Es ist schon fast nostalgisch: Blog-Stöckchenwurf. Für die, die es nicht kennen. Stöckchenwürfe waren 2007/2008 recht populär, um unter Bloggern ein gewisses Thema zu behandeln und oder ein und die selben Fragen zu beantworten. Im Laufe der Zeit ist dies etwas aus der Mode gekommen. Es liegt vermutlich daran, dass viele Blogs unter den Typus Newsblogger fallen.

Jedenfalls diente dieses Mittel auch dazu, sich zu vernetzen. Es waren meist eine Palette von Fragen, die man einfach zu beantworten hatte. Mit dem Posting ging das Pamphlet dann weiter auf die Reise. Ein Synonym ist Bloggerkettenbrief – das trifft es wohl ganz gut. Man muss aber auch sagen, dass diese Art von Postings oft einen Blick weit über den Tellerrand hinaus gehen. Deswegen und weil es inzwischen so selten vorkommt, habe ich die Einladung von Ralf mal angenommen.

Die Regeln

Letztlich gibt es diesem Blog-Stöckchen 5 “Regeln”. Für die, die es nicht kennen:

  1. verlinke die Person, die Dir das Stöckchen zugeworfen hat
  2. beantworte die Fragen, die gestellt wurden
  3. bewerfe anschließend 5 Leute mit dem Stöckchen
  4. gib den Personen Bescheid, dass Du sie ausgewählt hast
  5. stelle 5 Fragen, die beantwortet werden müssen

Habt ihr mit eurem Blog bestimmte Ziele und wenn ja welche?

Ja, auch wenn ich sie nicht intensiv genug verfolge. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich vom Bloggen leben. Da ich aber nicht zu den News-Bloggern (erhöhte Taktfrequenz = ggf. mehr Traffic) gehöre, wird dieses Ziel vermutlich erst später erreicht werden. Ich bin noch weit davon entfernt, wenn auch der Blog oft mir als Eintrittskarte dient. Wobei der Blog sicherlich nur ein Baustein ist.

Was ist euer bevorzugtes Social Network und warum?

Twitter! Weil ich dort sehr unkompliziert alles tun kann, wonach mir der Kopf steht. Ich kann Diskussionen führen, es als Fragenkatalog benutzen und rasch internationale Kontakte knüpfen. Letzteres ist mir besonders wichtig, weil ich den Austausch um den Globus sehr zu schätzen gelernt habe. So konnte ich über einen Kontakt in Dubai mir einige Fragen beantworten lassen, welche Auflagen es dort geben könnte, wenn man dort ein Barcamp veranstalten will.

Wie bekommt man Social Networks und die Arbeit unter einen Hut ohne das die Netzwerke zum Zeitfresser werden?

Man organisiert sich oder macht die Netzwerke aus. Die meisten Poweruser (so auch ich) werden die Netzwerke im Hintergrund laufen haben in irgendeinem Browserfenster. Wer nicht gerade Community Management betreibt, kann sich den Netzwerken relativ leicht entziehen. Wenn man sich angewöhnt den Twitterclient zu schließen, kann man gleichzeitig eine Mitteilung per Mail schicken lassen. Somit wäre man in der Lage wenigstens zeitnah auf Gesprächsanstöße zu reagieren.

Wenn ich einen Blogpost schreibe, dann drücke ich meistens auf Vollbild (OSX). Dann stören mich Programme im Hintergrund ohnehin nicht mehr, die Benachrichtigung (z.B. per Growl) kann man sich ja dann anzeigen lassen oder eben nicht.

Welche Titel bzw. Musikrichtungen befinden sich regelmäßig in eurer Playlist während ihr bloggt und/oder anderweitig im Internet “surft”?

Musikrichtung: Rap, Hiphop, Black. deutsch, englisch, französisch. Es kann auch aus jeder Musikrichtung mal ein Titel kommen, völlig egal ob Metal, Crossover, Electro oder Pop. Aus dem Alter, wo man sich über Musik identifiziert, bin ich raus. Es gibt für mich nur 2 Arten von Musik: gefällt oder gefällt mir nicht.

Alternativ: Hans Zimmer geht immer!

Was treibt ihr am Liebsten wenn ihr mal nicht im Internet unterwegs seid?

Du folgst mir doch auf Twitter, du müsstest doch wissen, dass ich Disney liebe
Nichts ungewöhnliches. Zu selten Sport andernfalls mit Freunden einfach viel Spaß haben (= mit Bauchschmerzen vor Lachen unterm Tisch liegen). Über das Leben philosophieren oder eine Runde kicken.

Ich werfe das Stöckchen (wieso eigentlich Stöckchen, gibt es da eine Ursprungsgeschichte zu?) in Richtung

Meine 5 Fragen sind:

  1. Was hat sich verändert seitdem Du einen eigenen Blog betreibst?
  2. Auf welchen Artikel bist Du besonders stolz und warum?
  3. Welchen Tipp hättest Du gern gehabt, bevor Du mit dem Bloggen angefangen hast?
  4. Wie würde das Aufenthalt im Netz aussehen, wenn es Google nicht gäbe?
  5. Was ist euer liebstes “Offline”-Hobby und was könnte mich daran faszinieren?