KLM hat sich früh in den Bereich der digitalen Kommunikation begeben. Die Fluglinie profitiert von dem Social Media-Engagement und bindet gern in Kampagnen ein.

So hat KLM schon fast einen festen Platz in meinem Blog. Ich mag die Ideen, den damit verbundenen Spirit. Es wirkt nicht aufgesetzt sondern integriert. Keine Frage, dass auch bei KLM im Alltag nicht alles rund läuft, wo es sicherlich auch im digitalen Service Negativ-Beispiele gibt.

Neben den Aktivitäten im Netz gibt es aber noch das Produkt der Airline selbst. Flugzeuge. Ich persönlich finde den bisherigen Langstrecken-Sitz in der Economy-Class nicht so überzeugend. Ich bin damit 2012 von Dubai nach Amsterdam geflogen. Wie ich jedoch im Unpacking eines Boeing 787-Dreamliner erfuhr, gibt es in der Economy-Class neue Sitze. Ihr habt richtig gelesen: Unboxing!

Willkommen zur vermutlich größten Box der Welt. Es ist ein Flugzeughangar. KLM packt mit einer Crew einen neuen KLM Boeing 787-Dreamliner aus. Der Sprecher führt durch das Flugzeug, wo einige Kommentare keinen Zweifel daran lassen, dass es sich um ein typisches Unboxing-Video handelt. Immerhin erscheint die Boeing 787 im typischen KLM-Blau und das Headset für den Piloten ist praktischerweise inklusive. Ausdrücke wie »how cool is this?« sind in Produktpräsentationen eher seltener.

In einer Mischung aus Witz und Charme vermittelt das Video aber mehr über ein neues Flugzeug, als sich der Durchschnittskonsument anlesen würde. Die Balance zum Unboxing und was ein Techie damit verbindet, wurde ebenfalls erfüllt.

KLM bleibt seinem Kredo weiterhin treu: »In the age of Social Media doing something that creates a real smile on somebody’s face is much cooler than attaching a smily face« – Danke dafür, KLM.

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