Wann folgt man eigentlich bei Twitter?
geschrieben am 5.Oktober 2009
Am Wochenende hatte ich eine interessante Unterhaltung, welche sich darum drehte wann man eigentlich “Follow” klickt und wann nicht. Die Beweggründe sind sicherlich genauso individuell wie die sich daraus bildenden Timelines.
Ich habe für mich gewisse Kriterien ausgemacht:
- kennt man persönlich? ja / nein
- fachlich oder Unterhaltung?
- Wie fällt ist die Ratio aus?
- Wie viele Tweets wurden abgesetzt?
- Was stand in den letzten 50 Tweets?
- schon mal Kontakt gehabt?
Ein besonderer Knackpunkt macht für mich die Ratio (Follows / Follower) aus. Mit einer negativen Ratio ist schon mal Nase rümpfen angesagt. Natürlich muss man hierbei euch die Grundzahlen im Auge behalten. Jemand der 100 folgt und selbst nur 40 Verfolger hat, hat größere Chancen als jemand der 1300 folgt aber “nur” 400 Verfolger erbringt. Letzteres ist für mich ein absolutes Nogo.
Mich würde es mal interessieren, wie Ihr das seht. Wie entscheidet Ihr und vorallem wonach, ob Ihr jemandem folgt (oder eben nicht)?


Matthias schrieb:
5. Oktober 2009 09:40Für mich ist allein die Qualität der eigenen Tweets ausschlaggebend.
Diese Regel gilt nicht bei persönlichen Bekanntschaften.
Wenn man unbedingt auch zurück gefollowed werden will, sollte man auf ein möglichst ausgeglichenes Ratio achten.
Marius schrieb:
5. Oktober 2009 09:57Sehe ich ganz ähnlich. Bei kleinen Zahlen lasse ich die Ratio noch außer Acht, da derjenige vermutlich gerade erst dabei ist, sich eine Followerschaft aufzubauen und somit zunächst mal ein paar Kontakte added. Danach sehe ich es wie im Artikel erwähnt auch so, dass eine deutlich negative Ratio immer Anlass zu kritischer Prüfung ist.
Ich finde ansonsten auch die Anzahl der abgesetzten Tweets nicht unwichtig. Und zwar fast auf Augenhöhe mit der Qualität. Leute, die alle 20 Minuten Tweets absetzen mögen vielleicht sogar gute Inhalte liefern, machen es mir aber unnötig schwer, auch andere Nutzer wirklich bewusst wahrzunehmen.
Parkrocker schrieb:
6. Oktober 2009 01:27Ob mir derjenige persönlich bekannt ist, ist für mich irrelevant. Eine negative Ratio stößt auch mir erstmal sauer auf. Es bleibt aber eine Einzelfallentscheidung, ob die zum Nogo wird. Sollte jemand über qualitativ hochwertige Tweets verfügen und/oder gerade erst neu sein, ist mir die negative Ratio eher unwichtig. Sobald man in Bereiche wie +1000/-500 kommt, wird es schon relevanter
Regelmäßige Tweets sind mir sehr wichtig. Ich halte meine Follows gerne “clean” und jemand der nur fünf Tweets im Monat absetzt ist da fehl am Platz.
Eyesdieler schrieb:
6. Oktober 2009 15:05also die Ratio ist mir ehrlich gesagt egal, auch die Menge der Tweets ist mir erstmal egal, sofern die die abgesetzt werden inhaltlich sinnvoll / wertig sind reicht es mir auch wenn´s nur einer im Monat ist. Persönlich Bekannte würde auch ich da ausnehmen.
torsten schrieb:
10. Oktober 2009 16:01Ich schaue ab und zu bei Retweets oder Antworten in meiner Timeline und bei denjenigen, die mir folgen. Wenn etwas dabei ist was mir nützt oder mich unterhält folge ich. Und bei denen, die ich kenne, natürlich.
Stellen sich die “Zufallsbekanntschaften” als Flop für mich raus, verabschiede ich mich wieder.
Paul schrieb:
10. Oktober 2009 19:34Mich interessiert nur der Inhalt. Manchmal bin ich allerdings zweifelnd, wie z.B. bei Sascha Lobo (nett formulierte Tweets, aber inhaltlich total belanglos)