HTC Wildfire – ich hätte es anders gemacht
geschrieben am 17.Mai 2010
Ich habe eben über Twitter von @salkin92 das Posting bei BasicThinking aufgeschnappt. Es geht in dem Artikel um das HTC Wildfire was morgen heute veröffentlich wird wurde. Die Informationen zu dem Gerät als auch Bilder sind geleakt worden und HTC stellt sich scheinbar auf die Hinterbeine und makiert den Max. Hinterher ist man zwar sicherlich immer klürger, aber ich wäre anders mit der Sache umgegangen. Wie? Verrat ich euch.
Ausgangssituation
Wie Eingangs schon erläutert geht es kurzum darum, dass der eigentliche Pressetermin für den morgigen Tag angelegt war. Gut die Situation ist nicht so einfach und wenn ein Hersteller ein neues Produkt auf den Markt wirft ist jede Menge Stress angesagt. Da frag mal einer die PMs, wenn z.B. neue Grafikkarten auf den Markt kommen. Timing ist alles. Und es ist wirklich stress, da geht es teilweise um Minuten.
HTC – Reaktion
Rene Hesse von mobiflip.de postete zu dem Thema allerhand. HTC reagierte altmodisch oder besser gesagt konservativ, klassisch. Schuld sind die bösen Buden oder in dem Fall eine Dame. Unprofessionell ist das so schreibt HTC in der Pressemitteilung. Ob denen irgendwer erzählen könnte, dass top-to-bottom communication mehr so 80er Jahre ist? (wie oft eigentlich noch?)
Meine Reaktion
Hinterher ist man immer schlauer, sagte ich bereits. Aber ich möchte nicht den Klugscheißer-Wimpel der Woche abholen. Dennoch zeigt HTC ganz deutlich, dass sie es irgendwie mit dem Medium und der „Community“ noch nicht so 100%ig verstanden haben. Wie Carsten Drees in dem Artikel auf den ich mich beziehe schreibt, hoffentlich wird euch das Ding noch hundert Mal um die Ohren gehauen.
Aber was tun? Mein Bauchgefühl: abwarten. Ich hätte die Pressemittelung auf gar keinen Fall vorgezogen. Ein geleaktes Stück Technik. Es ist gar nicht auszuhalten, was für eine virale Welle da losgeschlagen worden wäre. Ich hätte vielleicht sogar die Veröffentlichung nicht nach vorn sondern nach hinten verschoben und bis dahin alles dementiert oder mich nicht dazu geäußert. Klar, das ist irgendwo vielleicht für den ein oder anderen Kundenverarsche – aber Hand auf’s Herz: Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist?
Man hätte schön einen Spannungsbogen aufbauen können. Die unprofessionellen Blogger hätten schon dafür gesorgt, dass das Thema die Runde macht. Kostenaufwand? Irgendwas bei zwischen 0 Euro und dem Personalaufwand selbst die Füsse still zu halten.
Ich bin kein BWLer, aber ich denke, die eigene Zielgruppe und Käuferschicht unter Beschuss zu nehmen müsste am Ende teurer sein als 0 Euro, oder? Nur so ein Gedanke meinerseits…


Michael Schwarz schrieb:
18. Mai 2010 10:24Wie dumm ist denn das?
Für eine virale Kampagne muss man viel Geld bezahlen. HTC bekommt es gratis und Würgt es ab!? :lachtot: