Bringt der FollowFriday was?
geschrieben am 22.Januar 2010
Diese Frage war gerade der Jürgen Mayer in seine Timeline. Da ich ihm seit Wochen folge, gab es natürlich prompt eine Antwort. Ein Softgetränke-Hersteller wirbt mit “Spaß ist, was du daraus machst“. Ich denke ähnlich verhält es sich mit dem FollowFriday. Sicherlich ist die These nicht von ganz weit her, dass er nichts bringt. Das Problem erstreckt sich aber auch in anderen Bereichen, wie z.B. den mangelnden Kommentaren, wo in anderen Medien geantwortet wird.
Der Kern reduziert sich aber darauf hin, was bringt er mir und wie “nutze” ich Ihn? Ingoriert man die Tweets? Lässt man es mit dem Wochenendverkehr einfach durchrauschen?
Ich kann nur für mich reden, ich habe mir im Laufe der Monate angewöhnt aus jedem bei mir eintrudelnden FF-Tweet mir die Protagonisten auszugucken. Aus jedem Tweet suche ich mir dann einen heraus, dem ich eine Woche lang folge. Danach entscheide ich spätestens, ob wir auf einer Stromleitung zwitschern oder nicht, im Zweifelsfall drückt man freundlich unfollow und gut ist.
Was macht Ihr mit den Empfehlungen am Freitag?
Worauf kommt es an? Den Nickname, der Empfehlende?
Klärt mich auf ![]()

Mirco schrieb:
22. Januar 2010 15:42Also die Empfehlungen sind schon einmal gut für das Ego. Schließlich wird man ja empfohlen und das zeigt, dass die Tweets anderen Leuten gefallen. Worauf es ankommt ist natürlich, dass man sich im gleichem Themengebiet befindet. Der Nickname spielt dabei keine Rolle. Wenn ich weiter empfohlen werde schaue ich mir die Person an und empfehle diese vielleicht beim nächsten FF auch, wenn mir die Tweets gefallen.
CiT (@KaiThrun) schrieb:
22. Januar 2010 20:35Für’s Ego?

Ich freue mich sicherlich über jeden Einzelnen der mich empfiehlt, aber deswegen mache ich mir da nichts drauß. Also zumindest laufe ich nicht rum wie King Lui
Aber ich denke zu verstehen, was du versuchst auszudrücken
Enrico schrieb:
22. Januar 2010 15:54Ich schau mir den Großteil davon auch an, je nachdem wie es eben die Zeit erlaubt. Oft ist wirklich was dabei wo man sagt “Mensch, gut das ich den jetzt folge”. Und wenn man sich doch getäuscht hat dann fliegt er eben wieder. Das muss aber nicht nach einer Woche sein, sobald ich merke da kommt nur Müll fliegt er eben raus.
Falk Hedemann schrieb:
22. Januar 2010 17:18Also ich schaue da schon ab und an drauf, aber ich habe jetzt nicht extra eine #ff-Suche am Start. Die eine oder andere Perle habe ich so auch schon gefunden. Für Twitter-Einsteiger ist der FollowFriday aber sicher eine nützliche Einrichtung.
Selbst habe ich übrigens auch schon die Erfahrung gemacht, dass #ff-Empfehlungen was bringen – da hängt es aber maßgeblich davon ab, wer die Empfehlung ausgesprochen hat.
Diese @Listen finde ich übrigens weniger aussagekräftig – besser ist eine Empfehlung, dafür dann aber mit einer guten Begründung.
CiT (@KaiThrun) schrieb:
22. Januar 2010 20:36Ich denke dass Problem an den Liste ist, dass sie zu wenig gepflegt werden und es auch einfach zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde
Jürgen schrieb:
22. Januar 2010 18:38Schön wenn aus einem leicht provokant gedachten Tweet ein Blogartikel wird.
Klar bringt der FF etwas, jedoch fällt mir seit Wochen auf, dass die meisten Twitterati in meiner Timeline Woche für Woche die gleichen Empfehlungen abgeben. Und das liebe leute bringt gar nichts, sondern sorgt eher dafür, dass die Empfehlungen nicht mehr wahrgenommen werden.
Daher mein Tweet. Nur haben sich die viele PRler und Social Media Berater nicht dazu geäußert. Was sagen die einem Kunden wenn er diese Frage stellt – na wahrscheinlich halten sie dann auch die Klappe
CiT (@KaiThrun) schrieb:
22. Januar 2010 20:37Jürgen, dies ist ja auch kein Expertenblog
Thomas schrieb:
22. Januar 2010 18:44Natürlich freue ich mich, wenn ich bzw. meine Tweets die Leute unterhalten und ich empfohlen werde! Revanchiere mich dann i.d.R. mit einem Retour-FF.
Was mir schwer fällt: Selber eine FF-Empfehlung aussprechen, da ich nur Leuten folge, die ich interessant finde. Dann jemand hervorheben …
Piet schrieb:
22. Januar 2010 18:54Ich unterstütze mittlerweile die These dass der FollowFriday nichts bringt. Ich selbst schaue mir die Empfehlungen in meiner Timeline halbwegs regelmäßig an und folge auch manchmal der ein oder anderen Neuentdeckung. Allerdings müssen mich dabei schon 50% der auf Anhieb sichtbaren Tweets interessieren.
Umgekehrt ist die Erfahrung aber ziemlich negativ. Ich werde am FollowFriday in der Regel von 5-10 Personen empfohlen, kann aber als Resultat dieser Tweets fast nie neue Follower begrüßen.
Ich selbst empfehle übrigens ohne feste Anhaltspunkte. Nette Kontakte, lesenswerte Blogger, Revange-Empfehlungen, neue Twitterer oder auch Personen die in letzter Zeit für mich interessante Dinge getwittert haben. Immerhin da kann ich entdecken dass ein paar meine Follower meinen Empfehlungen folgen.
Eine Follow Friday Liste habe ich auch angelegt, aber diese ist mehr oder weniger erfolglos. In Zukunft möchte ich meine FF-Empfehlungen am liebsten irgendwie über mein Blog lösen. Zum Beispiel mit einer Avatar-Wall auf einer Unterseite die (bei Mouseover) auch die Bio der jeweiligen Person wiedergibt. Ein Plugin dafür kenne ich allerdings noch nicht, und selber schreiben kann ich es leider nicht.
“Spaß ist, was du daraus machst” passt als schon irgendwie für den FollowFriday.
LG Piet
Mirko Lange schrieb:
22. Januar 2010 19:14Es gibt doch eigentlich wenig schöneres, als einen anderen Menschen anzuerkennen, oder? Der #FF ist dafür eine gute Gelegenheit. Und je detailierter (also mit Begründung), desto besser. Das wird in erster Linie der Beziehung zwischen Empfehler und Empfohlenem gut tun. Und manch einer schaut dann doch mal drauf, wer der so ist, der empfohlen wird. My 5 Cent.
CiT (@KaiThrun) schrieb:
22. Januar 2010 20:39Anerkennung ist ein schönes Wort in diesem Zusammenspiel. Danke für deine 5 cent!
Marc schrieb:
23. Januar 2010 00:39Der FF hat mich noch nie interessiert. Ich glaube ich habe einmal eine(n) empfohlen, eben weil es gerade an freitags war, als ich den/die entdeckt habe. Ansonsten habe ich wirklich nicht die Zeit, mich durch die Listen von irgendwelchen Leuten zu klicken. Viel (!) besser finde ich die Lösung von Kai, die Empfehlungen zu verbloggen und dahinter zu schreiben WARUM man diesen Leuten folgen sollte. Bzw. warum sie für ihn interessant sind. Denn nur deshalb müssen sie wiederum für mich nicht interessant sein, durch die Erklärung habe ich allerdings einen “Vorfilter”, dem ich auch vertrauen kann
#keinTypo3
Parkrocker schrieb:
24. Januar 2010 16:04Ich bedanke mich hin und wieder bei Nennungen, schaue mir aber grundsätzlich niemanden mehr an…
Stefan Martens schrieb:
5. Februar 2010 03:33Ich als Web 2.0 Berater mit ca. 15 Jahren Erfahrungen…
Ok, mal ganz rational betrachtet bringt es doch nur etwas, wenn man Leute empfiehlt, die man selbst als ‘folgenswert’ betrachtet.
Deshalb mache ich es seit kurzem, also seit ca. 15 Jahren, immer wie folgt:
#ff #fachgebiet1: @name_xy – #fachgebiet2: name_123, etc. pp.
Auf diese Weise wissen die eigenen Followers sofort, ob es sich lohnt den empfohlenden Twitter Boys and Girls zu folgen – je nach eigens zugenordnetem Fachgebiet halt.
Vielleicht hat das auch schon jmd. in den Kommentaren geschrieben, hoch zu scrollen ist um diese Uhrzeit aber nicht unbedingt von Erfolg gekrönt.
Kuss,
SMartens.