Mac AppStore released
geschrieben am 6.Januar 2011
Ich bin zwar überzeugter Apple-User und vermeide eigentlich Hypes so gut es geht, jedoch Ausnahmen bestätigen die bekanntlich die Regel. Seit gut einer Stunde ist für Apple-User nun der AppStore für den Mac erhältlich in OSX Version 10.6.6.

Wer ein mobiles Gerät von Apple besitzt, kennt die Versuchung des AppStores bereits. Ich stelle aber in meinem kurzen Aufenthalt fest, dass Apple da ohne irgendwas besonderes gezaubert zu haben, eine Geldmaschine geliefert hat. Eigentlich ist es mehr ein Staubsauger. Ich erkenne zwar sofort, welche Programme sich schon auf meinem Mac befinden, fange aber an zu stöbern. Das Einstiegsmodell mit Chopper 2 für 0,79€ oder AngryBirds für Mac kostet auch nur 3,99€ – da kann man schon mal einen “Probekauf” machen.
Ich habe zum Glück den Großteil der “Tipps der Redaktion” bereits installiert, allein schon durch iWork. Zum Glück deshalb, weil mich ein Gedanke nicht loslässt: “In dem Teil kann man echt Kohle lassen”. Scheinbar bin ich da nicht der Einzige, der um den Großeinkauf einen Bogen gemacht hat, oder?



Parkrocker (@Parkrocker) schrieb:
6. Januar 2011 21:00Ich äußere mich lieber nicht dazu, wieviel Geld ich in drei Monaten alleine mit dem iPad im Store gelassen habe. Grundsätzlich ist das wirklich gefährlich, was sich da zusammenrappelt.
Was mir in den vergangenen Tagen aber immer wieder mal durch den Kopf gegangen ist: Die “Nachhaltigkeit” der geshoppten Produkte.
Was ist denn, wenn Produkte von Apple für mich nicht das Ende der Fahnenstange darstellen? Für diesen (unwahrscheinlichen) Fall binde ich recht viel Geld in einem System, dass ich bei einem Wechsel nie wiedersehen würde. DAS ist der interessante Punkt. Bei Apple beißt sich die Katze permanent in den Schwanz. Durch die Produkte nutze ich den App Store und durch den App Store werde ich wahrscheinlich auch ziemlich lange Kunde bei Apple bleiben. Man könnte natürlich sagen “Hey, wenn es was besseres als i[YouNameIt] gibt, ist mir das investierte Geld aus dem App Store egal”, für mich sind diese “Investitionen” aber ein ganz wesentlicher Punkt…
Kai Thrun (@KaiThrun) schrieb:
7. Januar 2011 17:01Hm ja das Problem hast Du aber auch, wenn Du halt von Windows zu OSX wechselst oder umgekehrt. Ich musste seiner Zeit auch knapp 400€ in die Hand nehmen und Lizenzen nachkaufen, was dich schon extrem annervt. Aber gut. Ich sage mal “sowas weiß man vorher”
Parkrocker (@Parkrocker) schrieb:
7. Januar 2011 20:14Ich hab damit kein Problem. Ist vielleicht auch etwas ungeschickt ausgedrückt gewesen. Auf jeden Fall faszinierend, was für ein Gebilde sich Apple da erschaffen hat. Es druckt Geld und es wird selbiges noch sehr lange tun, weil ein Rädchen perfekt in das nächste greift…
mac (@macpirat) schrieb:
7. Januar 2011 08:31Ich mache um den “Laden” einen Riesenbogen im Moment, weil ich meine Jahresprämie von letztem Jahr gefährdet sehe!
Aber cool und schön einfach finde ich es trotzdem! Die stellen dir alles an Marketing, Showroom und Kunden hin und du musst dir “nur” noch die Mörderapp überlegen!
Das wäre es dann auch schon mit meiner Rentenplanung. Mir will nur partut nichts einfallen!
Alles Gute in 2011!
Kai Thrun (@KaiThrun) schrieb:
7. Januar 2011 17:02Hehe ja durchaus. Vieles der Kritik kommt sicher daher, dass es andere Systeme auch gern hätten, aber nicht umgesetzt bekommen. Versuche gibt es da ja durchaus seit Jahren.