Die WordPress-Erweiterung »SEO-Tool – Keyword Density Checker« habe ich schon seit einiger Zeit im Einsatz. Das Plugin macht in seiner Kernfunktion vielleicht wenig Sinn, es kann euch auch dabei helfen, eure Texte zu verbessern.

Übersichtliche Darstellung der verwendeten Wörter

Über die Dichte von Schlüsselwörtern wurde in der Vergangenheit ziemlich viel orakelt. Auf Nachfrage erklärte mir Karl Kratz, dass es inzwischen keinerlei Relevanz mehr hat bzw. inhaltlich als auch mathematisch keinen Sinn mehr macht. Dies lasse ich einfach so stehen.

Das Plugin birgt für mich einen ganz anderen Vorteil: Es vermeidet Wortkotzewiederholungen. Ich bekomme unter dem Artikel genau angezeigt, wie oft ich ein Wort benutzt habe. Es ist besonders hilfreich, wenn man z.B. über ein Unternehmen oder ein Produkt schreibt. Es verhindert das übermäßige Benutzen z.B. einer Marke in dem Artikel.

Ich hatte in dem OTTO-Artikel über die Facebook-App ziemlich häufig »OTTO« erwähnt. Dies fällt einem beim Schreiben natürlich nicht immer auf, weil man den Text erst mal runterschreibt. Beim Redigieren fällt einem dann ins Auge, dass man ein gutes dutzend Mal den Firmennamen verwendet hat. Dies ist für einen halbwegs anständigen Text natürlich nicht tragbar. Mir wäre es vermutlich aber unter Umständen erst aufgefallen, wenn mich einer der Leser darauf aufmerksam gemacht hätte. Mit dem Plugin schaute ich einfach nur unter den Artikel, ob alles nach meinen Vorstellungen ist.

Es mag aus SEO-Sicht nicht sonderlich interessant sein, aber für einen besser lesbaren Text macht es einen guten Dienst.

[button style=“white“ url=“http://wordpress.org/extend/plugins/seo-tool-keyword-density-checker/“ target=“_self“]Download: Keyword Density Checker[/button]

Kai Thrun
Autor

Hallo, ich bin Kai - der Autor dieses Blogs. Ich berate Unternehmen, damit sie sich in ihrer digitalen Kommunikation verbessern. Ich gebe mein Wissen im Rahmen von Seminaren, Workshops und Vorträgen weiter. Als Social Media Experte kommentiere ich hier im Blog seit 10 Jahren Kampagnen, Reisen und persönliche Erlebnisse.

2 Kommentare

  1. Tom Ruthemann Reply

    Den letzten Satz kann man vorbehaltlos unterschreiben. Speziell wenn man an die Leute denkt, die nicht als Profi-Schreiber unterwegs sind.

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