Das erste 4sqcamp, welches Achim Hepp (@achimh) ins Leben gerufen hat, fand am 25./26.01.2014 im Dortmunder U statt. Der Veranstaltungsort war gut gewählt und bot eine tolle Atmosphäre.

Ein FourSquare Camp?

Ich war am Anfang auch etwas skeptisch, ob die Interessensgruppe für ein Barcamp zum Thema FourSquare groß genug wäre. Da Dortmund aber nur 200km entfernt ist, stattete ich kurzfristig dem Camp einen Besuch ab. Es fällt zwar Internetmenschen schwer, bei Dingen, die sie nicht nachvollziehen, einfach mal ruhig zu sein, aber das 4sqcamp hat durchaus eine gute Nische getroffen.

Die 4sqcamp-Organisatoren @achimh @pottblog @C_Q_ nicht auf dem Bild: @DOmaedel @SimSullen

Ich habe nicht sonderlich viel Ahnung von FourSquare. Klar, ich sammele Badgets und habe etwa 3800x eingecheckt. Aber welchen Nutzen kann ein Unternehmen daraus ziehen, welche Probleme gibt es? Welche Chancen bestehen und was muss dafür erfüllt sein. Unter dem Strich kann man sagen: FourSquare mangelt es in erster Linie an Nutzern.

Dortmunder U als Veranstaltungsort

Das Dormunder U als Wahrzeichen der Stadt zu bekommen, ist sicherlich ein großer Verdient von Achim. Die Räumlichkeiten stehen von nicht zur Vermietung und das Dortmunder U hat sich verstanden, sich zu vermarkten. Es gab eine Gardrobe, Schließfächer und die Eröffnung fand am Samstag im Kinosaal statt.

Das Dortmunder U hat gutes Selbstmarkteing betrieben

Barcamp in der Ausstellung der 2. Etage

Etwas skurril aber irgendwie charmant: Das 4sqcamp wurde innerhalb einer Ausstellung ausgetragen. In den Räumlichkeiten, wo am Wochenende Leute sich über „FourSqaure Best Practise“, „Welche Specials gibt es?“ und einer Superuser-Selbsthilfegruppe austauschten, werden sonst Kinder an Kunst herangeführt. Die dort entstehenden Arbeiten werden dann eben dort ausgestellt. Eine wirklich gute Sache, die das U dort initiiert hat.

Mitmachen statt zugucken. Einen Stift nehmen und die Wand anmalen. Das ist auch Kunst.

FourSquare im Unternehmenseinsatz

Interessant war der Austausch mit @paulbaum und @schwinaldo vom „Team Rossmann“. Paul und Christian erzählten darüber, wie es ist, FourSquare im Unternehmenseinsatz zu haben. Die Werbung ist ziemlich teuer und die daraus generierte Konversion ist nicht dass, was sich Rossmann in Moment vorstellt. Es fehlt gerade hier an einer kritischen Masse von Nutzern. Es gab auch einige Einsichten in Zahlen, um die Schlüsse zu belegen / zu diskutieren.

Abschließend

Das 4sqcamp hat gezeigt, dass eine Grundmasse an Personen völlig ausreichen, um ein gutes Barcamp hinzulegen. Die Randgespräche werden intensiver. Eine ähnliche Erfahrung habe ich mit dem Summercamp gemacht.

FourSquare Special im Überblick mit @doschu

Viel Potenzial scheint das Newbie Special zu bereiten, was allerdings derzeit zu eindimensional von Agenturen gedacht wird. Ein Kaffee für Umme oder 5% auf irgendwas ist alles andere als kreativ.

Da es inhaltlich als auch organisatorisch fast nichts auszusetzen gibt, war das 4sqcamp eine rundum gelungene Veranstaltung. Sollte Achim wieder nach Dortmund rufen, werde ich sicher mich erneut auf den Weg machen. Einziger Kritikpunkt ist, dass sich das 4sqcamp an den Öffnungszeiten des Dortmunder U richten musste.

Weiter (tolle) Bilder vom 4sqcamp gibt es bei @SimSullen bei Flickr.

Der Dank gilt den Sponsoren und Unterstützern, die das 4sqcamp möglich gemacht haben. Die da wären: DigitalSTROM, StaffXperts, Frank Tentler, sijox, Rossmann, Kreative Kommunikationskonzepte, Dortmund kreativ, allesfoursquare, malihinamedien, RuhrNachrichten

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

Send this to friend