wieviel Zeit zwischen dem letzten Stuhlgang vergangen ist
ps.: frohes Schaffen
torsten schrieb:
6. Juni 2010 13:58Alles schon erlebt. Aber ganz besonders kann ich Punkt und 4 und 5 unterschreiben. Die absoluten Favoriten auf meiner “No Go” Liste.
Ptunk schrieb:
6. Juni 2010 14:09Punkt 4 kann ich auch voll und ganz zustimmen.
Was mir aber tierisch auf die klöten geht ist, wenn jemand seinen, sehr mies recherchierten und geschriebenen, blogpost mit 3, 4 oder 5 verschiedenen tweets anpreist und das innerhalb von nicht ganz 5 min.(sodass sie im wirst Case alle untereinander stehen).
schmunck schrieb:
6. Juni 2010 14:10@Patrick
Ist doch aber praktisch, wenn der Proktologe deines Vertrauens auf dem Laufenden ist. Vielleicht eine Möglichkeit Arztbesuche und somit Kosten zu sparen, Herr Rösler. ;o)
greetings
CiT (@KaiThrun) schrieb:
6. Juni 2010 14:12erm Leute? Ihr könnt hier auch einfach auf “Antworten” klicken
Patrick schrieb:
6. Juni 2010 15:11Sag das doch vorher – den Button habe ich glatt übersehen
Jeffrey schrieb:
7. Juni 2010 18:29Die Liste gefällt mir
Ich bin schon öfters Twitter-Benutzern begegnet, die einen der oben genannten Fehler gemacht haben.
Eigentlich: Wenn man den Sinn hinter Twitter verstanden hat, dann sollten solche Fehler nicht passieren. Aber es gibt sie leider doch …
Sensei schrieb:
12. Juni 2010 14:38Hm,
habe gerade gestern einen ähnlichen Artikel gelesen und mich selber auch schon gefragt, ob es wirklich notwendig ist, dass man erklärt wieso etwas auf Twitter so geschieht wie es der Fall ist.
Ich bin dann für mich aber zu dem Schluss gekommen dass es mir egal ist. Wer mir nicht mehr folgt, das ist seine Entscheidung, kann ihm ja immer noch folgen. Umgekehrt genau so und wenn mir jemand schreibt, dann bekommt er auch ein reply.
Leute die nur Links twittern oder RTs in der Timeline haben werden bei mir eh nicht gefolgt und wer zu oft Links twittert und sonst nichts zu sagen hat dem folge ich nicht oder der fliegt wieder raus.
CiT (@KaiThrun) schrieb:
12. Juni 2010 21:59Jeder hat da sicherlich seine ganz individuellen Kriterien und ebenso verschiedene Schmerzgrenzen.
Ob man sowas benötigt, weiß ich nicht – aber dem ein oder anderen wird es sicherlich nciht schaden, sich sowas mal vor Augen zu führen
Parkrocker schrieb:
23. Juni 2010 18:25Zu Punkt 1: Kann man Leuten eine DM schreiben, die einem nicht folgen?