Don’t cross the line – behind the scene
geschrieben am 29.März 2010
Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich diese Posting rausschicke oder nicht. Letztlich driftet das Themenfeld in der letzten Zeit vom „Fachlichen“ ab. Aber jeder wird wissen, ein guter Artikel braucht Zeit, Recherche, Prüfung, Tests und macht auch eine Menge Arbeit. Das ist nicht zwingend das Problem. Mich wurmt es jedoch, dass ich eines meiner Projekte nicht umgesetzt bekomme. Ein BarCamp.
Der Gedanke
Klingt im ersten Moment etwas seltsam, ist aber so. Um die CeBIT herum kam mir der Gedanke, ich könnte ein BarCamp veranstalten. Nach wochenlangem Zerren mit den Behörden könnte ich die auserwählte Location bekommen (sie wissen nun auch, dass ein BarCamp nichts schlimmes ist). Die Location ist eine alte Villa, mit großem Garten und Grillplatz. Eigentlich ist es ein Jugendgästehaus, was ich aber ganz lässig finde, da man somit auch gleich Schlafplätze anbieten kann. Ich konnte bisher 80 Leute herauskitzeln, kalkuliert man mit 100, ist die Hütte voll.
In der Regel besteht so ein Veranstaltungsteam ja aus mehreren Leuten. Das ist bei mir auch fast so, wenn man ich, mich und meinereiner addiert. Im Ernst, die Geschichte alleine zu stemmen, hat ein wenig von Größenwahn, was mich aber nicht abhält. Die ersten Probleme entstehen mit der Miete. Und meinem Plan. Klar, ich könnte ein BarCamp innerhalb einer Schule machen, die Räume für wenig Geld bekommen und die Veranstaltung aus eigenen Mitteln finanzieren. Fertig. Ist ja quatsch. Wer kommt schon in eine Kleinstadt auf ein BarCamp? Eigentlich jeder, der an WordPress, Bloggen, Texten und dieser 2.0 Bewegung mitwirkt.
Die Idee
Mein Plan für das BarCamp ist etwas größer (die Mindmap Wolke passt gerade noch auf eine gehobene Auflösung). In Kurzform sähe das so aus:
- 38 Schlafplätze direkt in der Villa
- BusShuttle vom Bahnhof und zurück
- Essen und Trinken das komplette Wochenende
- Samstagabend eine Grillparty mit lässiger Musik für die Dancefloor-Matadore
- Sonntag halben Tag Sessions
Die Krux an der Sache ist – der Ort eines BarCamps ist fast egal. Klar, Flughafen oder wenigstens ICE-Anbindung wären toll. Die Zugverbindung nach Alfeld ist allerdings eigentlich gar nicht so mies und hat mit Hannover, Braunschweig (evtl. Wolfsburg), Bielefeld, Göttingen und Kassel eigentlich ein nettes Einzugsgebiet (Radius ca 200km, kommt sogar Hamburg noch in Frage). Wer es denn dann schon mal geschafft hat, der wird auch vom eigens initiierten BusShuttle abgeholt. Wenn ich nichts habe, dann aber einen BusShuttle, der steht schon.
Die Probleme
Die Miete für das Objekt erschlägt einen. Die schlägt also schon mit 50% der Kalkulationssumme zu Buche. Der Rest geht für Essen, Trinken, TShirts, Versicherung drauf. Also anderes Objekt suchen und auf die Schlafplätze verzichten oder die Plätze vermieten um etwas Budget „reinzubekommen“. Fragen über Fragen, wie man’s macht, man macht es ohnehin falsch. Der Tenor den man oft hört „klar, ich zahl gern was dafür, aber die anderen nicht“ – wer jetzt auch immer die Anderen sind. Ich persönlich finde es aber nicht so fetzig einen Preis zu erheben, es entspricht nicht dem Sinn, dem ich von einem BarCamp verstehe (auch wenn ich selbst dafür gern zahle, weil Preis und Wissensaustausch in keinem Verhältnis stehen).
Da ich keine Erfahrung im BarCamps veranstalten habe, dachte ich mir ganz naiv: fragste. Ha! Denkste! Ich will nicht mosern, aber es ist echt frustrierend, wenn man BarCamp Veranstalter kontaktiert und keine oder echt mangelhafte Resonanz kommt (unbrauchbare Antworten). In Moment gibt es bisher Einen, der zumindest ein Telefonat zugesagt hat. Ich hätte nicht erwartet, dass sich allein dieses Feld so problematisch darstellt.
Eigentlich reißen die Probleme nicht ab. Das Killerkriterium oder der worst case ist ebenfalls eingetreten. In der Bude gibt’s kein Internet. Shit happens. Für das Problem hätte ich auch schon eine theoretische Lösung (Stichwort 3G-Router). Woher die Karten nehmen und die Router? Letzteres könnte ich evtl. über Verbindungen organisieren. Bissel lang machen, bissel Bauch pinseln, passt schon.
Leute und Sponsoren
BarCamp? Genau, man sucht sich einfach Sponsoren. Ich weiß nicht, wie oft ich die (Entschuldigung) selten blöde Antwort bekommen habe. „Such dir doch einfach Sponsoren“. Klar, wenn’s so einfach wäre, würde es jeder machen, oder? Dazu kommen dann die üblichen Antworten, die man so vor die Füße bekommt. Warum willst Du ein BarCamp machen? Meinst Du da kommt überhaupt jemand?
Die Fragen lassen sich eigentlich relativ einfach beantworten. Warum nicht? Ja, Zusagen habe ich bereits.
Sponsoren suchen ist ein hartes, trockenes Brot. Im Moment würde ich mich schon fast glücklich schätzen wenigstens eine Absage bekommen. Es hat manchmal ein wenig das Gefühl von Bewerbungen, da bekommt man ja bekanntlich auch größtenteils schlicht keine Antwort. Wie auch immer …
Warum ich euch das erzähle? Weil ich den Kopf frei bekommen muss. Ich arbeite zwischendurch auch noch mal und habe noch andere irrwitzige „Ideen“. Vielleicht findet sich jemand unter den Lesern, der sachdienliche Hinweise geben kann. Vielleicht hat jemand ein BarCamp bereits veranstaltet und hat noch einen heißen Tipp für mich, worauf ich achten sollte. Welche Fehler man in der Vergangenheit gemacht hat und was man in Zukunft besser macht. Es geht mir hier nicht darum Sponsoren zu fangen. Klar wäre nett, aber doch etwas optimistisch.
Was denkt Ihr darüber? ![]()
Weitermachen?
Vertagen (vielleicht auf 2011)?
Andere Location suchen?
Ist ein BarCamp in einer Kleinstadt doch zu „verrückt“? :irre:
Fragen über Fragen… ![]()

Jürgen schrieb:
29. März 2010 19:48Junge, Junge
Da hast Du Dir wirklich etwas vorgenommen, Respekt.
Grundsätzlich finde ich die Idee toll, ich würde doch glatt kommen.
Gibt es keine Möglichkeit die Location gesponsort zu bekommen? Klar ohne nennenswerte Betriebe nicht, denn genau die sind es die solche Locations haben und auch zur Verfügung stellen, hmm.
Wenn es Dir nicht zuviel wird und Du das finanzielle abdecken kannst wäre es toll wenn Du weiter machst.
Aber aus eigener Tasche bezahlen würde ich das nicht, dann bleibst Du auf einem Batzen Ausgaben sitzen.
Sponsoren wirst Du kaum in der regionalen Wirtschaft finden, denn die haben ja nix von der Werbewirkung, da ja die Besucher großteils weiter anreisen werden.
Mann, ich kann Dir da echt keinen Rat geben, aber ich finde das Vorhaben sehr mutig!
CiT (@KaiThrun) schrieb:
29. März 2010 20:59Naja das Ding ist einfach, die Location ist eigentlich optimal für’n BarCamp. Vorallem durch den Garten, hat man halt noch gutes Aussengelände für Sessions im Freien. Oder einfach austauschen.
Klar gibt es bei uns auch Betriebe, die geeignete Räume hätten. Aber das doch nicht das Wahre. Soll ja auch “cool” werden
Ja, die Werbewirkung für regionale Betriebe ist sicherlich nichts. Aber auch große Unternehmen hören zu, antworten aber nicht. Darunter sind auch viele, die bereits BarCamps unterstützt haben.
Naja, ohne Location keine Veranstaltung. Und der Batzen Kohle ist mal ein kleiner aber feiner iMac. Um mal Dimensionen anzugeben ^^
Guter Rat ist teuer, dass Du allerdings kommen würdest, finde ich fast noch krasser. Ist ja dann doch ein Ritt von Tiefbayern nach Südniedersachen :winken:
Jürgen schrieb:
29. März 2010 21:01Ach die paar Meilen wäre mir egal, wenn schonmal die Coolen zusammmenkommen
Marius schrieb:
29. März 2010 20:08Ich weiß nicht ob wir das Thema auch schon in der Tiefe mal angesprochen hatten, oder ob ich mir nur meine Gedanken gemacht habe, wenn ich was bei Twitter gelesen habe.
Ich finde die Idee toll, da ich selber auch schon einmal mit dem Gedanken gespielt habe, so etwas für die Region Bremerhaven und umzu zu machen.
Ich hoffe ehrlich, dass du dich durch Absagen, blöde Kommentare (die scheinbar jeder immer sofort griffbereit hat) und dergleichen nicht entmutigen lässt.
Ich kann leider auch nicht viel mehr sagen, als das ich gerne kommen würde, auch gegen eine Gebühr.
CiT (@KaiThrun) schrieb:
29. März 2010 21:02Nein hatten wir noch nicht. Aber ich habe mich da schon mal in deiner Region schon mal darüber unterhalten. Du solltest Falk mal ansprechen, der hatte m.E. mit dem Gedanken auch schon gespielt. Sprecht mal miteinander.
Danke für die unterstützenden Worte und der Reisebereitschaft.
Enrico schrieb:
29. März 2010 20:11Hallo Kai,
wenn ich net so weit weg wohnen würde (oh man, 4 “w”) könntest Du auf meine tatkräftige Unterstützung setzen. Finde das sehr spannend was Du da vor hast, aber aus 300 km Entfernung ist es leider schwer machbar.
Wünsche Dir viel Erfolg und erwarte eine Einladung
CiT (@KaiThrun) schrieb:
29. März 2010 21:04Kein Problem!
Ich sehe das als Zusage?
Enrico schrieb:
29. März 2010 22:19Sofern der Termin passt auf jeden Fall
Wenn Dein Konzept steht stelle ich auch gern meinen Blog als kostenlose Werbefläche zur Verfügung, egal ob Du Sponsoren suchen willst oder für das Camp werben willst (oder beides).
Können aber Morgen mal via Skype paar Worte wechseln…
Rolf schrieb:
29. März 2010 20:55Auch wenn ich nicht ganz ausschließen kann, dass du bei der Energie die du so freisetzt, zumindest einen Teil zur Erderwärmung beisteuerst, finde ich dein Engagement toll.
Ich glaube auch nicht, dass die Kleinstadt ein großes Hindernis ist. In einer größeren Stadt hast du ja ggf. auch mit höheren Kosten für die Location zu rechnen. Wen das Barcamp interessiert, der wird auch ebenso gerne in die Kleinstadt kommen. Es geht ja auch eher um die Leute die man hier treffen kann.
Sponsoring – da kennst du dich besser aus oder hast sicher die besseren Kontakte. Ich selbst kann dir nur gerne meine immaterielle Unterstützung anbieten.
kleiner_baum schrieb:
29. März 2010 21:44Hallo Kai,
ich finde das eine tolle Idee und drücke dir die Daumen für die Umsetztung.
Gerade für mich als (mehr oder weniger) “Frischling” in diesem Themengebiet würde es mich sehr reizen, auch mal ein paar der Leute, deren Blogs man regelmäßig liest, kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.
Die 120 KM sind mir auch nicht zu weit und ich wäre gerne dabei, wenn der Termin passt.
Gruß aus der geographischen Mitte Niedersachsens (na gut, der ist 7KM entfernt)
CiT (@KaiThrun) schrieb:
29. März 2010 22:46Wenn Du die Gelegenheit hast, macht es. Ich kann es dir nur anraten, egal in welcher Form der Veranstaltung.
happy-buddha schrieb:
29. März 2010 22:12Nabend
Ich könnte dir auf Twitter @andi1984 empfehlen. Er organisiert ( zusammen mir noch anderen ) das SaarCamp.
Wissenssucher schrieb:
29. März 2010 22:12Also meine Zusage hast Du ja schon länger. Ich denke ein BarCamp in einer so fetten Location könnte man getrost als BarCamp Deluxe bezeichnen, und da würde ich auch glatt nicht nur für die Unterkunft zahlen.
Ich bin eh kein Freund der Kostenlos-Kultur, denn kostenlos ist nun einmal nichts. Das sollten die BarCamper als Webworker eigentlich auch wissen, von daher würde ich auch ein Umlage-Finanzierung für realistisch halten. Genauso möglich ist es aber auch, dass ich mich hier täusche und meine persönliche Meinung fälschlicherweise auf die Allgemeinheit projiziere. Wäre schade.
Und was das Sponsoring angeht, da geht bestimmt noch was…
CiT (@KaiThrun) schrieb:
29. März 2010 22:52Wie Du es bezeichnen willst, kannst du halten wie ein Dachdecker. Ich habe dir auch schon gesagt, dass ich mich da nicht lumpen lasse.
Nun, Du bist der Erste, Du legst den Grundstein, oder? Genauso kommt es dann doch auch zum BarCamp. Einer muss eben den ersten Schritt machen. Nur ohne jegliche Finanzierung, in welcher Form auch immer, ist das Budget einfach zu groß als das ich es aus eigener Tasche zahlen könnte.
Ich würde es mir wünschen. Bedauerlich finde ich es, dass gerade die, auf die man gesetzt hat, keinerlei Reaktion zeigen. Nun gut, die Reaktionen zeigen mir, dass ich ja nicht ganz auf dem Holzweg bin.
Tanya Quintieri schrieb:
29. März 2010 23:33N’Abend!
Nachdem ich jetzt mal bei Wiki geschaut habe, was ein BarCamp ist: coooooole Idee. Wozu man da allerdings Barcamp.org braucht, verstehe ich nicht ganz (steht im Wiki). Aber gut. Ich habe sowieso keine Ahnung. Ich drück schon mal feste die Daumen! Nur nicht entmutigen lassen.
Lieben Gruß,
die Tq
AngieDor schrieb:
30. März 2010 07:42Öi do…fang mir hier ja nicht das schwächeln an, ich bin schließlich schon darauf eingestellt, demnächst ins Dörfchen Alfeld zu reisen um ein lustiges BarCamp Wochenende auf dem Lande zu verbringen… und wenn´s denn was kosten muss, damit es überhaupt stattfinden kann, na dann kostet es halt was PUNKT
Du planst ja keine XHundert Leute Veranstaltung, bei der sich die Konzerne die Sponsoring Verträge gegenseitig abjagen. Also, ich gehe einfach mal davon aus, dass es in Deinem Netzwerk 80-100 Leutchen wie mich geben wird, die auch bereit wären das Geld was sonst in einer Samstagnacht an irgendeinem Tresen bleibt, zu investieren. Hier hast du doch schon einige, die das genau so sehen…
Also WEITERMACHEN! :hurra:
CiT (@KaiThrun) schrieb:
30. März 2010 18:29Stadt. Alfeld ist eine Stadt. Seit Mitte des 12.Jahrhunderts. Du wirst nicht glauben, was die Stadt historisches alles zu bieten hat. Mir fällt es auch immer erst auf, wenn ich anderen davon erzähle. Schau mal bei Wiki
“Deutschland hat das Fagus-Werk im niedersächsischen Alfeld als Weltkulturerbe nominiert.” (dpa / 3.2.2010) ^^
Hm ja, klingt im ersten Moment sicherlich auch alles easy going. Ganz so einfach ist es dann aber nicht immer. Wie dem auch sei, ich bin jetzt bei der Sache. Danke für deine aufbauenden Worte und die Hilfe heute.
Maximilian Bartel schrieb:
30. März 2010 07:51Ich denke auch ein BarCamp wäre wirklich eine nette Angelegenheit. Ich habe selber keine Erfahrung mit der Organisation einer derartigen Veranstaltung, könnte mir aber vorstellen, dass die geplante Größenordnung gerade für den ersten Versuch doch etwas zu groß ist.
Da ich ganz in der Nähe wohne und schon häufig dort gefeiert habe solltest Du Dir vielleicht einmal das Naturfreunde Haus in Alfeld anschauen. Es ist zwar nicht ganz so groß wie die Villa, aber liegt sehr schön oben am Wald, hat Schlafplätze, Gemeinschaftsräume und genügend Parkplätze und gerade wenn es draussen schön ist kann man wunderbar im Garten zusammen sitzen. Zudem kann man es in wenigen Minuten bequem zu Fuß vom Bahnhof erreichen.
Sofern ich weiß ist es preislich auch sehr günstig — einziges Problem ist wahrscheinlich, dass Du es enorm früh anmieten müsstest, da dort im Sommer ständig irgendwelche Veranstaltungen stattfinden und es meist komplett ausgebucht ist. (War jedenfalls bei meinem letzten Geburtstag so)
Am besten machst Du Dir mal selber ein Bild davon sofern Du es noch nicht kennen solltest — es wäre in jedem Fall meine erste Wahl für eine derartige Veranstaltung: http://shrivel.me/?CK
CiT (@KaiThrun) schrieb:
30. März 2010 18:35Nun eigentlich sind BarCamps größer und 80 Leute ist eigentlich schon “kleines Camp”. Wie dem auch sei, ich sehe es für eine vernünftige Grösse um einige Sessions parallel laufen zu lassen.
Ja die Hütte kenne ich, ich weiss aber nicht mehr genau “woher”. Für ein BarCampMini halte ich die für geeignet, wenn man wirklich nur “regionale” Leute mal eben zusammen trommelt. Da ergeben sich neue Möglichkeiten und Ideen.
Die Preise sind äußerst günstig, keine Frage. Klingt super. Wie gesagt, aber für ein BarCamp stelle ich mir schon sowas wie die Villa vor. Wir wollen Alfeld ja präsentieren, oder?
Dank dir für deinen Link und den Hinweis. Ich werde sie definitiv im Hinterkopf behalten.
Manuel schrieb:
30. März 2010 09:43Nun, noch ein Kommentar alá “Ja, tolle Idee mach es” muss ich nun wohl nicht mehr schreiben. Das haben meine Vorredner schon getan. Aber ich mach es trotzdem … J
Nachdem du mir gestern davon kurz erzählt hast, dachte ich noch das sei irgendwie eine Idee ganz weit hinten, aber das es alles schon so konkret ist, wow. Ich finde dein Engagement bis jetzt schon Wahnsinn, hast dich ja schon reichlich vorbereitet. Respekt.
Ich denke viele Firmen, gerade auch wenn es in einem kleinen Dorf/Städtchen ist, wollen persönlich angesprochen werden und wollen das Projekt vorgestellt bekommen bevor sie sagen: “Hey, gute Idee wir unterstützen dich dabei”.
Ich kann mal ein Beispiel von mir nennen: Ich habe mal vor einigen Monaten mit jemanden eine Art “Jugend Location Guide” auf die Beine gestellt. Alles war nur auf unsere Stadt bezogen. Nachdem wir gemerkt haben: Oh okay, das Projekt scheint echt gut bei den Jugendlichen anzukommen und es wird sogar genutzt“, sind wir einfach in die Stadt gegangen zu einigen Geschäften/Firmen und haben denen von diesem Projekt erzählt und nach einem Sponsoring gefragt. In diesem Fall kamen dabei zwar keine Unsummen heraus, aber die brauchten wir auch nicht. Es reichte das Projekt zu finanzieren und das war es was wir wollten.
Vielleicht hilft es einfach einmal zu den Firmen zu gehen und zu sagen: “Hey, ich bin der Kai, ich trage AirMax und ich will ein BarCamp auf die Beine stellen”
Nur mal als eine kleine Erfahrung die ich mit dem Thema Sponsoring gemacht habe.
PS.: Wenn das ganze irgendwann wirklich konkret wird, bin ich aufjedenfall dabei!
CiT (@KaiThrun) schrieb:
30. März 2010 18:37Nun, regionale Unternehmen kommen nur bedingt in Frage. Es geht mir nicht darum, irgendwem blind das Geld aus der Tasche zu ziehen. Es soll schon für beide Seiten passen. Und da ich den Standort als solchen gern vorantreiben würde, bringt es mir nichts mich daran zu “bereichern”. Ist alles nicht so einfach in der Kleinstadt ;o)
Danke für deine Zusage, find ich super.
Sven schrieb:
30. März 2010 17:48Also ich finde die Idee toll.
Warum und was ich dafür tun will liest Du im Blog…
http://www.svenblogt.de/derwebarchitekt-plant-ein-barcamp-become-a-supporter/
CiT (@KaiThrun) schrieb:
30. März 2010 18:38Was soll ich sagen?
Einfach großartig! :hurra:
iForia schrieb:
30. März 2010 21:39Yo Kai,
schön, daß Deine Idee Formen annimmt!
An Deiner Stelle würde ich die Shirts überdenken … sind ein Kostenfaktor, verstauben aber dann i.d.R. im Schrank der Teilnehmer. Ist zumindest meine Erfahrung. Andere mögen das anders sehen.
Aktuell hab ich keine Idee, wie ich helfen kann (vom üblichen wie Tweets & Co. abgesehen), aber ich denk drüber nach!
Viel Erfolg!
T.
CiT (@KaiThrun) schrieb:
30. März 2010 22:26Ach naja nun, immer mit der Ruhe. Tshirts sind sicherlich irgendwo ganz hinten auf der Liste, außerdem habe ich da schon eine Idee, wie ich sie evtl. günstig beziehen kann. Und wenns dafür nicht reicht, dann eben nicht
klares kann, kein Beinbruch, wenn nicht ;o)
Eveline3112 schrieb:
30. März 2010 23:37Hallo Kai,
coole Idee, wenn auch echt ambitioniert mit den Ausgaben für Essen/ Trinken und Übernachtungen.
Ich hätte mal eine Frage am Rande:
Wieso schickst Du eigentlich nicht über Deine XING-Gruppe “Social Media United” eine Event-Einladung raus? Mit einer Gästeliste in der Hand lässt es sicher auch etwas einfacher Sponsoren finden.
Ich kann Dir jetzt auf die Schnelle nur sagen, dass in den meisten Unternehmen eine Kosten-Nutzen-Analyse gemacht wird und auch bei viel Lust etwas zu sponsern gibt es immer noch eine oder mehrere Instanzen, die das absegnen müssen und ich behaupte mal, dass da nicht jeder den Zugang hat zu Social Media und daher mit Fakten überzeugt werden muss, also zumindest mal eine Vorstellung hat wer zu so einer Veranstaltung kommt.
Ich werde das gerne mal bei uns anfragen, weil ich es persönlich interessant finde und sage Dir dann auch gerne Bescheid, sobald ich etwas weiß.
Bis dahin weiter viel Glück
Eveline