SummerCamp: Wie löst man das Ticketing
geschrieben am 20.Mai 2010
Es ist zwar nicht Mittwoch, aber ich zerbreche mir gerade den Kopf über eine Problemstellung für das SummerCamp. Konkret geht es um die Tickets, die nötig sind, Möglichkeiten aber auch gleichzeitig Probleme bieten. Einige Ansatzpunkte und Lösungen, Gefahren und dem drehen im Kreise. Da es in der Vergangenheit schon gut funktioniert hat: “Wenn Du einmal nicht weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis” ![]()
Situation
Ich plane die Veranstaltung über ein Ticketsystem. Zum Einen kann ich auf ein vernünftiges System zurückgreifen und muss meine Zeit nicht mit zurechtfrickeln verschwenden. In meinem ursprünglichen Bild habe ich 4 Tickets zur Auswahl.
- Camp’n'Sleep – quasi das komplette Paket von Freitag bis Sonntag inkl. Pennen, Grillparty etc
- Camp’n'Grill – Besucherticket + Anmeldung für die Grillparty
- Camper – Besucherticket ohne Grillfleisch
- VIP – nur über Gutschein zu ziehen.
Die Tatsache, dass ich eine Schutzgebühr verlangen werde, daran lässt sich nichts drehen. Denn bei einer solch “kleinen” Veranstaltung mit maximalen 80 Personen, ist es wichtig, dass die No Show Rate so niedrig wie möglich gehalten wird. Ich orientiere mich da am Wordcamp mit 10€. In meinem Fall gehen davon noch mal paar Taler an Amiando ab.
Der Gedanke
Mein Gedanke war über die Tickets direkt zu ersehen, wie viele Leute Abends an der Grillparty teilnehmen möchten. Ich muss den Kram ja auch planen, das Fleisch und ein paar Würstchen bestellen. Holzkohle. Teller, Geschirr. Wer was woher und vorallem, wo geht’s hinterher hin.
Das Problem
Es gibt derzeit zwei etwas reibende Lösungen. Die eine wäre, mit und ohne Grillen zum gleichen Preis anzubieten. So wie es gedacht war/ist. Es geht darum sich die eigene Arbeit wenigstens etwas zu erleichtern. Hier läuft man aber gerade zu Gefahr, dass natürlich jeder am Grillen teilnimmt. Und es macht eben doch einen Unterschied, ob ich da mit 200 Würstchen stehe und 10 Leute oder eben 80 vor mir stehen.
Die zweite Variante wäre eine Preiserhöhung für Trank und Speis. Mit dieser Lösung kann ich mich aber ehrlich gesagt nicht so richtig anfreunden. Ich vermag aber auch nicht auf blauen Dunst zu planen.
Wie eingangs erwähnt, es hat sich in der Vergangenheit immer gut entwickelt, wenn ich solche Wehwehchen öffentlich diskutiert habe. Sonst wäre es ja auch nie zu dem SummerCamp gekommen. Vielleicht hat ja jemand von euch noch eine Idee oder Denkanstoss. Meinungen, Kommentare, Anregungen? Immer her damit! ![]()


Enrico schrieb:
20. Mai 2010 14:33Ohne Mampf kein Camp(f) <- hoho
Ich würde das als völlig normal ansehen wenn es für die Verpflegung einen Aufpreis gibt. Es soll ja eine konstruktive Veranstaltung werden und keine Wohlfahrtsküche.
CiT (@KaiThrun) schrieb:
20. Mai 2010 15:02Ich sehe es auch als Normal an. Es ist halt für mich ein Seildrahtakt zwischen dem eigenen Empfinden und den jeweiligen Parteien eine vernünftige Lösung zu finden. Immerhin geht es hier um eine Nonprofit-Veranstaltung. Ich möchte auch nicht den Anschein erwecken lassen, dass hier die große Reibe gemacht wird. Immerhin habe ich Sponsoren für die Veranstaltung gefunden, die es gebührend zu vertreten und zu präsentieren gilt. Gleichzeitig würde ich eben auch möglichst nah an die 100% Ausbuchung kommen. Darf dabei aber auch die Kostenseite nicht aus dem Auge verlieren um am Ende nicht noch aus der eigenen Tasche nachzubessern. Ich denke, du verstehst, was ich meine.
Enrico schrieb:
20. Mai 2010 15:46Sorry, aber wer vor 5€ mehr (oder was Du Dir so gedacht hast) zurückschreckt soll eben daheim bleiben. Wenn es keine Verpflegung gibt und ich Abends in Alfeld essen gehe, ich hoffe es gibt dort ein gutes Restaurant, dann muss ich dafür auch zahlen – und wahrscheinlich deutlich mehr als bei Dir.
Falk Hedemann schrieb:
20. Mai 2010 15:03Ich denke auch: Wer umsonst essen will, der muss halt zu Muttern fahren! Ich würde definitiv und gerne für die Grill-Party extra zahlen
eyesdieler schrieb:
20. Mai 2010 23:22sehe ich genauso wer essen will wird denke ich auch gern eine kleinigkeit dazubezahlen müssen/wollen.
Knut schrieb:
21. Mai 2010 10:17Ich schließe mich dem Gesagten meiner Vorschreiber da definitiv an.
Wenn schon der Service der freien Futterlieferung zum Veranstaltungsort in den Tickets inbegriffen ist, dürfen die Tickets imho. auch gerne was mehr kosten. Sonst muss ich das Futter selber besorgen, grillen und so weiter, da entstehen auch Kosten. Also praktisch ein pauschalisiertes “Jeder zahlt sein Futter selber, wenn er was will” sehe ich als eine gute Lösung an. (Obwohl mich dann sogar eher die Konditionen des Gesamtpakets interessieren würden… Erspart das Zimmer suchen auch noch
)