WMF: Social Buttons

geschrieben am 29.Juni 2011


Da ich in Moment wenig zum Bloggen komme, kommt mir der WMF sehr gelegen. Thema abgreifen und los schreiben. Eigentlich bin ich durch den Artikel von Bohn über das Thema gestolpert.

Social Buttons sind ein notwendiges Übel habe ich gelesen. Dann lasst sie doch weg? Oder macht sie schön, der Admartinator zeigt recht ausführlich, wie das funktionieren könnte für Twitter, Facebook und RSS.

Ich gebe zu, ich finde die bunten Buttons nicht immer hübsch. Viel mehr nervt es mich aber, dass die Vögel der Netzwerke es nicht schaffen, sich auf ein Format zu einigen. Das stört mich wirklich, denn in der Regel ist eine ewige Fummelei damit verbunden.

Ich halte die Buttons schon für wichtig, finde allerdings einige Lösungen für Bullshit. AddThis ist so eine Lösung, die ich nicht mag. Das liegt allerdings nicht an dem Service. Es liegt an den Leuten, die ihn einbauen. Sie machen sich meistens keine Gedanken, was ihre Leser eigentlich für Buttons benötigen. Das nervt mich.
Twitter und Facebook gehören fast schon zum Standardprogramm. Wer sich ein wenig mit Konversionsoptimierung auseinander setzt, der wird spätestens bei Facebook irgendwann ausprobieren, welcher Button „besser“ geht. Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob auf dem Button »gefällt mir«, »Teilen« oder »Senden« steht. Wozu ich allerdings reddit, stumpleUpon oder digg für deutschsprachige Texte benötige, erschließt sich mir nicht ganz.

Ich habe in der Vergangenheit viel mit den Buttons rumprobiert. An der Seite mitlaufend, über dem Artikel oder nun unter dem Artikel. Wie sich das auf einer anständigen Baustelle und Spielwiese gehört, denn letztlich soll es nichts anderes sein. Neue Buttons kamen hinzu, andere flogen wieder heraus. Ich kann nicht genau sagen, was meine Leserschaft immer so nutzt. Ich kann nur nach einiger Zeit sagen, der Button wird gern genommen oder eher nicht – und was nicht gebraucht wird, fliegt schlicht raus. Muss aber nicht.
Es hat sich vielleicht noch nicht herumgesprochen, so unvorstellbar es auch sein mag: Die Qualität des Textes wird nicht von der Anzahl der Buttons oder dem Klickzähler beeinflusst. Zumindest nicht, wenn man es objektiv betrachtet.

In der Tat ist es so, dass Artikel die schon häufiger den Weg in die Netzwerke fanden, auch eher weitergeleitet werden. Das liegt m.E. an der Gruppendynamik. Bei 20 Retweets und mehr muss ich mir als Laie keine Gedanken mehr darüber machen, ob der Text gut oder schlecht ist. Ich folge einfach träge der Herde und klicke auch mal. Schließlich möchte man dazu gehören. So meine These.