Basic Thinking verkauft für 46.902 Euro
geschrieben am 15.Januar 2009
Soeben ist es geschehen. Ein Stück Geschichte. Web-Story. Es wurde viel debattiert, philosophiert und geglaskugelt. Nun ist es vorbei, mit Robert und an der Basis denken. Mit meiner persönlichen Einschätzung von 50.000€, lag ich also gar nicht so weit weg. Aber das spielt keine Rolle. Man darf überaus gespannt sein, wie sich die Projekte (Basicthinking und Buzzriders) demnächst entwickeln. Viel spannender ist aber die mediale Wirkung auf Blogs allgemein. Ich denke auch in diesem Hinblick wird sich in nächster Zeit noch einiges tun.
Fakt ist und bleibt: Ein Meilenstein. Ob man das nun gut findet oder nicht, darüber kann man sich Wochen streiten. Dennoch hat Robert Geschichte geschrieben. Sicherlich ist er nicht der Erste, der einen Blog verkauft hat. Keine Frage. Aber er ist der Erste, der damit einen derartigen Medienrummel ausgelöst hat. In seinem Abschluss-Posting hat er beeindruckend gezeigt, wieso er als ein schillender Stern der Bloglandschaft gilt.
Im Übrigen wurde Buzzriders bereits von BILD als auch von den Tagesthemen verlinkt. Quasi “vor Start”. Nette Starthilfe.
Mich würde eure Meinung zum Preis und zu den Auswirkungen “danach” interessieren. Wieso und weshalb, darüber wurde genug spekuliert. Die Kuh ist nun vom Eis. Aber hat dieses Spektakel auch Einfluss auf die Blogosphäre. Wenn ja, welche? Ist zwei Null nun endlich angekommen?


Max schrieb:
18. Januar 2009 21:05Ich finde das ganze sowieso ziemlich seltsam. ich verstehe einfach nicht was sich die kkäufer dabei gedacht haben! 90% der leser werden das doch nicht weiterlesen oder?? ich meine schließlich sind die betreiber bzw ist der betreiber die seele des blogs. ich sehe darin keinen sinn! Mal sehen wie sich der blog entwickelt. der blog von robert wird sicher gut laufen, daran gibt es glaube ich keinen zweifel…
CiT (@KaiThrun) schrieb:
19. Januar 2009 00:35Nein, daran zweifle ich allerdings auch nicht.
Ich finde allerdings, dass die neuen Betreiber in den ersten vier Tagen schon gute Misstritte gemacht haben. Und dass es die Redaktion von Onlinekosten.de ist – naja, ob man das nun gut oder schlecht finden mag, muss letztlich jeder selbst wissen. Mir sind die Beiträge jetzt schon zu steril :X
Achim Reiner schrieb:
23. Januar 2009 15:44Ich bin einverstanden mit deiner Meinung, Max! Und noch.. es gibt manche Sachen, die man nicht kaufen kann. Zum Beispiel: du kannst ein Haus ohne Probleme kaufen, aber eine Heim? Du kannst Sex kaufen, aber echte Liebe? Und so weiter… Dieser “Verkauf” bedeutet nichts, nur ein reiner Gewinn von 47 000 EUR für Robert!