50.000 Tweets – ein Resümee
geschrieben am 22.August 2011
50.000 Tweets umfasst der Account nun. 50.000 mehr oder minder wichtige Dinge. Eine ganze Menge, die in den letzten 3 Jahren da zusammen gekommen ist. Zeit um ein kleines Resümee zu ziehen. Es war nicht alles Gold, was glänzte. Es war aber sehr informativ, lehrreich und unterhaltsam.
50.000 Tweets hatten auch irgendwann einen Anfang. Damals noch als CTO eines eCommerce Unternehmen hatte ich viele Diskussionen mit @mcmatten über den Dienst. Es dauerte 1 Jahr, bis ich „Sinn“ darin erkannte, ins Internet zu schreiben was ich gerade tat. Die Verlängerung des Blogs als Aggregationsmittel erwies sich als Trafficbringer.
2008 war Twitter auch noch anders. Es war schier unmöglich mehr als 150 Leute aktiv zu lesen. Ich vermute, es gingen im Schnitt 100 Tweets am Tag raus. Im Durchschnitt versteht sich. Es wurde einfach alles getwittert und jeder machte mit, auch wenn er das heute nicht mehr wahr haben möchte. Es glich einem großen Chatraum, wie im IRC nur ohne Q als Channelmaster. Dies zog sich noch gut durch 2009 und seit 2010 hat sich die Twitterfrequenz bei vielen sicherlich „normalisiert“.
In der Zeit hat Twitter sich von verschiedenen Seiten gezeigt. Twitter ist vor allem bei Problem, eine exzellente Hilfestellung. Was wäre aus dem SummerCamp ohne Twitter geworden? Auch die Statistiken zeigen, dass die meisten Reaktionen zu Hilferufen kamen. Allerdings geht die Trophäe mit den meisten Antworten, derzeit an die Abteilung „ohne nennenswerten Mehrwert“.
Das Reaktionen nicht nur Antworten sondern vor allem auch Retweets bedeuten, lässt sich nicht bestreiten. Die Nummer 1 in den nativen Retweets ist die Jobsuche, die aktueller denn je nicht sein könnte.

Die Hilfsbereitschaft ist groß
Aber es wird ja nicht nur geholfen, es werden auch Bilder „verteilt“. Das waren in meinem Fall etwa 1,1% oder 543 Twitpics. Eine erlesene Ausbeute davon, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.
1,1% waren wichtige, unwichtige, erklärende, unterhaltsame oder aktuelle Bilder. Es ist aber natürlich noch ein paar mehr Zahlen.
50.000 Tweets teilen sich etwas auf:
- 51% sind Antworten (Reply)
- 21% enthalten einen Link
- 1,1% enthalten ein Bildlink
- 76% der Tweets wurden über Tweetdeck abgesetzt
Die Ratio des Accounts pendelte in den Jahren stets irgendwo bei 1:8-1:10. Inzwischen hat man mich in 230 Listen geworfen. Tendenz wie eh und je leicht wachsend – es wäre vermutlich besser, wenn ich weniger quatschen würde, aber wie soll man dann zu 100.000 Tweets kommen? Der Account wächst in den letzten 6 Monaten täglich um 9 Leute, wovon sich unter der Woche dann wieder 29 entschließen zu gehen. Das heißt also 16 bleiben pro Woche kleben. Diese Entwicklung ist recht kontinuierlich, denn der Zuwachs über die Monate ist “gleich” geblieben.
Es gibt noch so viele zu sagen und so viele tolle Geschichten, die ihr oder ich mit Twitter verbinden. Vielen Dank euch da draußen an den neumodischen Empfangsgeräten, denn ohne euch wäre Twitter nicht dass, was es ist.
Auf die nächsten 50.000!

















Tanya (@to_services) schrieb:
22. August 2011 14:27Hi Mr. Thrun!
Dazu kommen die mir gewidmeten 0,01 % an Empfehlungs-Tweets, über die ich den einen oder anderen Kunden und sicherlich guten Kontakte bekommen hab.
Danke dafür.
Tq
Kai Thrun (@KaiThrun) schrieb:
22. August 2011 15:04Hey Tanya,
nichts zu danken. Das ist die Entschädigung das Gebrabbel abonniert zu haben
Fab schrieb:
22. August 2011 19:55Da wäre so eine Infografik ziemlich dufte.
Ute (@Utestattplastik) schrieb:
23. August 2011 14:38Hallo Kai, welches Statistiktool hast du denn zur Auswertung genommen?
Kai Thrun (@KaiThrun) schrieb:
23. August 2011 15:39Hallo Ute,
den Löwenanteil (90%) hat Thinkup erledigt http://thinkupapp.com