Die Formel 1 hat es nicht einfach, um als Publikumsmagnet weiterhin standzuhalten. Die Regeln waren in den letzten Jahren teilweise haarsträubend und manches Jahr für den Zuschauer einfach verwirrend. In dieser Saison sind die Überholmanöver in die Höhe gegangen, was die Rennen für den Zuschauer etwas spannender gestaltet. Aufmerksamkeit gewinnt da in Moment leider der Reifen, der nicht gut funktioniert, wenn er denn nicht gerade buchstäblich auseinanderfällt.

Im nächsten Jahr gibt es eine neue Reglementierung: der Motor. Eine 1,6-l-Maschine soll aus 6 Zylindern, einem Turbo und einer ERS bei weniger Gewicht, weniger Verbrauch eine identische Leistung bringen. Am Ende sollen so rund 750 Pferdchen für ausreichend Fortbewegung sorgen. 1,6l Hubraum? Das kennt man sonst eher aus Mittelklasse-Fahrzeugen. Es werden sicherlich noch einige Witze über die „Power Units“ (so heißt die Kombination aus Motor, Turbo, ERS(=Energy Recovery System)) ergehen. Mercedes AMG Petronas hat eine Simulationsrunde in Monza gedreht, wo ihr eine Hörprobe der neuen Geschosse hören könnt. Ob das gut oder schlecht ist, mag ich nicht kommentieren, denn den „früher war alles besser“-Joker finde ich nicht fair. Downsizing findet eben überall statt.

Eine Antwort

  1. Kavendish

    Himmel, 1,6L Hubraum hatte mein erstes Auto…Ich hab neulich wieder einmal versucht mich für die F1 zu begeistern. So ganz klappte es nicht. Aber ich werde mir das nächste Rennen trotzdem noch mal anschauen.

    PS: Haste dir schon die F1 2013 Classic Edition von Codemasters mal angeschaut?

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