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> <channel><title>Kai Thrun &#187; Netzgeflüster</title> <atom:link href="http://kaithrun.de/category/netzgefluster/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://kaithrun.de</link> <description>passionate Blogger</description> <lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 08:42:34 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <atom:link rel='hub' href='http://kaithrun.de/?pushpress=hub'/> <item><title>Sido zeigt Raubkopierern den Mittelfinger</title><link>http://kaithrun.de/sido-zeigt-raubkopierern-den-mittelfinger/?utm_source=subscriber&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rss</link> <comments>http://kaithrun.de/sido-zeigt-raubkopierern-den-mittelfinger/#comments</comments> <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 11:29:35 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Thrun</dc:creator> <category><![CDATA[Netzgeflüster]]></category> <category><![CDATA[Blutzbrüdaz]]></category> <category><![CDATA[Botschaft]]></category> <category><![CDATA[Filesharing]]></category> <category><![CDATA[Film]]></category> <category><![CDATA[Piraterie]]></category> <category><![CDATA[SIDO]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://kaithrun.de/?p=2650</guid> <description><![CDATA[Rapper Sido spielt die Hauptrolle im Hiphop-Film Blutzbrüdaz. Der Film ist ein unterhaltsamer Musikfilm, wenn man die Musik mag. Es ist keine Biografie und hat einen hohen Unterhaltungswert. So fällt zumindest das kurze Resümee meines Kinobesuchs am Samstag aus. Der deutschen Hip-Hop-Szene wird nicht zu unrecht nachgesagt, dass sie den Umgang mit Facebook, Twitter und ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Rapper Sido spielt die Hauptrolle im Hiphop-Film <a
href="http://blutzbruedaz-film.de/">Blutzbrüdaz</a>. Der Film ist ein unterhaltsamer Musikfilm, wenn man die Musik mag. Es ist keine Biografie und hat einen hohen Unterhaltungswert. So fällt zumindest das kurze Resümee meines Kinobesuchs am Samstag aus.<br
/> <span
id="more-2650"></span><br
/> <img
src="http://kaithrun.de/wp-content/uploads/sido_blutzbruedaz.jpg" alt="" title="sido_blutzbruedaz" width="468" height="195" class="aligncenter size-full wp-image-2652" /></p><p>Der deutschen Hip-Hop-Szene wird nicht zu unrecht nachgesagt, dass sie den Umgang mit Facebook, Twitter und Youtube verstanden haben. Dies wird man Protagonisten wie @Bushido78 oder @siggismallz attestieren müssen.</p><p>Genau dieser Umgang spiegelt sich im Kinostreifen Blutzbrüdaz wieder. Während die Filmbranche seit gut 10 Jahren mit weitgehend miserablen Spots über die Leinwand kommt, hat Sido/Constantin einen anderen Weg eingeschlagen. Die Vorgehensweise durch Angst und Verbote den Besucher zu einer legalen Nutzung zu bewegen, hat und wird auch nicht funktionieren.</p><p>Constantin Film soll für Blutzbrüdaz eine “Online-Version” geschaffen haben. Der Film endet nach etwa 10 Minuten. Sido und B-Tight wollen gerade in einen Club gehen &#8211; bis dahin ist der Film wie im Kino, doch dann verändert sich die Handlung.</p><p><iframe
width="470" height="239" src="http://www.youtube.com/embed/184hK69tom0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p>Es ist ein sehr schönes Beispiel, wie man durch <a
href="http://kaithrun.de/die-kunst-zu-uberraschen/" title="Die Kunst zu überraschen">eine Überraschung die Aufmerksamkeit</a> für sich gewinnt. Entscheidend für mich ist hier, dass nicht die »<em>Du kommst ins Gefängnis</em>«-Botschaft gespielt wird. Sido spricht ganz normal mit dem Zuschauer, dass eben die Leute nicht aus Luft und Liebe arbeiten gehen. Die Argumentationskette ist plausibel und trifft auch die Tonalität der Zuschauer.</p><p>Ob Constantin Film den Spot selbst gedreht hat oder nicht, spielt letztlich keine Rolle. Bisher haben wurde das Video über 25.000 Mal aufgerufen &#8211; nur um etwas zu sehen, was eigentlich jeder weiß. Das sind in 12 Tagen genauso viele Views wie die frühere Werbung in 4 Jahren erreichte. Es ist vielleicht nicht »der gute Ton«, aber evtl. der Richtige um gehört zu werden.</p><p><small><a
href="http://rap.de/news/6152">via rap.de</a></small></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://kaithrun.de/sido-zeigt-raubkopierern-den-mittelfinger/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Crowdfunding-Streich: Stromberg &#8211; der Film kommt!</title><link>http://kaithrun.de/crowdfunding-streich-stromberg-der-film/?utm_source=subscriber&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rss</link> <comments>http://kaithrun.de/crowdfunding-streich-stromberg-der-film/#comments</comments> <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 08:03:18 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Thrun</dc:creator> <category><![CDATA[Netzgeflüster]]></category> <category><![CDATA[Brainpool]]></category> <category><![CDATA[Crowdfunding]]></category> <category><![CDATA[Film]]></category> <category><![CDATA[Kino]]></category> <category><![CDATA[Stromberg]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://kaithrun.de/?p=2491</guid> <description><![CDATA[Stromberg &#8211; der Film. Eigentlich klingt daran erst mal nichts außergewöhnlich. Die Serie läuft in der 5. Staffel und hat unter den Fans Kultstatus erreicht. Es liegt eigentlich nahe, dass man die Figur in die Kinos bringt. Die Summe von 1 Million Euro allerdings über CrowdFUNding einzusammeln ist bemerkenswert. Wenn dies innerhalb von 7 Tagen ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Stromberg &#8211; der Film. Eigentlich klingt daran erst mal nichts außergewöhnlich. Die Serie läuft in der 5. Staffel und hat unter den Fans Kultstatus erreicht. Es  liegt eigentlich nahe, dass man die Figur in die Kinos bringt. Die Summe von 1 Million Euro allerdings über <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdfunding">CrowdFUNding</a> einzusammeln ist bemerkenswert. Wenn dies <strong>innerhalb von 7 Tagen</strong> geschieht, ist es ein Paradebeispiel, was im Web so möglich ist.<br
/> <span
id="more-2491"></span></p><p><img
src="http://kaithrun.de/wp-content/uploads/stromberg-derfilm.jpg" alt="" title="stromberg-derfilm" width="470" height="224" class="aligncenter size-full wp-image-2493" /><br
/> Vor genau einer Woche stellte Brainpool <a
href="http://www.myspass.de/myspass/specials/stromberg-kinofilm/" title="Stromberg der Film">seine Microsite auf myspass.de</a> online. Die Idee, die Vorfinanzierung der Produktion über viele zu gestalten, ist ein risikobehaftetes Unterfangen. Ich will mir zwar ziemlich sicher, dass die Kölner sich eine Reserve in die Schublade gelegt hatten.</p><p>Investieren konnte man ab 50€. Dies genau ist ein Anteil. Pro Personen konnten maximal 20 Anteile oder 1000 € investiert werden. Um weiteres Geld einfließen zu lassen, konnte auch eine Patenschaft einer Figur für 50.000 € übernommen werden. Allerdings wurden hierbei keine Anteile erworben, sodass sie keine Rückvergütung stattfindet.</p><p>Ich habe vor einer Woche meine Zweifel gehabt, ob und wie erfolgreich dieses Projekt werden wird. 2948 Investoren bringen es im Moment auf 934750 Euro. Allerdings musste Brainpool  den Verkauf zwischenzeitlich stoppen, um den Verzug der Zahlungseingänge abzuwarten. Es könnte also gut sein das die Million bereits überschritten ist.Sollte dafür nicht erreicht sein, dann verkauft man eben noch einen Tag Anteile.</p><p>Ein interessantes Modell mit einem spannenden Verlauf, was sicherlich in den kommenden Monaten noch für Schlagzeilen sorgen wird. Für 2012 ist der Dreh geplant, um dann 2013 in den Kinos zu landen. Ich blicke gespannt auf die Ankündigungsphase des Films. Mit fast 3000 Botschaftern im Rücken, die ein erklärtes Interesse daran haben, mit dem Film Geld zu verdienen, könnte auch die Vermarktung sehr interessante Züge annehmen.</p><blockquote><p>Büro ist wie Achterbahn fahren, ein ständiges Auf und Ab. Wenn man das 8 Stunden machen muss, TÄGLICH, dann kotzt man irgendwann. (Stromberg)</p></blockquote><p>Bis 2013. Im Kino.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://kaithrun.de/crowdfunding-streich-stromberg-der-film/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Gemeinschaftskräfte entwickeln</title><link>http://kaithrun.de/gemeinschaftskrafte-entwickeln/?utm_source=subscriber&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rss</link> <comments>http://kaithrun.de/gemeinschaftskrafte-entwickeln/#comments</comments> <pubDate>Tue, 20 Dec 2011 17:36:34 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Thrun</dc:creator> <category><![CDATA[Kolumne]]></category> <category><![CDATA[Netzgeflüster]]></category> <category><![CDATA[Bewegung]]></category> <category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category> <category><![CDATA[Netz]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://kaithrun.de/?p=2456</guid> <description><![CDATA[In der Gemeinschaft ist man stärker. Diese Weisheit haben wir in der Grundschule gelernt. Diese alte und kluge Metapher verlässt uns dann, wenn wir in das Arbeitsleben eintreten. Dies hat sich in den letzten Jahren, zulasten der Goliaths verändert. Es gibt immer mehr Davids, die auf sich erfolgreich aufmerksam machen und Goliath schlagen. Die ersten ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>In der Gemeinschaft ist man stärker. Diese Weisheit haben wir in der Grundschule gelernt. Diese alte und kluge Metapher verlässt uns dann, wenn wir in das Arbeitsleben eintreten. Dies hat sich in den letzten Jahren, zulasten der Goliaths verändert. Es gibt immer mehr Davids, die auf sich erfolgreich aufmerksam machen und Goliath schlagen.<br
/> <span
id="more-2456"></span></p><p><img
src="http://kaithrun.de/wp-content/uploads/aljazeera4001.jpeg" alt="Al Jazeera" title="aljazeera400" width="470" height="345" class="aligncenter size-full wp-image-2460" /><br
/> Die ersten Erfolge der Gemeinschaft konnte man während der ersten Shitstorms im Netz verfolgen. Jack Wolfskin zog auf Druck der Masse seine Klage gegen eine Näherin zurück. Nachträglich betrachtet war Jack Wolfskin und die Klage bei Dawando nur ein laues Lüftchen. Die Möglichkeiten sich über das Internet zu organisieren, sind heute vermutlich besser denn je. Die Zeiten, wo man sich umständlich den Zugang zum Netz bauen musste, sind vorbei. Die Handhabung hat sich soweit vereinfacht, dass so ziemlich jeder mit den Social Networks klarkommt. Dieser leichte Einstieg sorgt noch für unorganisiertes Chaos, aber es wird immer strukturierter.</p><p>Selbst in diesem Chaos wird Demokratie hier und dort durchgesetzt. Zum Beispiel bekommt die Stadt Bremerhaven nun einen Weihnachtsbaum wieder zum Weihnachtsmarkt hinzugestellt. Der Baum wird gesponsert von einem Unternehmen, die Stadt hat dem Unmut der Bürger gehört. Diese hatten sich auf Facebook und auf Foren darüber ausgelassen, dass man mit der Gesamtsituation unzufrieden sei.</p><p>Wesentlich Entscheidender und mit größerem Ausmaße lässt sich das Bild erkennen, wenn man einfach den arabischen Frühling auf sich wirken lässt. Völlig urteilsfrei. Die Menschen organisieren sich über die Netzwerke, treffen sich im Januar am Tahir Platz in Kairo &#8211; um die Regierung zu stürzen. Der Rest, der auch in Libyen und anderswo geschah, ist heute Geschichte.</p><p>Die Regierung in Russland bekommt gerade ein Problem mit ihrem Volk. Zehntausende gehen auf die Straße, um sich zu solidarisieren. Um sich gegen die Regierung Putin auszusprechen. Blogger haben  mit Handykameras dokumentiert, wie die Wahlurnen manipuliert worden sind. Es ist weniger zu beurteilen, ob es Gerechtigkeit ist oder nicht. Vielmehr müssen wir uns daran gewöhnen, dass die Schummelei in unserer Gesellschaft nicht einfach mehr hingenommen wird. Dies durfte nicht nur ein gewisser Herr zu Guttenberg erfahren. Die Zeiten, wo man im heimischen Wohnzimmer gesessen und mit seiner Meinung den Freundeskreis erreicht hat, sind vorbei.</p><p>Die Proteste sind in weiten Teilen noch unstrukturiert und verhältnismäßig ungeschickt geführt. Dies wird allerdings im Laufe der Zeit sicher legen, denn so funktioniert eine Evolution nun einmal. Tiertötungen in Ungarn, Stuttgart 21 oder die Occupy-Bewegung sind nur weitere Beispiele die aufzeigen, dass ein blindes Vorgehen nicht mehr möglich ist. Die Themen unter den Tisch zu kehren, weil es einst Gatekeeper gegeben hat, neigen sich stark dem Ende. In Einzelfällen mag dies noch funktionieren, aber auch diese werden im Laufe der Zeit verschwinden. Das ist auch gut so.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://kaithrun.de/gemeinschaftskrafte-entwickeln/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Pay A Blogger Day &#8211; Heute!</title><link>http://kaithrun.de/pay-a-blogger-day-heute/?utm_source=subscriber&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rss</link> <comments>http://kaithrun.de/pay-a-blogger-day-heute/#comments</comments> <pubDate>Tue, 29 Nov 2011 08:41:25 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Thrun</dc:creator> <category><![CDATA[Netzgeflüster]]></category> <category><![CDATA[Arbeit]]></category> <category><![CDATA[bloggen]]></category> <category><![CDATA[Entlohnung]]></category> <category><![CDATA[kommentare]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://kaithrun.de/?p=2320</guid> <description><![CDATA[Heute ist Pay A Blogger Day. Eine von Flattr initiierte Aktion mit einem wirklich schönen Video. Genau die erste Aussage aus dem Video möchte ich nutzen und aufgreifen. »Er könnte so viele andere Dinge tun&#8230;« heißt es zu Anfang und weiter &#8230; »aber er hat sich entschlossen zu bloggen«. Genau, er sich entschlossen zu bloggen. ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist <a
href="http://payablogger.org">Pay A Blogger Day</a>. Eine von Flattr initiierte Aktion mit einem <a
href="http://kaithrun.de/pay-a-blogger-day-29-november/2248/" title="Pay a Blogger Day – 29. November">wirklich schönen Video</a>. Genau die erste Aussage aus dem Video möchte ich nutzen und aufgreifen. »<em>Er könnte so viele andere Dinge tun&#8230;</em>« heißt es zu Anfang und weiter &#8230; »<em>aber er hat sich entschlossen zu bloggen</em>«. Genau, er sich entschlossen zu bloggen. Ein <strong>komplexes Thema</strong> mit einer niedrigen Einstiegshürde.<br
/> <span
id="more-2320"></span></p><p><img
src="http://kaithrun.de/wp-content/uploads/payabloggerday.jpg" alt="" title="payabloggerday" width="470" height="177" class="aligncenter size-full wp-image-2249" /></p><h2>Technik</h2><p>Ich möchte auch den <a
href="http://www.webmasterfriday.de/blog/blick-hinter-die-blogkulisse-das-setup-hardware">WebmasterFriday</a> nutzen, um ein rundes Bild zu bekommen. Es geht um den Blick hinter die Kulissen. In dieser Woche geht es um die verwendete Hardware. Das Equipment bestimmt natürlich auch ein wenig den Inhalt. Zwar habe ich <a
href="http://kaithrun.de/imac-voraus/1293/" title="iMac voraus">meinen iMac</a> erfolgreich gegen ein MBP tauschen können, und kann nun unterwegs schon einmal die Texte vorschreiben, aber es fehlt noch an Einigem. Mir fehlt z.B. die Möglichkeit, anständig Videos aufzunehmen und Ton zu produzieren. Ich habe die <a
href="http://www.slideshare.net/kaithrun/bloggst-du-schon-oder-schreibst-du-noch-das-internet-voll-10251192/">ersten 15 Folien</a> <a
href="http://kaithrun.de/barcamp-braunschweig-2011-recap-tag1/2200/" title="Barcamp Braunschweig 2011 – Recap Tag1">meiner Session</a> besprochen und muss sagen, es hört sich an als würde man sich den großen Suppentopf über den Kopf stülpen.</p><h2>Zeit</h2><p>Neben der richtigen technischen Ausstattung muss man fürs Bloggen aber noch mehr mitbringen. Zeit zum Beispiel und Mitmenschen, <strong>die einen eventuell mittragen</strong>. Das ist wichtig, da man neben den Fürsprechern und Kritikern an der eigenen Person, auch ein hohes Maß an Verständnis aufgebracht werden muss. Meine Freunde sind so offline, die rufen mich an, um eine Mail zu verschicken. Also ich fahre dann dahin und verschicke die Mail. Aber sie wissen, was bloggen ist. Ich möchte hierbei auf <a
href="http://bloghaven.de/?p=4054">einen wirklich eindrucksvollen Text von Nadine mit dem wunderbaren Titel »Als Frau eines Bloggers«</a> verweisen. Nadine ist die Frau von Caschy und beschreibt sehr nachvollziehbar, wie es im Umfeld von Blogs aussieht / aussehen kann. Nur damit man mal ein Bild vor Augen hat.</p><p>Zeit ist ein gern unterschätzter Faktor. Ein guter Artikel braucht neben der Recherche, dem <del
datetime="2011-11-29T08:41:29+00:00">Redigieren</del> Wortkotze wegwischen eben auch Zeit, die beim Schreiben draufgeht. Es müssen noch Links eingefügt werden, dass richtige Bild gefunden werden und so weiter und so fort. Der <a
href="http://kaithrun.de/schleckers-bildungsniveau-pulverfass-erklart/2060/" title="Schleckers Bildungsniveau-Pulverfass erklärt">Artikel zu Schlecker</a> hat z.B. nur 4 Stunden benötigt (ich weiß es noch, da ich kurz nach der Veröffentlichung gefragt wurde). Ich möchte darüber nicht klagen, das ist nicht der Punkt. Es geht darum, einfach mal aufzuzeigen, wie viel Zeit in so manchem Blogpost steckt. Videos bieten da ein gutes Lehrmittel &#8211; wer als Laie sein erstes Video generiert hat, wird diese danach vermutlich in einem ganz anderen Licht sehen. Es ist ein Haufen Arbeit. @AntonBollen sagte so bezeichnend auf dem <a
href="http://kaithrun.de/barcamp-braunschweig-2011-recap-tag2/2211/" title="Barcamp Braunschweig 2011 – Recap Tag2">Barcamp Braunschweig</a> »<em>Ein 2 Minuten Video kann 2 Minuten aber auch 2 Tage dauern</em>«.</p><h2>Feedback</h2><p>Neben der Hardware und Zeit benötigt man eben auch ein gewisses Maß an <del
datetime="2011-11-29T08:26:34+00:00">Selbstmasochismus</del> Hingabe. Die Entlohnung für die Arbeit ist sehr unterschiedlich. Es gibt Menschen, die verdienen ihren Lebensunterhalt damit. Andere bloggen zum Spaß an der Freud. Dazwischen gibt es von den 100 bis zu 0 Prozent alle Variationen der Vergütung. Man kann und sollte einen Blogger aber nicht nur mit Geld bezahlen. Eine gute Währung sind auch Kommentare. Kommentare im Blog oder eine kurze Mail. Eben dann, wenn ich euch danach ist &#8211; nicht zögern, einfach machen.</p><p>Es geht nicht um »<em>fishing for compliments</em>«. An meinem Geburtstag riefen Leser an, gratulierten und sagten mir 2-3 Worte zum Blog. Zum Beispiel rief gestern Abend jemand an, der kurz erwähnte <em>»ich finde es gut, dass du nun unter deinem Namen schreibst«</em>. Neben dem erfreulichen Lob sind dies auch Hinweise für mich, mich in Entscheidungen bestätigt zu fühlen. Denn so manche Unsicherheit wird sicherlich nicht an die Öffentlichkeit getragen. Und na klar, es ist natürlich etwas Ego streicheln dabei <img
src='http://kaithrun.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p><p>Es gibt sicherlich noch etliche Dinge, die oftmals zu kurz kommen. Seien es Kommentare, Links, Zuspruch, Kritik oder andere Dinge, die man in den Wertschöpfungstopf werfen kann. Ich kann es nur wiederholen, der Input der mich per Telefon gestern erreichte, war so wertvoll, dass er vermutlich den Blog im nächsten halben Jahr beeinflussen wird. Einfach weil es viel konstruktives Feedback gewesen ist.</p><p>Dafür möchte ich danken und &#8230; ja, missbrauche den Pay A Blogger Day, um auf diesen Umstand (wie sicher 1x im Jahr) aufmerksam zu machen. Rock on!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://kaithrun.de/pay-a-blogger-day-heute/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>7</slash:comments> </item> <item><title>Siri &#8211; es gibt so viel zu besprechen</title><link>http://kaithrun.de/siri-es-gibt-so-viel-zu-besprechen/?utm_source=subscriber&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rss</link> <comments>http://kaithrun.de/siri-es-gibt-so-viel-zu-besprechen/#comments</comments> <pubDate>Mon, 17 Oct 2011 15:43:04 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Thrun</dc:creator> <category><![CDATA[Netzgeflüster]]></category> <category><![CDATA[apple]]></category> <category><![CDATA[DataMining]]></category> <category><![CDATA[Handlungsablauf]]></category> <category><![CDATA[iPhone 4S]]></category> <category><![CDATA[sichtweisen]]></category> <category><![CDATA[SIRI]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://derwebarchitekt.de/?p=2013</guid> <description><![CDATA[Seit Freitag das iPhone 4S auf dem Markt. Ich besitze keines, aber ich habe Zugriff auf eines. Das erlaubte mir mich mit dem Gerät etwas näher auseinanderzusetzen. Nach der großen Enttäuschung über das iPhone 4S, schien Siri bis auf einige Ausnahmen völlig ins Hintertreffen geraten zu sein. Mit und über Siri gibt es vieles zu ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Freitag das iPhone 4S auf dem Markt. Ich besitze keines, aber ich habe Zugriff auf eines. Das erlaubte mir mich mit dem Gerät etwas näher auseinanderzusetzen. Nach der großen Enttäuschung über das iPhone 4S, schien Siri bis auf einige Ausnahmen völlig ins Hintertreffen geraten zu sein. Mit und über Siri gibt es vieles zu sagen und vieles zu lernen.</p><h2>Was ist Siri?</h2><p>Fangen wir vorn an. Siri ist ein virtueller Sprachassistent. Der Unterschied zu dem üblichen “Speech-to-text” (Sprechen um zu schreiben) ist, dass Siri versucht eine Interaktion aufzubauen. <a
href="http://www.iphone-news.org/2011/10/09/was-siri-versteht-200-sprachbefehle-die-funktionieren-29111/">Mit über 200 Befehlen</a> kann ich bestimmte Dinge tun. Ich kann einfach das Wetter abfragen, Kalendereinträge tätigen oder EMails diktieren und versenden.<br
/> Der größte Unterschied ist die Sprachsynthese, die man Siri mit auf den Weg gegeben hat. Denn Siri versteht Text im Dialog und Sprachgebrauch. Dies tut die Software überraschend gut.</p><p>Es gibt nun verschiedene Dinge, die man aus Siri und dem darumlegenden Konstrukt lernen kann. Je nach dem aus welchem Blickwinkel man es beleuchtet. Ich möchte dabei bewusst nicht darauf eingehen, wer wie zuerst da gewesen ist. Dies ist lediglich ein <del
datetime="2011-10-17T15:26:30+00:00">uninteressanter</del> <a
href="http://www.m4gic.net/2011/10/siri-warum-haten-die-hater-eigentlich-immer-kommentar/">Streitpunkt unter Nerds</a>, der keinen Einfluss auf das Ergebnis nimmt.</p><h2>Die richtige Zeit</h2><p>Die Einführung des Dienstes kommt zur richtigen Zeit. Die Technologie dahinter ist schon etwas gereift, denn Siri ist kein neuer Wurf. Das Unternehmen mit dem gleichnamigen Dienst hat bereits 2009 <a
href="http://vimeo.com/5424527">diese Technologie in der SemanticWeb Keynote vorgestellt</a>. Ich habe mir den Vortrag angesehen und hätte es zwar verstanden, aber mir gedacht: »Und?«<br
/> <small>Danke @styleworx für den Hinweis und den Link!</small></p><h2>Anwendungsbeispiele sind wichtig</h2><p>In der Präsentation des iPhone 4S wurde Siri vorgestellt. Wie es sich für Apple gehört, liefert das Unternehmen immer Anwendungsbeispiele mit.Anwendungsbeispiele helfen stark ­dabei etwas Neues zu verstehen. Wir sind es gewohnt, Dinge zu adaptieren. »Er hat sich das abgeschaut«, wird dieser Vorgang gern beschrieben. Darin ist auch nichts falsch oder Verwerfliches. Es hilft dem Lernenden oder dem Konsumenten dabei, die Technologie oder das Produkt besser zu verstehen.</p><div
id="attachment_2015" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><img
src="http://derwebarchitekt.de/wp-content/uploads/siri.png" alt="" title="siri" width="470" height="280" class="size-full wp-image-2015" /><p
class="wp-caption-text">SIRI war nicht ganz so enthusiastisch wie ich. Beim nächsten Mal singe ich &quot;Disco Pogo&quot; und Siri könnte &quot;tingelingeling&quot; antworten <img
src='http://kaithrun.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p></div><h2>Gamifaction</h2><p>Bei Siri oder Apple hat man jedoch eines sicherlich gelernt: Lernen geht einfacher mit Spaß. Das Gegenlager gibt sich eher genervt, aber das spielerische Lernen ist hier sehr wichtig. Mit einem Smartphone sprachlich zu kommunizieren ist ungewohnt und muss daher geübt werden. Dieses neue Handling geht leichter von der Hand, wenn ich damit etwas Spaß haben kann. Sei es nun, dass man über <a
href="http://blog.gilly.ws/2011/10/15/siri-ueber-den-sinn-des-lebens">den Sinn des Lebens</a>, Schokolade oder ausgeschlossene Hochzeiten aufgrund von Endnutzer-Lizenzvereinbarungen philosophiert. Die unerwartete und humoristische Antwort fördert diesen Instinkt, etwas zu wiederholen. Das Verlangen wiederholt sich, diese Aktion erneut mit einer anderen Frage auszuführen.Es weckt den Entdeckerinstinkt, eine Frage oder Reaktion herbeizuführen, die nicht schon 100 Mal im Internet steht. Schlussendlich hilft es aber, sich <strong>selbstständig</strong> mit dem System vertraut zu machen.</p><h2>DataMining</h2><p>Ein großer Kritikpunkt war im Vorfeld, dass Siri im Web funktioniert. Diese Kritik beruhte hauptsächlich auf dem Datenschutz. Der technische Vorteil für den Service liegt allerdings auf der Hand. Die Weiterentwicklung des Services funktioniert ohne Update wie eine Software as a Service, denn es ist nichts anderes. Der Gegenpol (Siri) kann analysieren, wo die größten »Schwachstellen« sind. Themen häufig unbeantwortet bleiben. Eine Serviceevolution geschieht mit Millionen von (Beta-)Testern. Mehr Daten kann man nicht bekommen und schon gar keine, die die Realität selbst ist.</p><h2>Zusammenfassung</h2><p>Der Service musste zur Marktreife wortwörtlich erst reifen. Neben der Evolution mit echten Daten liefern Spaß und Anwendungsbeispiele einen einfachen Einstieg in dieses neue Verhaltensmuster. Ob Apple das Ziel erreicht, dem Konsumenten einen persönlichen Assistenten zur Seite zu stellen, bleibt abzuwarten. Es wird sicherlich spannend auf diesem Feld bleiben, denn Siri wird seinen 4 Tagen in der breiten Masse erst der Anfang sein. Ich hoffe nur, dass der Fernseher bei der Fußballliveübertragung nicht irgendwann zurückschreit.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://kaithrun.de/siri-es-gibt-so-viel-zu-besprechen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Facebook Timeline: Märchenstunde bei ZEIT und ZDF</title><link>http://kaithrun.de/facebook-timeline-marchenstunde-bei-zeit-und-zdf/?utm_source=subscriber&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rss</link> <comments>http://kaithrun.de/facebook-timeline-marchenstunde-bei-zeit-und-zdf/#comments</comments> <pubDate>Fri, 23 Sep 2011 21:54:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Thrun</dc:creator> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[Netzgeflüster]]></category> <category><![CDATA[facebook]]></category> <category><![CDATA[Heute Journal]]></category> <category><![CDATA[OpenGraph]]></category> <category><![CDATA[timeline]]></category> <category><![CDATA[ZDF]]></category> <category><![CDATA[ZEIT]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://derwebarchitekt.de/?p=1788</guid> <description><![CDATA[Eigentlich bin ich es satt, mich über Journalisten noch aufzuregen. Die Qualität ihrer Arbeit oder dessen was ich zu Gesicht bekomme, geht in den letzten Jahren rapide bergab. Ich lasse mir nicht einreden, dass es am Geld liegt &#8211; Propaganda und Unwahrheiten verbreiten hat nichts mit gutem Journalismus zu tun. Im Fall der “New Media” ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich es satt, mich über Journalisten noch aufzuregen. Die Qualität ihrer Arbeit oder dessen was ich zu Gesicht bekomme, geht in den letzten Jahren rapide bergab. Ich lasse mir nicht einreden, dass es am Geld liegt &#8211; Propaganda und Unwahrheiten verbreiten hat nichts mit gutem Journalismus zu tun. Im Fall der “New Media” haben die Verlagshäuser extreme Schwierigkeiten und fallen dabei leider selten positiv auf. Im heutigen Fall haben die ZEIT als auch das ZDF um den Ruhmespott einen weiten Bogen gemacht.<br
/> <span
id="more-1788"></span></p><div
id="attachment_1790" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><img
src="http://derwebarchitekt.de/wp-content/uploads/maerchenstunde.jpg" alt="" title="maerchenstunde" width="470" height="261" class="size-full wp-image-1790" /><p
class="wp-caption-text">Märchen: Nicht nur in Büchern.</p></div><p>Kern der Misere ist Facebooks “Timeline”. Nicht zu verwechseln mit dem Newsstream. Facebook &#8211; nein eigentlich Mark Zuckerberg persönlich, verlangt von jedem Nutzer Fotos von seiner Geburt. Zumindest wenn man <a
href="http://www.zeit.de/digital/facebook-lifestream/seite-1">einem Artikel der ZEIT Online</a> Glauben schenken darf. So heißt es in dem Artikel:</p><blockquote><p>In der sogenannten Timeline jedes Mitglieds will Zuckerberg dessen gesamte Lebensgeschichte sehen. Angefangen beim ersten Foto nach der Geburt, bis hin zu jeder Nichtigkeit der Gegenwart.</p></blockquote><p>Was macht Zuck eigentlich, wenn man dies nicht nachkommt? Es passiert nichts. Es wird auch nichts passieren. Die neue Ansicht der Profilseiten ändert rein gar nichts an der Architektur des Dienstes. <strong>Es sind genau die gleichen Daten auf die ich jetzt Zugriff habe</strong>! “Timeline” ändert lediglich die Ansicht. Die Elemente als auch die Zugriffsberechtigungen ändern sich nicht.</p><p>Das <a
href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/live#/beitrag/video/1449052/Facebook-bald-mit-Archiv-des-Lebens">ZDF geht in ihrem Beitrag vom “Heute Journal”</a> noch weiter. Dort wird der Feind Facebook nicht nur mit Timeline auf den Internetuser, sondern will auch noch lustige Dienste miteinander verknüpfen. Es wurde im ZDF zwar Timeline mit dem OpenGraph durcheinander geworfen und vermischt, aber ein Risiko sehe ich bei dem Opengraph auch. Was ich allerdings nicht sehe, dass ich die Protagonistin “gezwungen” werde, irgendwelche Klicks im Internet zu tätigen. Nur damit meine Freunde wissen, welchen Dienst ich nutze. In dem Kommentar scheint ebenfalls verbrecherisch zu sein, dass gewinnorientierte Unternehmen plötzlich Geld verdienen wollen. Angesichts der Geldgier der öffentlich-rechtlichen mit einer angestrebten GEZ-Erhöhung hört es sich wie der blanke Hohn an.</p><p>Neben der Terrorisierung von Facebook, Geburtsbildzwang, einem öffentlichen Leben, und Klick-Knebelverträgen bringt Patrick Beuth in der Zeit  noch einige Bedenken ins Spiel.</p><blockquote><p>[...]Ständig müssen sich die Nutzer fragen: Welche Fotos bilden mein Leben ab? Wer darf welche Information sehen? Und wie muss ich sie formulieren, damit sie mir auch in einem Jahr oder fünf nicht schaden können?[...]</p></blockquote><p>Lieber Herr Beuth, können Sie mir mal verraten, wie Sie das Internet im Jahre 2011 eigentlich nutzen? Welche Frage haben Sie sich in den letzten 10 Jahren bei der Internetnutzung gefragt? Wieso muss ich mir diese Fragen nicht schon jetzt stellen?</p><p>Laut ZEIT hat Herr Beuth die Umstellung selbst getestet. Wieso er die Änderung allerdings nicht verstanden hat, ist bislang ungeklärt. Völlige Verwirrung stiftet Herr Beute dann auf der “2. Seite” (im Internet&#8230;) indem er schildert:</p><blockquote><p>[...]Gleichzeitig wird dieser Lifestream von teils Hunderten anderen Menschen auf sie einprasseln.[...]</p></blockquote><p>Welcher Lifestream wird auch mich einprasseln? Die Timeline, die eigentlich nur eine Änderung der Profilansicht ist? Es gibt zumindest derzeit keinen Vorfall, wo die Timeline durch den Newsfeed ersetzt worden ist.</p><p>Im abschließenden Wunsch von Herrn Beuth, dass die User von Facebook weggehen, da dieses auf die Privatsphäre keinen Wert legt. Die jüngsten Tendenzen zeigen einen ganz anderen Trend von Facebook. Gerade vom GooglePlus-Projekt wird man sich einiges abschauen und Userwünsche ableiten können. Zu einer Größe gehört es bekanntlich auch, mal die Meinung zu ändern.</p><p>Ich kann mich jedoch weder im Falle der ZEIT noch im ZDF damit anfreunden, dass solch ein Nonsens propagiert wird. Die Frage, die ich mir immer stelle ist, ob eine solche Leistung auch in anderen Themenbereichen abgeliefert wird? Wieso geschieht die Manipulation derartig drastisch? Ich will Facebook nicht gutheißen, jedoch ist eine objektive Schilderung der Dinge heutzutage nicht mehr möglich?</p><p><small>Danke u.a. an @inpressulum für den Hinweis</small></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://kaithrun.de/facebook-timeline-marchenstunde-bei-zeit-und-zdf/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>9</slash:comments> </item> <item><title>Influencer-Identifikation, wo geht es hin?</title><link>http://kaithrun.de/influencer-identifikation-wo-geht-es-hin/?utm_source=subscriber&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rss</link> <comments>http://kaithrun.de/influencer-identifikation-wo-geht-es-hin/#comments</comments> <pubDate>Thu, 04 Aug 2011 13:18:36 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Thrun</dc:creator> <category><![CDATA[Netzgeflüster]]></category> <category><![CDATA[Social Media]]></category> <category><![CDATA[ethority]]></category> <category><![CDATA[Influencer]]></category> <category><![CDATA[kennzahlen]]></category> <category><![CDATA[Klout]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://derwebarchitekt.de/?p=1658</guid> <description><![CDATA[In der letzten Dekade hat sich einiges im Marketing verändert. Die Mundpropaganda hat eine Renaissance erfahren. Mit dem technologischen Einzug in diese Sparte ist es seit einigen Jahren möglich, die Ergebnisse dieser Arbeit zu messen. Die Betonung liegt auf einige (wenige) Jahre, denn dass, verehrte Experten, scheint ihr gern mal zu vergessen. Erst jüngst wurde ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Dekade hat sich einiges im Marketing verändert. Die Mundpropaganda hat eine Renaissance erfahren. Mit dem technologischen Einzug in diese Sparte ist es seit einigen Jahren möglich, die Ergebnisse dieser Arbeit zu messen. Die Betonung liegt auf einige (wenige) Jahre, denn dass, verehrte Experten, scheint ihr gern mal zu vergessen.<br
/> <span
id="more-1658"></span><br
/> Erst jüngst wurde auf <a
href="https://plus.google.com/100262177042388587849/posts/GEWLLR8iYXH?hl=de">Google+</a> über den <a
href="http://roi.ethority.de/" title="Social Media ROI Rechner von ethority">ROI-Rechner von ethority</a> diskutiert. Wie es der Zufall will, hat Marc Thomalla gestern über <a
href="http://xtrawurst.wordpress.com/2011/08/03/der-klout-score-sinn-oder-unsinn/" title="Klout-Score - Sinn oder Unsinn?">Klout-Score &#8211; Sinn und Unsinn</a> in seinem Blog geschrieben. Insgesamt kommt Marc zu einem wenig überraschenden unklaren Ergebnis. Was keine Kritik ist sondern die einfache Tatsache, dass es eben zur Zeit &#8220;drauf an kommt&#8221; <img
src='http://kaithrun.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p><p>Aber wir können auch kein perfektes Ergebnis erwarten. Dabei ist es völlig unerheblich, welchen Namen die Datenquelle, denn insgesamt ist stehen wir noch am Anfang. Natürlich gibt es einflussreiche Menschen schon seit Jahrzehnten: Prominente.</p><p>Einfluss auf eine Masse an Menschen zu nehmen versucht man schon seit Jahrzehnten. Und es funktioniert auch hin und wieder im kommerziellen Sinne, sonst würde man es nicht machen. Wenn man ehrlich zu sich ist, hat fast jeder von uns eine öffentliche Persönlichkeit, der man in jungen Jahren hinterher eiferte. Klarer wird es im Sportbereich, denn die Unsummen an Transfergeldern im Fußball werden gern durch Trikotverkäufe finanziert.</p><p>Auch Mundpropaganda ist nicht neu. Irgendwelche Proben werden schon seit ewigen Zeiten verschickt. Neu ist allerdings, dass man langsam damit beginnt dies messen zu können. Dies hat den Vorteil, dass man nicht mehr Unmengen an Geld ausgeben muss. Gleichzeitig aber versucht einen ähnliches Aufsehen (geht auch ohne Aufsehen, es geht ums Verkaufen) zu erreichen. Ich muss auch nicht mehr wochenlang auf Ergebnisse warten. Exakte Zahlen gibt es im Handumdrehen. Limitierte Einladungsphasen wie bei Google Music oder mit physikalischen Produkten (als Probe) und zur Empfehlung einen klassischen Coupon für den Freund(in), Mama, Nachbar oder Kollegen. WoM Reichweiten zu messen geht auch in der Offline-Welt, <a
href="http://www.trnd.com/" title="TRND">TRND</a> oder <a
href="http://thesocialpartners.com/" title="The Social Partners">The Social Partners</a> können dies realisieren – wenn auch unterschiedliche Weise und verschiedenen USP.</p><p>Zurück in der Onlinewelt kann man diese Dinge natürlich auch anstoßen, in dem man bestimmte Ziele vorher festlegt. Klingt zwar nach einer breitgeschlagenen Marketingphrase, es ist aber nun mal so. Genauso sollte ich in gleichen Zeitraum meine Verkaufszahlen im Auge haben, was von der Dauer der Aktion abhängt.</p><p>Justin Bieber hat angeblich mehr Einfluss online als Obama. Aber weder Bieber noch Obama haben Einfluss auf mich. Hingegen ich mir schon überlegen könnte, ob ich mir die neuen Fußballschuhe kaufen. Der Arjen Robben trägt die ja auch. Fußballschuhe sind nicht aktiven Spielern aber egal. Was ich sagen möchte ist, dass ein derzeitiges (technisches) Problem darin besteht, die Beziehung zweier Personen einzuschätzen, zu bewerten und für das Fachgebiet zu verifizieren. In diesem Bezug wird in Zukunft noch viel Data-Mining und Hirnschmalz nötig sein. Das größte Problem ist wohl, dass man versucht den Einfluss auf eine Masse zu legen. Einfluss ist allerdings meistens eine zweiseitige Beziehung. Jemand der Einfluss auf jemanden hat und  eine Person, die sich beeinflussen lässt.</p><p>Die Vorstellung, dass es möglich ist, aufgrund von Daten die aktive Manipulation (denn nichts anderes ist es) von Personengruppen herzustellen, da hört jeder Marketingmanager die Kasse klingeln. Ich glaube und ich hoffe, dass es soweit nie kommen wird. Sicherlich wird man, bestimmte Typenklassen kategorisieren können und im Laufe der Zeit auch Erfahrungswerte daraus sammeln. Die Trefferquote könnte sich dadurch noch verdichten. Natürlich kann man „Werbung“ bis ins Detail runterbrechen, das heißt aber nur, dass die Zielgruppe passt. Wenn ich also zur Zielgruppe: Anfang 30, männlich, durchschnittliches Einkommen gehöre, werde ich mir den Trockenrasierer nicht kaufen, weil ich lieber nass rasiere. Knapp daneben ist eben auch vorbei.</p><p><img
src="http://derwebarchitekt.de/wp-content/uploads/nexttweet.png" alt="" title="nexttweet" width="560" height="388" class="aligncenter size-full wp-image-1659" /><br
/> Ein sehr schönes Beispiel bringt <strong>Adam Ostrow</strong> in seinem TED-Vortrag „<a
href="http://www.ted.com/talks/adam_ostrow_after_your_final_status_update.html">After your final status update</a>“. Ihr kennt doch noch den Service <a
href="http://yes.thatcan.be/my/next/tweet/">That can be my next tweet</a>, der nach wie vor recht unterhaltsame Sachen produziert. Adam stellt die berechtigte Frage, was wohl passiert wenn in 5, 10 oder 20 Jahren die Technologie soweit ist, dass es eben einen Menschen ersetzen könnte. Gefüttert durch die Daten, die ich z.B. zu Lebzeiten abgegeben habe. Ähnliche „Horror-Szenarien“ kann man nun auf die Influencer umlegen. Ja, was ist denn, wenn ich nur noch ein Reporting bekomme, welche 500 Leute ich für ein maximales Ergebnis ansprechen muss?</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://kaithrun.de/influencer-identifikation-wo-geht-es-hin/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Umgangsformen im Social Web: Verpiss dich, geh weiter</title><link>http://kaithrun.de/umgangsformen-im-social-web-verpiss-dich-geh-weiter/?utm_source=subscriber&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rss</link> <comments>http://kaithrun.de/umgangsformen-im-social-web-verpiss-dich-geh-weiter/#comments</comments> <pubDate>Mon, 25 Jul 2011 10:54:24 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Thrun</dc:creator> <category><![CDATA[Netzgeflüster]]></category> <category><![CDATA[Dialoge]]></category> <category><![CDATA[internet]]></category> <category><![CDATA[Social Web]]></category> <category><![CDATA[Streit]]></category> <category><![CDATA[Umgangsform]]></category> <category><![CDATA[Umgangston]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://derwebarchitekt.de/?p=1652</guid> <description><![CDATA[Ich denke als Pflicht eines Bloggers gehört es dazu, wenigstens einmal im Jahr, an einer Parade teilzunehmen. Der Tradition wegen. So stieß ich heute Morgen über die Parade von Wenke Richter, die sich mit den Umgangsformen im Social Web beschäftigt. Ein Grund für mich schon mal zu seufzen und voll verurteilt den Text zu lesen. ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke als Pflicht eines Bloggers gehört es dazu, wenigstens einmal im Jahr, an einer Parade teilzunehmen. Der Tradition wegen. So <a
href="http://www.neolog-consulting.de/2011/07/nicht-immer-so-nett-im-%E2%80%9Esocialnet%E2%80%9C-2/">stieß ich heute Morgen</a> über <a
href="http://digiwis.de/blog/2011/06/24/aufruf-zur-blogparade-umgangsformen-im-social-web/">die Parade von Wenke Richter</a>, die sich mit den Umgangsformen im Social Web beschäftigt. Ein Grund für mich schon mal zu seufzen und voll verurteilt den Text zu lesen. Meine Erwartungen wurden größtenteils erfüllt. Macht aber nichts, im Gegenzug bin ich <del
datetime="2011-07-25T10:49:54+00:00">völlig</del> ein wenig am Thema vorbei gerutscht.<br
/> <span
id="more-1652"></span><br
/> Es passt ein wenig in die Diskussion um Google+, ob ich mit einem Klarnamen schreiben muss oder kann. Ich finde die Diskussion genauso müßig, wie das ständige drehen im Kreise über Umgangsformen im Internet. Klar, ich habe in diesem Punkt vielleicht meine Erfahrungen auch gemacht, als noch niemand hingesehen hat. Was damals bei AOL und Geocity abging … war richtig übel. Wer mal aktiv einen Gaming-Server besucht hat, wird sich bei der Tonalität eines Shitstorms entspannt noch mal umdrehen. Oder aber der Bedeutung von kackb00n im Klaren sein. (Erläuterung des Wortes Kackboon in <a
href="http://mundmische.de/bedeutung/27339-kackboon">deutsch</a> oder in <a
href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=kackboon">englisch</a> mit Ursprung)</p><p><iframe
width="569" height="427" src="http://www.youtube.com/embed/H7XETELXjzg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p>Ich mag aber weder in der Vergangenheit schwelgen noch mich über meine Diskussionspartner stellen. Das gehört sich nicht. Und damit beginnen wir schon. Es kommt nicht darauf an, wie eloquent ich meine Worte wähle, um eine Botschaft zu übermitteln. Eine aufgequollene Meinungsäußerung hat selten etwas mit einer geistigen Höchstleistung zu tun. Da helfen auch keine 87 Füllwörter in einem 100 Wörter Text. &#8220;<em>Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten</em>&#8220;, der vermutlich klügste Satz, den Dieter Nuhr jemals gesprochen hat.</p><p>Ich muss meine Worte und meine Meinung also verpacken. Dies behauptet zumindest immer die gleiche Sparte von „Typen“. Wieso muss ich das überhaupt? Ich denke, ich kann mich so artikulieren, wie ich es für richtig halte, oder nicht? Sind diese Spinner nicht dieselben Vollpfosten, die sonst völlig vernebelt von Weihrauch durch das Web stampfen um zu propagieren: „Sei Du selbst und alles wird gut. Schreibe nichts ins Internet, was Du nicht auch offline jemandem ins Gesicht sagen würdest.“</p><p>Das ist doch das Problem. Ich würde euch ein „<em>Komm &#8211; verpiss dich, geh weiter</em>“ auch ins Gesicht sagen. Passiert halt mal, wenn ich schlechte Laune habe. Ich vermag ja gar nicht verschweigen, dass ich mich mal hier und da im Ton vergriffen habe. Das Problem der Profilneurotiker ist doch, und dass ist das Problem mit der Meinungshoheit, denn darum geht es ja viel öfter in Diskussionen: Ignoranz. Sascha Lobo geht in seiner diesjährigen »<a
href="http://www.youtube.com/watch?v=sXSrpGr0wDU">Jüngste Erkenntnisse zur Trollforschung</a>« auf diese Tatsache ein.</p><p>Jeder sollte sich, egal wo, so ausdrücken wie es ihm beliebt. Ob mir das nun schmeckt oder nicht, sei mal dahin gestellt. Es gibt dem Sprechenden einfach die Möglichkeit sich so auszudrücken, wie er es am besten kann. Ob das nun jemandem schmeckt, der die Hose mit der Kneifzange zusagt – herrje …  was ändert dass prinzipiell an der Aussage? Wenn ich jemandem sagen, dass er ein Spast ist, dann wird ihm das ähnlich missfallen als wenn ich ihm gegenüber äußere, dass wir nicht miteinander harmonieren.</p><p>Insgesamt hat dieses Spielchen viele Analogien zur realen Welt. Es ist ein Spiel, den Leuten, die einen weiterbringen könnten zu gefallen. In der Schule, an der Uni oder später im Job – es ist immer das Gleiche von Wasser predigen und Wein saufen. Wie kommt es denn sonst zu derartigen Vorfällen, wie z.B. ERGO-Veranstaltungen? Dort ist der Pöbel in der Regel nicht zu finden, die auf die man diese „geschmacklose“ Umgangsform abschieben mag. Die „Asozialen“, die immer gleich persönlich angreifen.</p><p>Das größte Problem, welches ich sehe ist eben diese Doppelmoral. Angenommen da kommt jemand vom „Typus“ Arschkriecher und fühlt sich angegriffen und angesprochen, die gewählte Wortwahl ist jedoch nicht die seinige – ich weiß doch jetzt schon was passiert. Dem vermeidlich Dummen sagt man nach, wenn die verbalen Argumente ausgehen folgen die Ausdrücke. Der Internet-Superuser, vornehmlich nach 2005 online gekommen, hat ein Totschlagargument: Rechtschreibung und Interpunktion. Es ist eine immer wiederkehrende Phrase von Leuten, denen die Argumente ausgegangen sind. In diesem Text werden sich sicherlich auch einige Rechtschreib- als auch Interpunktionsfehler wiederfinden. Macht aber nichts. Wenn es dir nicht passt, klick doch einfach schließen. Ich vermute jedoch, dass dein Geltungsbedürfnis derartig groß ist, das dir »leben und leben lassen« in der Ausführung schwer fallen wird.</p><p>Der Ton macht die Musik. Klar. Und ich finde es gut und richtig, dass sich in diesem auch mal vergriffen wird. Unsere Welt ist nicht so, wie sie von Stromberg beschrieben wird. Unsere Welt ist nicht heile, heile, Hitler. Warum versucht man also eine künstliche Diskussionsebene zu schaffen? Ich finde es wichtig uns mit Typen auseinander zu setzen, die gegen jede Regel verstoßen. Diesen Typen, mit denen wir uns im echten Leben eben nicht an einen Tisch setzen würden. Nur das Fremde schafft Toleranz. Und ich muss zugeben, dass kann mitunter echt spannend sein.</p><p>Es gibt auch im wahren Leben Menschen, die uns von ihrer Ausdrucksweise zusagen und weniger zusagen. Die erst einmal volles Rohr lospöbeln – das spannende an diesen Leuten ist, wenn sie ihren Blutrausch beendet haben, haben sie in der Regel auch wirklich wichtige Dinge anzubringen.</p><p>So genug gepöbelt. Eine anständige Netiquette findet ihr übrigens bei <a
href="http://blog.grey.de/blog-guidelines/">GREY</a> oder bei <a
href="http://blog.daimler.de/kommentar-richtlinien/">Daimler</a>. Das wird euch Milchmädchen dann auch berechtigen alles dass zu löschen, was euch nicht in den Kram passt. (für den Halbprimaten heißt das, dass ich den Unternehmen nicht unterstelle, dies zu tun) Das ist dann gar keine Zensur – stand ja da &#8220;<em>3&#215;3 macht 6&#8230;widdewiddewitt und 3 macht Neune</em>&#8221;</p><p>Seth Godin schrieb letztes Jahr in seinem Blog: Wer niemandem auf den Schlips tritt, wird auch nichts verändern. Aber verändern, dass tun ohnehin nur ganz wenige.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://kaithrun.de/umgangsformen-im-social-web-verpiss-dich-geh-weiter/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>10</slash:comments> </item> <item><title>GooglePlus wird kein Mainstream</title><link>http://kaithrun.de/googleplus-wird-kein-mainstream/?utm_source=subscriber&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rss</link> <comments>http://kaithrun.de/googleplus-wird-kein-mainstream/#comments</comments> <pubDate>Mon, 04 Jul 2011 10:32:36 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Thrun</dc:creator> <category><![CDATA[Netzgeflüster]]></category> <category><![CDATA[Social Media]]></category> <category><![CDATA[facebook]]></category> <category><![CDATA[Google]]></category> <category><![CDATA[GooglePlus]]></category> <category><![CDATA[Social Networks]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://derwebarchitekt.de/?p=1637</guid> <description><![CDATA[Da ist er nun, der Wurf von Google – ein Social Network im Field Trial. Streng genommen noch nicht einmal Beta. Aber mit dieser Frage haben sich schon andere auseinander gesetzt. Ich lasse die Impressionen auf mich wirken und komme zum dem vorläufigen Entschluss: Google+ ist nicht Facebook und wird es auch nie werden. Es ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Da ist er nun, der Wurf von Google – ein Social Network im Field Trial. Streng genommen noch nicht einmal Beta. Aber mit dieser Frage haben sich schon andere auseinander gesetzt. Ich lasse die Impressionen auf mich wirken und komme zum dem vorläufigen Entschluss: Google+ ist nicht Facebook und wird es auch nie werden.<br
/> <span
id="more-1637"></span></p><h3>Es herrscht Bedarf</h3><p>Google+ kann und wird ein Kontrahent zu Facebook werden. Der Ansturm und der damit verbundene Hype in der letzten Woche, hat bei einer Randgruppe eines gezeigt: Es herrscht Bedarf. In erste Linie ist dies für den Konsumenten von Vorteil. Facebook wird aus seiner bequemen Position hinaus kommen müssen. Unabhängig davon, welches „awesome announcement“ am Mittwoch verkündet wird.</p><p>Der Grund warum ich Google+ ein Gewicht zutraue, es aber jedoch anders wird als Facebook, hängt mit der Kundschaft von Google zusammen. Hinzukommt wie Google sich in den letzten Jahren verhalten hat.</p><h3>Accounts und Zahlengeplenkel</h3><p>Google hat massig Accounts – darum geht es aber nicht direkt. Es geht nicht um die Accounts, es geht um die monatlich aktiven User. Das heißt um die Accounts, die sich in den letzten 4 Wochen eingeloggt haben. Aber wer loggt sich bei Google ein? Im massenfähigen Konsumentenbereich fällt mir nur Youtube ein. Webseitenbetreiber, Technikfutzis und Hippster haben aus Urzeiten vielleicht einen Account, weil sie Analytics betreiben oder sich aus Verlegenheit eine App angeschaut haben. Diese Schar an &#8220;Daueronlinern&#8221; hat sich dann vermutlich auch unter das hippe Google+-Volk gemischt.</p><p>Facebook hat irgendwas bei 700-750 Million MAUs – bis auf für einen „Viel reden, wenig sagen“-Vortrag spielt das auch keine Rolle! Das Problem an dieser Zahl ist, dass sie für mich nur interessant sein wird, wenn ich ein Global Player bin. Ein Global Player mit einer englischsprachigen Fanpage. Aber selbst dann werde ich auf Facebook nicht 100% der User erreichen. Es gibt noch Menschen auf diesem Planeten, die sprechen kein Englisch. Betreibe ich eine deutsche Fanpage kann ich etwa 680 Mio Accounts schon mal in die Tonne kloppen, jene werden mich vermutlich nicht verstehen. Oder ich habe keinen relevanten Content für diese Leute, allein schon wegen einer Ortsgebundenheit.</p><h3>Cash<del
datetime="2011-07-04T10:17:57+00:00">fl</del>cow</h3><p>Natürlich wird Google+ demnächst Geschäftsseiten haben, es werden Spiele hinzukommen und Google wird sein Display-Netzwerk um Plus erweitern. Für diese Erkenntnis benötige ich allerdings keine Glaskugel, diese Fakten sind schlüssig.</p><p>Mit den Business-Seiten lädt man die <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cashcow">Cashcow</a> ein, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Die Erweiterung, den Goldesel nun zu schlachten dürfte mit dem Display-Netzwerk nicht als ernsthafte Aufgabe deklariert werden. Die Spiele kommen natürlich, weil es bereits ein Milliardenmarkt ist – seit wann macht Google um Geld einen großen Bogen? <img
src='http://kaithrun.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p><p>Die entscheidende Frage wird nicht sein, wer die beste Technik bietet oder wer nach Meinung einiger Twitterer  »Social Media verstanden« hat. Die Frage, die sich die breite Masse stellt ist: Wo sind meine Freunde? Wo ist die Masse, der für mich relevanten Personengruppe? Es dürfte den meisten Leuten egal sein, welcher Name oben links im Logo skizziert wird. Da spielt Google+ durch die einseitige Beziehung schon eine ganz andere Musikrichtung als Facebook es tut.</p><h3>Fazit</h3><p>Google+ kann sich zu einem guten Pendant entwickeln. Es wird aber vorerst für eine sehr affine  Zielgruppe  eine neue oder zweite Heimat bieten. Ich kann mir zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorstellen, dass Google damit den Mainstream erreicht. Fairer Weise denke ich aber auch, dass es nicht so ein Griff ins Klo wird, wie bei Orkut, Buzz oder Wave. Die Userspanne von Facebook ist einfach zu groß. Ich glaube nicht, dass die Silversurfer als auch die Teenies sich bei Google anmelden werden. Ich kann mich aber auch irren. In die Zukunft kann ich jedenfalls nicht sehen. Warten wir es einfach mal in Ruhe ab, warum sollte nicht etwas eintreten, was wir »so« nicht erwartet hätten? Immerhin muss man berücksichtigen, dass Menschen heute schon bei Schnee im Winter oder hoher Temperaturen im Sommer überrascht sind&#8230;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://kaithrun.de/googleplus-wird-kein-mainstream/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>15</slash:comments> </item> <item><title>Futter für den RSS-Reader</title><link>http://kaithrun.de/futter-fur-den-rss-reader/?utm_source=subscriber&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rss</link> <comments>http://kaithrun.de/futter-fur-den-rss-reader/#comments</comments> <pubDate>Tue, 05 Apr 2011 14:27:58 +0000</pubDate> <dc:creator>Kai Thrun</dc:creator> <category><![CDATA[Netzgeflüster]]></category> <category><![CDATA[blogparade]]></category> <category><![CDATA[Empfehlungen]]></category> <category><![CDATA[Lesestoff]]></category> <category><![CDATA[RSS]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://derwebarchitekt.de/?p=1586</guid> <description><![CDATA[Vorweg: Ich gebe zu, ich habe die Blogparade trotz der langen Ausschreibungszeit erfolgreich prokrastiniert. Bohncore hatte in seiner Blogparade &#8220;Meine Quellen&#8221; dazu aufgerufen, dass jeder einige Beispiele aus seinem RSS-Reader vorstellt. Herausgekommen sind insgesamt 170 Quellen, die von 19 verschiedenen Stellen empfohlen worden sind. Falls jemand also vor dem Sommerloch noch für Nachschub sorgen möchte, ...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://www.bohncore.de/2011/04/05/170-quellen-fuer-webworker-die-webworker-bibel-auswertung-der-blogparade/"><img
src="http://derwebarchitekt.de/wp-content/uploads/die-webworker-bibel.png" alt="" title="die-webworker-bibel" width="227" height="285" class="alignright size-full wp-image-1587" /></a>Vorweg: Ich gebe zu, ich habe die Blogparade trotz der langen Ausschreibungszeit erfolgreich prokrastiniert. Bohncore hatte in seiner Blogparade &#8220;Meine Quellen&#8221; dazu aufgerufen, dass jeder einige Beispiele aus seinem RSS-Reader vorstellt. Herausgekommen sind insgesamt 170 Quellen, die von 19 verschiedenen Stellen empfohlen worden sind. Falls jemand also vor dem Sommerloch noch für Nachschub sorgen möchte, jetzt wäre ein geeigneter Zeitpunkt. Ralf hat sich die Mühe gemacht und die Links Kategorien zugeordnet und verbraucherfreundlich <a
href="http://www.bohncore.de/2011/04/05/170-quellen-fuer-webworker-die-webworker-bibel-auswertung-der-blogparade/">in ein PDF gepackt</a>.</p><p>Viel Spaß beim Lesen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://kaithrun.de/futter-fur-den-rss-reader/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> </channel> </rss>
