Es ist eine Kunst fĂŒr wichtige Themen, die nötige Aufmerksamkeit zu generieren. Wir wissen zwar alle, dass alles Lebensbedrohliche einer gewissen Aufmerksamkeit bedarf, aber so richtig spannend ist es in den seltensten FĂ€llen. Ich kann mich zumindest nicht erinnern, jemals mit riesiger Freude zum Erste-Hilfe-Kurs gegangen zu sein.

Oder z.B. als Fahrradhelme vor Jahren erfunden wurden. Die Helme sollen Radfahrer im Straßenverkehr vor tödlichen Kopfverletzungen besser schĂŒtzen, aber sie sahen anfĂ€nglich ziemlich doof aus. Eine Ausrede, der wir uns in den ersten Tagen gern bedienten, wo Radhelme neu waren. Wir fanden ausreden, um unsere Gewohnheiten nicht zu Ă€ndern.

Das Aufmerksamkeitsdefizit ist ein Ergebnis, einer nicht permanent ausgesetzten Gefahr. Wir sind zwar im Straßenverkehr stĂ€ndig davon bedroht, dass mich ein Auto ĂŒberfĂ€hrt, aber es betrifft uns persönlich nicht so hĂ€ufig, dass wir uns diese Gefahr immer vor Augen fĂŒhren. Bis es entweder uns selbst trifft oder wir Zeuge eines Unfalls werden.

Diese Selbstbetroffenheit kann man sich hin und wieder auch zu Werbezwecken zu Nutze machen. Dazu benötigt ihr eine gemeinsame Verhaltensbasis, die transportiert werden soll. Das ist gar nicht so einfach und trifft den Kern sehr selten.

Sortie en mer ist ein solches Beispiel, welches sich typischen Computer-Mechanismen bedient, diese adaptiert, um seine Botschaft in das GedĂ€chtnis des Nutzers zu transportieren. Herausgekommen ist eine wunderbare Webseite ohne Humor. Nur dass es sich bei dieser Art von „Werbung“, um den Outdoor-Bekleidungsshop Guy Cotten handelt, geht etwas unter.

Kai Thrun
Author

Hallo, ich bin Kai - der Autor dieses Blogs. Ich berate Unternehmen, damit sie sich in ihrer digitalen Kommunikation verbessern. Ich gebe mein Wissen im Rahmen von Seminaren, Workshops und VortrÀgen weiter. Als Social Media Experte kommentiere ich hier im Blog seit 10 Jahren Kampagnen, Reisen und persönliche Erlebnisse.

2 Comments

  1. Die Seite bekommt’s nicht hin bei mir vernĂŒnftig in 2560x1080p was flĂŒssig abzuspielen 😀 – trotz Google Chrome und genĂŒgend Hardware…

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