Kai Thrun https://kaithrun.de Blog für Kommunikation, Tech, Web, Reisen und Autos Thu, 08 Jun 2017 09:17:04 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8 https://kaithrun.de/wp-content/uploads/cropped-kaithrun_logo_250_v2-125x125.png Kai Thrun https://kaithrun.de 32 32 Till Reiners: Ich will reich sein https://kaithrun.de/fundstuecke/video/till-reiners-ich-will-reich-sein/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss https://kaithrun.de/fundstuecke/video/till-reiners-ich-will-reich-sein/#respond Sun, 26 Mar 2017 17:26:02 +0000 https://kaithrun.de/?p=30802 Kabarettist und Poetry Slammer Till Reiners bringt es in seinem Slam auf den Punkt. Es geht ums Thema »reich sein«, denn im Kapitalismus spielt Geld nun mal eine wesentliche Rolle. Und da ich ja mit Poetry Slams gute Erfahrungen gemacht habe, darf die Empfehlung von Casi nicht fehlen.

Was Till Reiners gut versteht, ist ein gewisser Wortwitz, der nicht nur in die vorhandenen Kerben reinschlängt, nein, Reiners bricht auch Denkmuster auf.

Gehüllt in filigraner Wortwahl schafft es Reiners über die ethischen Grenzen hinaus zu gehen, was ich für sehr gelungen halte. Er hält indirekt den gesellschaftlichen Spiegel vor, den wir sonst in aller Herzlichkeit mit Vater bei BWL-Justus auf Facebook belachen.

Einen spannenden Perspektivenwechsel macht Reiners zum Ende hin, wenn es um Neid oder Arroganz geht. Das geht nämlich gar nicht, wenn man nicht reich ist. Till Reiners möchte aber nicht nur reich sein, er möchte noch reicher sein. Aber das erzählt er in seinem Slam!

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Canon M5: kompakte Spaßfabrik für unterwegs [Anzeige] https://kaithrun.de/fotografie/canon-m5-kompakte-spassfabrik-fuer-unterwegs/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss https://kaithrun.de/fotografie/canon-m5-kompakte-spassfabrik-fuer-unterwegs/#comments Sun, 15 Jan 2017 20:39:24 +0000 https://kaithrun.de/?p=30789 Es gibt einfach Anzeigenartikel, auf die freue ich mich schon vorher. Dieser ist so ein Artikel, denn ich fotografiere seit Jahren auf Canon. Daher musste man mich gar nicht überzeugen, ob ich die Canon M5 testen möchte.

Canon ist inzwischen viel mehr als nur ein Kamerahersteller, wenngleich die Kameras wohl am Prominentesten sind. Canon verfolgt mit der Überschrift »Do what you love« den Blick auf das Wesentliche. Ich würde es übersetzen mit, mach dir keine Sorgen um die Technik, konzentriere dich auf deine Arbeit. Was etwas wie eine romantische Marketingerklärung klingt, hat man in der M5 allerdings gut umgesetzt.

Fotografische Spaßfabrik für unterwegs

Ich nehme es vorweg. Die Canon M5 hat mich überzeugt. Ich muss gestehen, ich bin etwas voreingenommen gegenüber spiegellosen Kameras. Ich mein, da fehlt eben etwas. Der Spiegel. Das Klacken, wenn er schließt. Bei aller Romantik müssen wir aber auch alle mit der Zeit gehen. Ob nun als Blogger, YouTuber, Medienberater oder kleine Agentur am Rande der Stadt, die Anforderungen an ein Bild sind in den letzten Jahren immens gestiegen. Daher halte ich es für grundlegend notwendig, mindestens eine vernünftige Mittelklasse-Kamera wie die Canon M5 parat zu haben.

Was ich etwas schade finde, ist die Tatsache, dass die Canon M5 nur mit einem APS-C Sensor daherkommt. Dies aber nur als kleine Randnotiz. Wer sich darüber sorgt, ist ohnehin schon im professionellen Fotografiebereich unterwegs. Aber Hand aufs Herz: Alle Bilder in meiner Wohnung sind auf meinem APS-C Sensor geschossen worden. Daher ist es realistisch betrachtet, völlig in Ordnung. Wer im Medienumfeld arbeitet (was für mich alle Unternehmen sind, die eine Facebook-Seite betreiben), benötigt die Bilder meist ohnehin oft nur digital. Und da sollen die 6000x4000px ausreichend sein, um bei der Nachbearbeitung ein gutes bis vernünftiges Ergebnis zu erhalten. Wie ihr vielleicht an den Bildern der Autostadt gesehen habt, funktioniert das ganz gut.

Ich hatte die M5 mit in Wolfsburg. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich meine 7D nicht eingesteckt habe. Der Gewichtsunterschied und die Größe machen doch schon einen immensen Unterschied. Dies ist kein Vergleich, aber die Canon M5 punktet durch ihre Kompaktheit und dem Gewicht. Die M5 kann ich einfach locker in die Jackentasche stecken, ohne das sie nervt und ich große Abstriche machen muss. Und der Faktor Mobilität ist sicherlich ein Punkt, wenn ich beruflich an verschiedenen Orten Bilder machen muss.

Kompatibilität

Die M5 verfügt über einen EF-M Anschluss. Dieser ist etwas kleiner als der EF Anschluss, den man von den EF-S Anschlüssen kennt kennt. Das Thema ist schnell abgefrühstückt, denn es gibt im Kit einen Adapter dafür. Es macht ein 70-200 optisch zwar noch absurder, aber wer bereits auf Canon fotografiert, der muss nicht gleich seine Objektive komplett tauschen. Ein wichtiger Punkt, wie ich finde.

Video in HD

Die Video-Funktion habe ich getestet, ist für mich aber kein großes Kriterium. Ich finde es daher nicht schlimm, dass die M5 keine 4K aufnehmen kann. Techniknerds hin oder her. Es bringt mir einfach wenig, wenn meine mittelmäßigen Videos hochauflösender sind. Der Inhalt wird dadurch nicht besser. Für mich gilt hier, wie für die Fotos auch, die große Frage, was ist mein Ziel. Für coole Aufnahmen für meine Social-Media-Auftritte, finde ich die M5 tatsächlich interessant. Ja, 4K wäre ein nettes Feature gewesen, aber braucht es das?

Bedienung

Wow, ein Rädchen-Overload. Ich muss mich erst daran gewöhnen, was relativ fix ging. Das Modus-Rad habe ich nur in manuellen Modus bewegt. Die Nutzung über das gut funktionieren Touch-Display ist nichts für mich. Ich bin der Typ, der durch den Sucher schaut. Die Bedienung des Suchers ist (Entschuldigung) fast idiotensicher. Ich sehe selbst im Sucher ein vorläufiges Ergebnis, wenn ich auf den Auslöser drücke. Sollte also irgendwas zwischen Verschlusszeit, Iso und Brennweite nicht stimmen, so bekomme ich dies nicht nur angezeigt, sondern live visualisiert. Es sollte zumindest dem Laien auffallen, dass wenn das Bild im Sucher dunkel ist, das Bild evtl dunkel beim Auslösen sein wird.

Fazit zur Canon M5

Die Canon M5 empfinde ich als eine unheimlich spannende Kamera. Sie ist klein, leicht und kompakt. Liefert ab wie eine DSLR, hat aber keinen Spiegel. Ich mag das Gehäuse und dessen Haptik. Den Touchscreen brauche ich nicht, er reagiert aber gut. Den Selfie-Modus, indem man das Display umklappt, ist heutzutage gar nicht so doof.

Die Kamera hat mir beim Testen wirklich Spaß gemacht. An den fehlenden Spiegel musste ich mich erst gewöhnen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Durch das verbaute WiFi und Bluethooth kann ich die Kamera irgendwohin hinstellen und auslösen. Viel wichtiger ist allerdings, ich kann die Bilder mir aufs Smartphone schieben, bearbeiten und ins Netz stellen oder meinen Beitrag fertig machen. Dies ist nicht neu und gehört sicher bei neuen Kameras zum Standard, sollte aber nicht ungenannt bleiben. Denn gerade auf Presseveranstaltungen, Bloggerevents oder dem Reisen mit leichtem Gepäck, ist es auch mal ganz schick ohne Rechner auszukommen.

Die Burgruine zu Nörten-Hardenberg

Die Canon M5 kann schon was. Das sollte sie auch, denn preislich ist sie mit etwa 1300 Euro nicht im Einsteigerbereich angesiedelt. Aufgrund des identischen Sensors und ähnlicher Preislage einer 80D, würde ich vermutlich zur M5 greifen. Ich finde es einfach unheimlich charmant, die Kamera mal schnell einzustecken, wenn mal eben Fotos gemacht werden müssen.

Sollte die Canon M5 also in deinen Kreis der potentiellen Arbeitsgeräte gehören, kann ich hier eine klare Empfehlung aussprechen. Sie hat mich qualitativ überzeugt und macht zudem noch Spaß. Was will man mehr?

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Zu Besuch in der Autostadt Wolfsburg https://kaithrun.de/auto/zu-besuch-in-der-autostadt-wolfsburg/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss https://kaithrun.de/auto/zu-besuch-in-der-autostadt-wolfsburg/#comments Wed, 11 Jan 2017 14:02:06 +0000 https://kaithrun.de/?p=30772 Ich gestehe, dass es eine Schande ist, dass ich jetzt erst in der Autostadt Wolfsburg gewesen bin. Immerhin ist Wolfsburg nur eine Stunde entfernt. Es sollte sich nicht anders ergeben, dafür gab es heiße Schlitten bei klirrender Kälte.

Die Autostadt Wolfsburg ist kurz gesagt ein Ausflugsort für Schulklassen und Familien, wo neben dem VW-Werk einige Exponate ausgestellt sind. Das 28 Hektar große Areal ist modern gestaltet und bietet dem Auto-Enthusiasten ein Ausflugsziel.

Die Autostadt ist in verschiedene Pavillons aufgeteilt. Die Namensgeber sind Automobilhersteller, die dem VW-Konzern angehören. Das ist bis hier hin keine Überraschung. Die Ausgestaltung der Pavillons ist allerdings von nett bis hin zu unfassbar lächerlich. Volkswagen hat zwei Gebäude sowie die Abholungshalle für Neufahrzeuge, die in die Autostadt integriert ist.

Einzig und allein Audi konnte mich bei dem Besuch überzeugen. Das Design, die Technik sind im Audi-Look. In der Tat ein Rundgang der überzeugen konnten, während andere Aussteller maximal dazu dienen, dass der kleine Marius mal die Tür auf und zu knallen kann.

Ich möchte nicht versäumen, zu erwähnen, dass das Ausstellungsgebäude mit den alten Schmuckstücken wirklich sehenswert ist. Bentleys so groß wie ein Kleinlaster, der legendäre Lamborghini Countach, Porsche 911, Diablo GT, Golf 1, Scirrocco, E-Type und ein DeLorion in Kühlschrank-Aluminium gebürstet - sie sind alle da. Jedoch ist dies eben auch der Ausstellungsbereich.

Einzige Wermutstropfen gibt es bei Bugatti, wo ein Veyron steht. Die Kitschkiste in Spiegelfolien eingewickelt, ist ein netter Besuchergag und definitiv ein Magnet für Kinder. Dem älteren Semester dürfte die Klappe dann bei dem 16.4 Monster. Immerhin wirft er 1200 PS in die Waagschale, aus geschmeidigen 16 Zylindern und 4 Turbos. Kann man mal machen, wie man so schön sagt.

Fazit

Die Autostadt Wolfsburg ist ein schönes Domizil für Familien. Ich möchte dies der Autostadt gar nicht absprechen und mir war klar, dass ich vermutlich nicht vor Autofreude ausflippen würde. Allerdings ist der Preis des Frühaufstehertarifs ein superfaires Angebot (12€ + 5€ Verzehrgutschein, Stand Januar 2017). Die Preise für Kulinarik und Getränke sind ebenfalls nicht überzogen und die Pizza kann sich wirklich sehen lassen!
Als Ausflugsziel mit den Jungs würde ich die Autostadt jedoch eher nicht empfehlen.

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Im Ford Fiesta RS Rallye durchs Ford-Werk https://kaithrun.de/auto/im-ford-fiesta-rs-rallye-durchs-ford-werk/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss https://kaithrun.de/auto/im-ford-fiesta-rs-rallye-durchs-ford-werk/#respond Fri, 09 Dec 2016 15:23:23 +0000 https://kaithrun.de/?p=30767 Ken Block dürfte dem geneigten Leser ein Begriff sein. Ich habe alle seine Videos hier im Blog gesammelt. Anfangs noch über den Hangar im Subaru, so sponsert FORD den Gymkhana-Fahrer seit einigen Jahren. Block bekommt aber Konkurrenz aus den eigenen Reihen, von Rallye-Champion Simone Tempestini.

Tempestini, der Junior World Rallye Champion 2016 geworden ist, fegt mit seinem Ford Fiesta RS Rallye über das Firmengelände in Craiova. Das Fordwerk in Rumänien feierte sein 40jähriges Bestehen. In den knapp 6 Minuten gibt es guten Sound auf die Ohren, einige nette Drifts und vor allem neue Ideen. Mir gefallen die Bilder gut, wenngleich stellenweise nicht so spektakulär wie Block, der aber in den letzten 3 Teilen ebenfalls nicht überzeugen konnte. Tempestini ist es zumindest gelungen, dass mir an einer Stelle ein "sein Ernst?!" rausgerutscht ist.

via Ford

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Eine Delle im Universum https://kaithrun.de/persoenlich/eine-delle-im-universum/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss https://kaithrun.de/persoenlich/eine-delle-im-universum/#comments Sat, 05 Nov 2016 17:32:46 +0000 https://kaithrun.de/?p=30761 Als ich den Briefkasten öffnete, nahm ich völlig nebensächlich ein Päckchen mit. Ein kurzer Blick reichte aus, um Bertelsmann auf dem Umschlag zu lesen. Es wird sicherlich wieder irgendein neues Buch sein, welches total super in meinen Blog passen würde und toll für meine Leser ist.

In der Wohnung angekommen, warf ich das Päckchen auf den Tisch und war damit beschäftigt meine Sachen in Ruhe abzulegen, die Post durchschauen und nebenbei die Snaps laufen lassen. Irgendwie war ich aber neugierig, was man mir wieder unterjubeln will. Ich finde es ohnehin eine Frechheit, was einem an Büchern so zugeworfen wird. Sei es drum, ich öffnete den Umschlag und zog ein Taschenbuch heraus. Ehe ich mich versah, las ich den Autorennamen. Es ist Julia Engelmann.

Ach, wie nett, da schafft es die Pressestelle ein Buch auszusenden. Ich schlage das Buch auf und es enthält eine Widmung. Das wiederum finde ich wirklich nett. Ich bin überrascht. Ich setze mich auf den Küchenstuhl und halte das Buch in den Händen. Ich muss schmunzeln. Ich gönne Julia ihren Erfolg von ganzem Herzen. Spiegel Bestseller Autorin klebt auf dem Cover. Ich erinnere mich daran, an die wilde Zeit im Januar 2014. Wo eine gewisse Frau Engelmann für Gesprächsstoff sorgte. Ein Viralhit, wie es im deutschen so schön heißt. Ich hasse dieses Wort abgrundtief, weil es so behäbig wirkt. Aber das ist ein anderes Thema.

Julia Engelmann. Nun sitze ich da und springe gedanklich zwischen Webseite-Offline, Support anschreien und völligem Ausrasten vor Euphorie wegen 3 Sekunden Sendezeit bei RTL hin und her. Ich erinnere mich gern an diese Zeit zurück. In diesem Augenblick, wo die vielen Momente vor dem geistigen Auge entlang rasen, das Herz langsamer wird, der Körper sich entspannt und ich einfach und zufrieden am Küchentisch sitze und ein Buch in der Hand halte. Ich grinse. Ich grinse und ich merke, dass ich dies tue. Ein besonderer Augenblick.

Eine Widmung für das Exemplar ist mehr als ich erwartet hätte. Ich werde hin und wieder tatsächlich nach Julia gefragt. All diese Fragen sind gleichgültig, denn es ist nichts im Vergleich, zudem, was es mir persönlich bedeutet. Dieser Moment der inneren Zufriedenheit. Allein. Es ist wie ein Musikstück, welches an einen bestimmten Sommer, an eine tolle Liebe oder einen ganz besonderen Moment erinnert. Physisch im Hier und Jetzt, geistig im Augenblick der Vergangenheit. Zurückversetzt in Millisekunden. Ich schaue es dem Fenster und denke: Manchmal hinterlassen wir eine Delle im Universum eines anderen...

Also, los!
Schreiben wir Geschichten,
die wir später gern´ erzählen.
Und eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein
und an all die Geschichten denken,
die für immer unsere sind.

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Ken Block: Gymkhana Nine https://kaithrun.de/auto/ken-block-gymkhana-nine/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss https://kaithrun.de/auto/ken-block-gymkhana-nine/#respond Sat, 17 Sep 2016 09:03:37 +0000 https://kaithrun.de/?p=30740 Ken Block, der Vermarktungsguru unter den Rallyefahrern ist mit einem neuen Video zurück. Im Bundesstaat New York dreht er mit einem gemachten Ford Focus RS RX seine Pirouetten. Viel mehr muss man über den neuen Teil eigentlich nicht wissen.

Ken Block steckt in einer Zwickmühle. Während die ersten Videos einfach absolut neues Terrain betreten haben, fand er in San Francisco seinen Höhepunkt. Die Luft ist inzwischen raus. Aber eigentlich war sie das schon in Teil 7.

In Gymkhana Nine soll scheinbar Forza Horizon 3, welches demnächst den Weg auf die XBOX One findet, an den Mann gebracht werden. Gar kein Problem, denn so ein Dreh als auch der Wagen muss ja irgendwie bezahlt werden. Aber Ken Block leidet am selben Problem wie die Fast’n’Furious-Reihe. Entweder erfindet man sich irgendwann selbst oder es ist Schluss.

Ich hoffe, Ken Block erfindet sich selbst neu. Im diesjährigen Video wird die erste Minute damit verschwindet, eine Atmosphäre zu schaffen, die so schon in den letzten Videos stattgefunden hat. Es folgen 7 Minuten Ken Block, wie wir ihn die letzten Jahre gesehen haben. Was fehlt, sind Witz und Kreativität, denn die Fahrfiguren werden sich kaum ändern. 5 Mio Views nach 3 Tagen hin oder her. Die Story war schon mal besser.

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volders: Die Übersicht über Verträge behalten [Anzeige] https://kaithrun.de/gesponserter-beitrag/volders-die-uebersicht-ueber-vertraege-behalten-anzeige/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss https://kaithrun.de/gesponserter-beitrag/volders-die-uebersicht-ueber-vertraege-behalten-anzeige/#comments Tue, 13 Sep 2016 07:00:56 +0000 https://kaithrun.de/?p=30721 Ich bin ja durchaus ein Freund davon, Dinge in irgendwelchen Tools festzuhalten. Ich tracke nicht alles, aber meine Ausgaben fließen häufig über YNAB. Es ärgert mich allerdings kaum etwas mehr, als wenn ich die Vertragsverlängerung verpenne.

Ich habe z.B. daher seit Jahren eine American Express, die ich nicht nutze. Ich vergesse es somit regelmäßig, einfach die Karte rechtzeitig zu kündigen. Das zieht sich durch, so wie ich ebenfalls 2 Bahnkarten habe (1. und 2. Klasse), wobei ich inzwischen fast keine Bahn mehr fahre. Ich könnte so pfiffig sein, und mir die Erinnerungen einfach in den Kalender schreiben. Leider bin ich das aber nicht.

Ich versuche, dieses Problem nun mit volders in den Griff zu bekommen. Die ganzen Verträge in die Plattform einzugeben ist Fleißarbeit. Es lässt sich eben nicht vermeiden, dass man anfangs seine Daten eingibt.

volders-tarifvergleich

volders versteht sich als digitaler Vertragsassistent. Du kannst dort deine Verträge hinterlegen. Sie werden nach Kategorien einsortiert, was ein wenig im Überblick hilft - gerade, ob man ggf. etwas vergessen hat. Die Schläfer des Aktenordners kennen da bekanntlich keine Gnade. Früher sind dafür ja immer gern mal Finanzberater ins Haus gekommen, um sich dem Thema zu widmen.

Nachdem du nun deine Vertragsdaten eingeworfen hast, kann es mit dem Erinnerungsservice losgehen. Übrigens musst du nicht deine Daten vollständig ausfüllen, falls dir das nicht geheuert ist. Du kannst auf der anderen Seite aber auch Vertragsdaten automatisch ausfüllen lassen. Hierfür ist eine Bestätigung deinerseits notwendig. Ich finde das praktisch, falls man ggf. zwar die Abbuchung auf dem Konto hat, aber irgendein Schreiben verlegt hat.

volders zeigt dir, wie deine Kosten im Vergleich zum Durchschnitt liegen

Neben dem Erinnerungsservice gibt es noch zwei weitere Optionen. Der Kündigungsservice ist vermutlich die beste Erfindung für Vertragspartner seit es die erste Unterschrift gab. Eine vorformulierte Kündigung geht an den Dienstleister per Fax raus, oder kostengebunden auch per Brief. Die weitere Option ist der Tarifvergleich, wo Du Strom, Gas und Mobilfunk vergleichen kannst. Bei Mobilfunk bin ich hellhörig geworden und scheine in meinem MagantaMobil M zu viel zu zahlen.

Das Design von volders ist schlicht und gut. Aber wenn ich dort meine Daten, wie vollständig auch immer, vorn einwerfe, möchte ich wissen: Wie wird das Geld verdient? Wenn dies durch Kündigungen als Beibrot und später durch Tarifwechsel und Vermittlungsbonis geregelt wird, sehe ich dahinter zumindest ein Geschäftsmodel. Es ist ja nicht unwichtig, dass Dienste, die man nutzt, nicht gleich wieder verschwinden.

volder-vertragkuendigen

Die Oberfläche von volders ist minimal - solides Design, klare Strukturen. Die App ist ebenfalls zu gebrauchen, die habe ich schon eine Weile auf meinem iPhone. Der Support über Twitter war bisher auch gut - ich hatte allerdings nur einfache Rückfragen. Wie groß der Harakiri wäre, wenn eine Kündigung nicht durchgeht, kann ich nicht sagen. Daher immer eine Bestätigung im Auge haben.

Wenn Du also dein Vertragsjungle mal auf die Kette kriegen willst, dann ist volders definitiv eine gute Anlaufstelle. Spätestens wenn du dich das nächste Mal ärgerst, wenn du 50 Euro für das Zeitschriften-Abo überweist, welche du seit Jahren nicht mehr liest. Du kannst volders auf dem Desktop nutzen, eine App für iOS und Android ist in Planung.

Hinweis: Mit freundlicher Unterstützung von volders. Die abgebildeten Verträge dienen dem Beispiel und sind nicht mein aktiver Account.

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Nach 20 Jahren im Netz: #webseidank https://kaithrun.de/persoenlich/nach-20-jahren-im-netz-webseidank/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss https://kaithrun.de/persoenlich/nach-20-jahren-im-netz-webseidank/#respond Wed, 31 Aug 2016 19:00:26 +0000 https://kaithrun.de/?p=30717 Ich habe schon ewig nicht mehr an einer Blogparade teilgenommen - interessant dabei ist, dass ich bereits 2013 einen Text zum Thema verfasste. #webseitdank - und ich habe diesem Web viel zu verdanken.

Wenn die Frage aufkommt, was mir das Web gegeben hat, dann muss ich mich sehr kurz fassen. Meine Reise beginnt im Jahr 1995 bei Freunden. 1996 kaufte ich für 4.000(!) Mark meinen ersten Rechner inkl. 19 Zoll Röhre (22kg hat das Ding gewogen) und hängte ein 14.400er Modem dran. Nach Jahren des Online-Gamings und einigen Slugs auf Q2DM1 wollte ich mit diesem Weg etwas sinnvolles anfangen. Ich lernte HTML und CSS und fing an, mich in PHP und MySQL einzulesen. Ich möchte mich dafür nochmal entschuldigen, dass ich mich bei Datenbanken so schwer getan habe und sie in Wirklichkeit gar nicht Dreidimensional sind. Dies führte mich neben der Karriere bei MTW zu meiner ersten Selbstständigkeit. SuJ-News - das 2. größte Onlineportal für Counter-Strike-Spieler in Deutschland. Daraus entsprangen zwei Sonderheft in der PC Action.
Ich lernte die ersten Shitstorms. Denn wer sich mal auf einem Gaming-Server so richtig von vorn bis hinten durchbeleidigen lassen hat, dem wächst ein dickes Fell. Wir zogen damals durchs Land von Lan-Party zu Lan-Party, um Preise zu gewinnen. Was für eine wilde Zeit.

Die ersten social Networks schwappten nach Deutschland. Ich habe für Twitter 1 Jahr gebraucht, bis ich mich angemeldet habe. Ich hatte kein Zugang finden können. Wenn wir aber mal ehrlich sind, die ersten Jahre auf Twitter waren echt furchtbar. Sei es drum, das Web sollte mir eine komplett neue Welt eröffnen...

Was brachte mir das menschlich?

Das Web bietet einem Träumer wie mir genug Platz, um sich auszuprobieren. Ich habe über das Web Leute in der ganzen Welt kennengelernt. Ich hatte bereits 1997 eine Freundin am Bodensee - AOL sei dank 😀 (Oh man!) Ich habe im Netz aber Leute getroffen, mit denen ich ein freundschaftliches Verhältnis pflege. Menschen, die man viel zu selten sieht.

Ich durfte mich dank dem Web auch persönlich weiterentwickeln. Ich stöberte täglich Stunden in Dialogen aller Art, und erkannte hier und dort Mechanismen und Schemen, die einen im Community Management nach vorn werfen. Ich konnte mir extrem viel Wissen in der Praxis abholen und zusätzlich schaue ich TED-Vorträge oder meine Favoriten auf YouTube. Ich konsumiere hier 1-2 Stunden täglich. Am Wochenende häufig auch mehr - einfach weil es meinen Wissensdurst still.

Dieser Wissensdurst brachte mich mit vielen tollen Menschen in Verbindung. Volker Remy z.B., möge er in Frieden ruhen. Volker war mein Mentor in Sachen Marketing, er hatte ein unfassbares Feingefühl. Er konnte Texte aus dem Ärmel schütteln und Sachverhalte durchdringen, auf eine einzigartige Art und Weise. Volker Remy hat mein Denken sicherlich geprägt.

Mentoren kann man viele im Web finden. Volker griff mir beim Schreiben und dem Marketingdenken unter die Arme. Steffen tut dies bei der Fotografie. Dinge anders zu sehen. Positiv zu sein. Enrico, meine heimliche Bromance - Dude, was haben wir schon miteinander durchlebt. Danke für alles! Tanya, die mein Englisch auf ein durchschnittliches Level hob. Die Reihe der Personen ist wirklich sehr, sehr lang. Ich habe eine virtuelle Sportgruppe, und ich habe Menschen um mich versammelt, die mir positive Aspekte aufzeigen und mich zur Seite nehmen, wenn ich mal wieder über das Ziel hinausgeschossen bin. Dafür bin ich sehr dankbar.

Der Wissenstransfer war mir schon immer wichtig. Ich sauge so viel aus dem Web, dass ich etwas zurückgeben möchte. Ob nun über das Bloggen, das Schreiben, WordPress, Fotografie, Reisen, kleine Programmiersachen - völlig gleichgültig, wenn ich mit Rat und Tat zur Seite stehen kann, tue ich das.

Nach einer weiteren Evolutionsstufe meiner Person kann ich über das Web alle Leute anschreiben, die ich gern wiedersehen möchte. So traf ich mich kürzlich nach 20 Jahren mit einem Jugendschwarm, sowei nach etwa 8 Jahren mit meinem besten Schulfreund. Diese Kontakte sind irgendwann einfach abgerissen. Web sei dank, kann ich die Leute unter Umständen ausfindig machen und nach einem Kaffee fragen. Wie wunderbar ist das denn?

Verkettungen

Ich kann es und ich will es gar nicht trennen, was nun »geschäftlich« oder »privat« das Web mir gebracht hat. Ich bin Auto-Didakt, der dies im Web voll ausleben kann. Wenn mich ein Thema interessiert, schaue ich es mir an - so wie die Fotografie intensiver seit 2013. Ich habe z.B. durch die oben genannte Hilfe den Sven kennengelernt. Sven schleppte mich Widerrum mit nach Dubai, wo ich meine Liebe für dieses Land entdeckte und für das Reisen allgemein. Dies brachte mich nun quer durch Europa, nach New York (wo ich Sven traf) oder in spannende Einblicke Hurghadas, die ich in keinem Reiseführer finden werde. Inzwischen gebe ich so viel Geld für Reisen wie noch nie aus.

Das Web ist für mich ein großer Bestandteil. Es ist mein All in. So soll es bleiben, auch wenn ich zukünftig andere Interessen entwickeln sollte. Web sei dank dürfte dies kein Problem sein. Nicht zuletzt habe ich in sehr schweren Zeiten einen Weg gefunden, mich neu aufzustellen.
Web sei dank.
Danke!

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Heineken Experience: Bier erleben in Amsterdam https://kaithrun.de/reisen/amsterdam/heineken-experience-erfahrungsbericht/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss https://kaithrun.de/reisen/amsterdam/heineken-experience-erfahrungsbericht/#respond Sat, 27 Aug 2016 08:14:30 +0000 https://kaithrun.de/?p=30699 Amsterdam ist immer eine Reise wert. Die Stadt im Norden der Niederlande lädt mit seinen berühmten Grachten ein. Amsterdam ist aber auch für seine Brauereien bekannt. Der größte Exportschlager ist wohl Heineken.

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass außerhalb der Niederlande mehr Heineken konsumiert wird. Die Heineken Experience gehört u.a. daher zu den Top 5-Sehenswürdigkeiten Amsterdams.

Heineken Geschichte

Mein erster Gedanke nach dem Besuch der Heineken Experience war: »Krass, so eine gute Marketing-Waschmaschine hast du lange nicht erlebt.« Es ist in der Tat so, dass man einmal einen kompletten Brainwash bekommt. Die Heineken Experience beginnt mit der Geschichte von Gerard Adriaan Heineken, der im Alter von 22 Jahren 1864 eine Brauerei kaufte.

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Heinekens Brief an seine Mutter

Gerard Adriaan Heineken schreibt seiner Mutter, dass Anteile nicht ausreichen. Alles oder nichts

Im ersten Trakt geht es um die Geschichte der Brauerei. Wie Gerard Andriaan Heineken eine Brauerei kaufte, später Henry Pierre Heineken u.a. die höchste Auszeichnung Frankreichs erhielt: Mitglied der Ehrenlegion. Nach einigen Exponaten und sehenswürdigen Schätzen schafft eine Ansprache von Charlene de Carvalho-Heineken den Sprung in die Gegenwart. Frau Carvalho-Heineken ist die einzige Tochter von Alfred Heineken und hält 25% an der drittgrößten Brauerei weltweit. Ihr Vermögen wird auf 14 Milliarden geschätzt.

Heineken Bierdeckel Historie

Sammler kommen hier auf ihre Kosten

Wie wird Bier gebraut?

Nachdem der Sprung in die Gegenwart geschafft ist, wird natürlich die Bierproduktion in den Vordergrund gestellt. In dem alten Brauerei-Gebäude stehen Braukessel und an einigen Stationen kann man die Arbeit des Braumeisters nachempfinden.
Der Teil der Heineken Experience gehört sicher dazu, aber den hatte ich auch am schnellsten durchschritten. Wer jemals eine Brauerei besichtigt hat, hat dies so oder in ähnlicher Form schon gesehen. Was mir positiv aufgefallen ist, dass hier auch für die kleineren Gäste einige Stationen zum Mitmachen eingebaut sind.

Heineken Bierstation

Bier brauen wie im Mittelalter erleben

Bier brauen wie im Mittelalter erleben

Vorbei an einer historischen Stallung mit echten Pferden geht es in ein, nennen wir es mal, interaktives Erlebnis. Die Geschichte dahinter ist, dass man sich in einem Braukessel befindet und den Brauvorgang als Bier erlebt. Ein Traum jedes Mannes quasi. Danach geht es zur Party! Man bekommt sein Heineken gereicht und die Animateure erklären noch ein paar Basics, wie Farbe des Bieres, dass die Krone wichtig ist, da sie das Bier schützt.

Bis hierhin ist die Heineken Experience eine aufpolierte Brauerei-Besichtigung, die nicht mehr in Betrieb ist. Was jetzt nicht abwertend sein soll, aber der Unterhaltungsteil folgt jetzt erst.

Flaschenwand mit Video im Hintergrund

Auf eine Fläche von etwa 8qm wird hinter einer Flaschenwand ein Video abgespielt. Selfie-Spot inkl.

Heineken Marketing

Heineken Flaschen Modelle aus früheren Jahren
Es folgt eine Sektion, die alle Sponsoring-Deals von Heineken abdeckt. Man kann an einem Kicker neben Schuhen von Messi spielen, sich Champions League Exponate anschauen. Ein Raum weiter kann man über einen Beamer ein Rugby-Ei kicken. Was auffällig ist, dass jede Station mit ein oder zwei interaktiven Stationen versehen ist. Im Party-Bereich gibt es Karaoke-Stationen, wo man auf einem Hollandrad Platz nimmt und direkt in einem Musik-Video mitsingt. Photobooth und Selfie-Spots sind natürlich ebenfalls vorhanden.
Die Besucher haben Spaß in diesem Bereich, es liegt gute Laune in der Luft. Es ist unterhaltsam anderen auf dem Karaoke-Fahrrad zuzusehen. Mit dieser Stimmung kann man dann an der Bar noch ein Bier trinken. Alternativ gibt es dies auch auf der Dachterrasse. Ich habe diese vorgezogen und die Live-Musik kann sich hören lassen.

Bier zapfen im richtigen Winkel

Wer zapft das perfekte Bier? Im 45-Grad-Winkel bitte!

Rugby Beamer-Simulation in Amsterdam

Die Heineken Experience schafft es durch ein hochwertiges Marketing-Konzept den Besucher einmal durch den Brainwash zu schicken. Ob Allein oder mit Freunden, das spielt keine Rolle, man geht mit guter Laune aus dem Biertempel heraus. Das ist wichtig, denn somit bleibt die Heineken Experience in guter Erinnerung. Wenn ich so in meinen Kühlschrank schaue, scheint es auch den Umsatz zu fördern.

Tickets vorher kaufen, um an der Schlange vorbei zu kommen

Tickets vorher kaufen, um an der Schlange vorbei zu kommen

Die Heineken Experience kostet (Stand 2016) 16-18 Euro. Je nachdem wo du dein Ticket kaufst. Ich empfehle dir, das Ticket online zu kaufen oder an einer HopOn-HopOff Bude, z.B. am Bahnhof Centraal. Das Ticket ist dort 1-2 Euro günstiger, was aber viel wichtiger ist: Du gehst am Bürgersteig an der Ticketschlange vorbei und brauchst nicht anstehen.

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Hotel Review: Crowne Plaza Berlin - Potsdamer Platz https://kaithrun.de/reisen/hotel/crowne-plaza-berlin-potsdamer-platz/?utm_source=subscriber&utm_medium=rss&utm_campaign=rss https://kaithrun.de/reisen/hotel/crowne-plaza-berlin-potsdamer-platz/#respond Fri, 19 Aug 2016 10:13:17 +0000 https://kaithrun.de/?p=30654 Immer Anfang Mai, wenn in Berlin die re:publica ist, stellt sich die Frage: In welchem Hotel bist Du? Die Wahl fällt dabei auf zu teuer, zu heruntergekommen oder zu weit weg. Es gibt aber neuen Mitstreiter: das Crown Plaza Berlin - Postdamer Platz.
Das Crown Plaza Berlin ist eine Reise wert, so viel kann ich vorab schon mal sagen. Aufgrund der Lage kann man das Hotel durchaus auch privat ansteuern.

Die Lage des Crowne Plaza Berlin - Potsdamer Platz

Das Crowne Plaza Berlin - Postdamer Platz liegt, wie der Name sagt, fast am Postdamer Platz. Es sind etwa 1km zu Fuß, was ich für vertretbar halte. Das Hotel ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen über den Anhalter Bahnhof (S1, S2, S25) oder die U-Bahn Station Möckernbrücke (U1, U7) - jeweils etwa 400m entfernt. Die Parkplatz-Situation machte ebenfalls einen entspannten Eindruck. Zur Station Berlin sind es zu Fuß nicht ganz 15 Minuten, je nach Schrittgeschwindigkeit.

Das Crowne Plaza Berlin - Potsdamer Platz

Das Hotel

Eingebettet in wunderschönem Marmor befindet sich das Haus im Gebäude des ursprünglichen Postamts 11. Das historische Erbe wird im Namen der Gastronomie fortgeführt. THE POST Brasserie und THE POST Bar versorgen Gäste und Berliner mit kulinarischen Genüssen. Die Brasserie verfügt über eine 360 Grad-Küche, die mit einer Show-Küche versehen ist, falls Du dem Koch bei der Arbeit zuschauen möchtest. Wenn Du nach dem Essen noch einen Absacker zu dir nehmen möchtest, wird in der Bar versorgt. THE POST Bar ist auch für Nichtgäste zugänglich, denn es gibt einen Eingang auf der Ecke des Gebäudes.

THE POST Bar

THE POST Bar

THE POST Brasserie mit 360 Grad Show-Küche

THE POST Brasserie mit 360 Grad Show-Küche

Crowne Plaza Berlin - Potsdamer Platz Lobby

Crowne Plaza Berlin - Potsdamer Platz Lobby

Crowne Plaza Berlin Potsdamer Platz Lobby

Das Crowne Plaza Berlin - Postdamer Platz macht mit seinen 4-Sternen eine gute Figur. Das Personal war stets freundlich und zuvorkommend, ohne dabei übertrieben aufdringlich zu sein. Ich mag es überhaupt nicht, wenn man schon fast beleidigt angeschaut wird, weil ich als Gast selbstständig meinen Koffer aufs Zimmer bringe.

Meetingräume für Kreative

Durch die Bauweise des ehemaligen Postamts würde ich das Hotel nicht als kompakt beschreiben. Der Eingang ist seitlich in der Halleschen Straße, wo linker Hand die Lobby mit der Bar endet und es rechts zu Zimmern und Kreativ-Seminarräumen geht. Es wirkt im ersten Moment etwas weitläufig, schafft aber einen gewissen Freiraum, wenn man sich mal in Ruhe unterhalten möchte. Die Kreativräume sind sehenswert, da zum Beispiel die Wände mit Tafelfarbe gestrichen oder mit Kork versehen sind, um sich dort voll und ganz auszutoben. Eine Arbeitsumgebung, wie ich sie eher Agenturen zuordnen würde.

Die Executive Suite

Die Executive Suite ist sehr aufgeräumt. Es wirkt nicht kühl, behält dabei jedoch klare Strukturen. Genau mein Geschmack. Im Eingangsbereich (Flur) befinden sich die Mini-Bar, Tee, Wasserkocher, Safe und der erste Schrank.

Ablage und Schreibtisch im vorderen Bereich

Ablage und Schreibtisch im vorderen Bereich

Im Wohn- und Arbeitsbereich kann man es sich vor dem Fernseher gemütlich machen. Ich muss gestehen, die Sessel sind unfassbar bequem. Also nicht bequem, sondern so bequem, dass ich beim Hotel nachfragte, ob die Sessel käuflich erwerblich sind. Du kennst das vielleicht von anderen Ketten, wo man Einrichtungsgegenstände wie die Betten kaufen kann. Leider sind die Sessel nicht zu erwerben. Vermutlich hätte mich der Preis ohnehin abgeschreckt, aber die Sessel habe ich wirklich gefeiert.

Falls mir jemand mal ein Geschenk machen möchte - besorgt mir diese Sessel ;)

Falls mir jemand mal ein Geschenk machen möchte - besorgt mir diese Sessel 😉

Hinter dem Wohnbereich befindet sich der Schlafbereich, welcher mit einem großen Wandsticker ein Highlight setzt. Ich finde es ansprechend und über das Bett gibt es auch nichts negatives zu sagen. Zur re:publica bekommt man ohnehin nie so viel Schlaf 😉

Crowne Plaza Berlin Potsdamer Platz Kingsize Bett

Das Badezimmer - ein Träumchen, wie man es in einem gehobenen 4 Sterne-Haus erwarten kann. Ich war etwas überrascht, da ich mit der Wanne nicht gerechnet habe. Ein sehr schönes Badezimmer, welches zusätzlich über eine bodentiefe Dusche verfügt. Reinstellen und wach werden.

Crowne Plaza Berlin Potsdamer Platz Badezimmer

Crowne Plaza Berlin Potsdamer Platz Badezimmer

Laufstrecken in Kreuzberg

Es liegen Pläne aus, um auf verschiedenen Routen seine Kilometer zu laufen

Es liegen Pläne aus, um auf verschiedenen Routen seine Kilometer zu laufen

Ein ausschlaggebendes Kriterium für ein Hotel ist für mich der Fitness-Raum. Ich habe während der re:publica morgens wenigstens 5km auf dem Laufband abgespult. Ein Blick in den Fitness-Raum sagt häufig auch etwas über das Haus aus. Der Fitness-Raum im Crown Plaza ist im Untergeschoss untergebracht. Er hat somit keine Fenster, was ich schade finde, aber kein Weltuntergang ist. Im Fitness-Raum wird einem alles geboten, was man für ein Workout zwischendrin benötigt. Der Raum ist 24/7 zugänglich.

Crowne Plaza Berlin Potsdamer Platz Fitnessraum

Crowne Plaza Berlin Potsdamer Platz Fitnessraum

Lounge mit Dachterrasse

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Im 5. Stock des Hauses gibt es eine hauseigene Club Lounge. Die Lounge ist, wie üblich, mit einer speziellen Karte zugänglich. Es gibt eine kleine Dachterrasse, die ich aber aufgrund der Temperaturen nicht genutzt habe. Die Lounge selbst fügt sich in gut in das Ambiente des Hotels ein. Ich muss aber sagen, dass die Lounge Luft nach oben hat. Im Mai gab es keinen Bereich, indem man hätte arbeiten können, da die Tische bereits nachmittags gedeckt waren. Das Angebot an Speisen und Getränken war in Ordnung, aber überschaubar. Wer als Status-Gast ohnehin Lounge-Zugang hat, dem wird es egal sein. Eine Buchung gegen Aufpreis würde ich allerdings abraten.

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Fazit

Das Crown Plaza Berlin Potsdamer Platz ist ein gehobenes 4-Sterne-Hause, welches nicht zu dick aufträgt. Ich habe meinen Aufenthalt dort sehr genossen und kann es fast uneingeschränkt empfehlen. Die Executive Lounge konnte mich im Mai noch nicht überzeugen. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich zu Protokoll bringen kann.

Das Crown Plaza Berlin Potsdamer Platz erfüllt alle Ansprüche, die man an ein solches Haus richtet. Trotz der 256 Zimmer schafft man eine ruhige und einladende Atmosphäre zu schaffen.

Ich werde das Hotel für den Mai 2017 ganz oben auf einem Zettel haben, wenn es darum geht, zur re:publica eine geeignete Behausung zu finden.

Hinweis: Mein Aufenthalt wurde vom Crowne Plaza Berlin - Potsdamer Platz übernommen.

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