Pixlr Editor: kostenlose online Photoshop-Alternative
geschrieben am 11.August 2011
Photoshop, der Inbegriff für Bildbearbeitung. Nicht jeder benötigt es, kann oder will es sich leisten und greift zu Alternativen wie z.B. GIMP. Inzwischen gibt es seit längerem eine Flash-Variante eines „Photo Editor online“ aus dem Hause Pixlr. Pixlr dürfte den meisten von pixlr-o-matic, einer iPhone PhotoApp bekannt sein.
Der Pixlr Editor hat sich inzwischen zu einer fixen Methode entwickelt, den man sehr schön in seine Prozesse integrieren kann. Es gibt für Firefox als auch für Chrome eine Extension. Mit den Plugins kann ich dann im Browser meinen Screenshot machen und „on the fly“ in die Bildbearbeitung schicken. Kein Fenster wechseln, kein Photoshop starten, einfach … eben sein Bild bearbeiten. Ich denke, die meisten werden über die Standardfunktionen ohnehin nicht hinaus kommen.
Als registrierter User hat man die Möglichkeit seine Fotos und Bilder aus Picasa, Facebook, Flickr oder aus dem eigenen Pixlr-Order importieren. Ebenfalls wird es möglich seine Arbeit zu unterbrechen und online abzulegen. Im eingeloggten Zustand kann ich mein Bild dann auch direkt bei imm.io, Facebook, Flickr oder Picasa ablegen, sofern ich meine Daten dafür hinterlegt habe.
Der große Vorteil an Pixlr für mich ist, dass es durch die Flash-Anwendung Crossbrowser-Kompatibel ist. Ich kann meine Arbeit auf einem Windows, Linux oder Mac durchführen. Ich kann die Werkzeugkiste auch auspacken, wenn ich z.B. gerade kein Photoshop zur Verfügung habe. Unterwegs, beim Kunden, auf einem Netbook. Ihr wisst sicher selbst, wann Murphy’s Law in eurem Arbeitstag einschlägt.
Der Editor ist inzwischen in 30 Sprachen verfügbar und durch den Querschuss mit dem Browserplugin entfällt auch das „Rumfummeln“ mit AwesomeScreenshot oder ähnlichen Tools. Sicherlich kann man die Anwendung auch für größere Sachen benutzen, ob das aber wieder sinnig ist, müsst ihr für euch entscheiden. Einziger Wermutstropfen ist, wie bei vielen anderen Browsershot-Plugins ist die Inkompatibilität in Bezug auf Flash-Inhalte. Dies lässt sich umgehen, in dem man einen Screenshot macht (durch drücken von “Druck” z.B.) und diesen aus der Zwischenablage ins Bild einfügt.
Pixlr Editor ist für die kleinen Dinge eine willkommene Alternative geworden. Für Umme.




Diskussion · keine Reaktion