Mit dem Roller nach Italien!
geschrieben am 25.November 2011
Ihr erinnert euch noch an eine grüne Airline? Oder daran, wieso ich immer noch nicht verstehe, wieso Flughäfen keine offensiven Social Media Manager haben? Gut. Denn dies ist wieder nur eine Idee, die verwirklicht werden könnte und euch einen Denkanstoß für eigene Projekte geben soll.
Nichts Neues

Roadtrips sind nichts Neues und in Moment schon fast in Mode. VW tut es übt noch , Citroën tut es in Maßen aber auch Captain Morgan macht sich dieses Prinzip zu Nutze. Freunde zusammen irgendwo hinschicken, ist scheinbar angesagt.
Naheliegendes aufnehmen
Aber mal im Ernst, eine Gruppe von Menschen an einen Ort zu schicken, kann durchaus seine Wirkung haben. Wie im Falle meines »Spiele die Prinzessin«-Modells kann man ein großes Netzwerk spannen. Sommer, Sonne, Rollerfahrer – wieso ist da noch niemand darauf gekommen?
Man nehme nun eine Gruppe von etwa 15-20 Personen. Diese Gruppe fährt von Norddeutschland (Flensburg? Hamburg?) mit einer Flotte von 50er Rollern nach Italien. Hauptsponsor dieses Roadtrips könnte Aprillia oder eben Vespa sein, welche beide zur Piaggio-Gruppe gehören. Man fährt also zu einem Jubiläum oder dem Sommerfest in die Firmenzentrale.
Auf dem Weg dorthin könnte man Zwischenstationen einrichten. Promotions initiieren, wohltätige Zwecke tun oder einfach nur auffallen. Wohltätige Zwecke wäre sicherlich ein interessanter Ansatz, um ohne Umwege ein Gesprächsthema aufbieten zu können. Auf der einen Seite hat man die Roller-Enthusiasten, auf der anderen Seite vielleicht Kindergärten oder andere Einrichtungen. Einrichtungen, die vielleicht mal einen neuen Anstrich benötigen, oder der Zaun mal repariert werden müsste. Die Details wären noch zu klären. Es bietet aber eine Menge an Material, die während des Aktions-Zeitraums generiert wird.
Der Trip selbst sollte auf 100-200km pro Tag limitiert werden. Es ist ja auch nicht gesagt, dass man den direkten Weg fahren muss. Vielleicht fährt man ein »Vespa« auf der Karte.
Der krönende Abschluss wäre dann eben am Hauptsitz. Verbunden mit einem Fest oder einer anderen Veranstaltung (Messe?). Mit dem Abschluss könnten dann auch die Roller veredelt werden, eben durch eine Unterschrift von Prominenten oder des Piaggio-Vorsitzenden. Diese könnte man unter Händlern verlosen, über eine Auktion veräußern oder verlosen.
Ich finde die Idee recht charmant, obwohl ich kein Roller-Fan bin. Aber »für eine Pizza nach Italien fahren« ist ein Punkt auf der ToDo-List, die mal recht weit oben auftauchten. Mit dem Gedanken, die Ausfahrt mit etwas Wohltätigem zu verbinden, wird die Aktion ins angemessene Licht gerückt. Eine gute, gemeinsame Zeit haben und etwas Tolles erleben. Denn um nichts anderes geht es ja eigentlich bei der Idee für eine Pizza nach Italien (meist Rimini) zu düsen.
Gute Fahrt!



Kavendish schrieb:
25. November 2011 20:29Interessant, ich habe vor ein paar Tagen/Wochen…einiger Zeit eine Doku gesehen über die Jugend der Wirtschaftswunder/Milchbar/Rock’n'Roll-Ära und damals wurde das anscheinend häufiger auch so getan. Mit der Vespa mal “flugs” nach Italien oder sonst wo hin.
Kai Thrun (@KaiThrun) schrieb:
26. November 2011 07:43Wir sind mal für’ne Currywurst nach Dortmund und für ein Eis nach Fehmarn gefahren
Tim G. schrieb:
26. November 2011 00:01Ich denke Potential hat das allemal. Und so abwegig ist die Idee auch nicht. Wenn ich so recht überlege, kennt glaube ich jeder einen, der schon mal für eine Curryuwrst in den Pott / für ein Fischbrötchen nach Fehmarn / für eine Brezel nach München gefahren ist.
Es ist eben ungewöhnlich – und so etwas bleibt irgendwo auch ein Stück weit im Gedächtnis haften.
Allerdings muss ich zu geben, dass ich doch gerne etwas komfortabler reise, als auf einem Roller – aber an der Pizza hätte ich schon Interesse
Kai Thrun (@KaiThrun) schrieb:
26. November 2011 07:46Ich reise in der Regel auch komfortabler als auf einem Roller. Nur will man die Entfernung ja nicht schnell überbrücken, sondern künstlich strecken um die Aktion innerhalb eines Zeitraumes füllen zu können. Deswegen auch nur 100-200km am Tag – es geht ja nicht darum, sich den Hintern breit zu sitzen, sondern eben a) für die Marke aufzufallen b) vielleicht dem Ganzen etwas sinnvolles einzuhauchen und c) aufzufallen und Presse zu generieren.
Was mir dabei aufgefallen ist, dass ich das Gefühl habe, dass Roller auch mal angesagter waren. Zumindest ist das mein subjektiver Eindruck, ich kann mich natürlich auch irren
Kaspar schrieb:
27. November 2011 17:57Im Sommer, bei gutem Wetter, wenn einem wirklich nach Meer ist – könnte man wirklich machen – selbst aus Zentraldeutschland aus. Die alten Kisten sind ja nach wie vor extrem zuverlässig und leicht zu reparieren.