Bloggen und SEO ist ja immer so ein Thema. Die Blogger, die aus der SEO-Ecke kommen, schwören darauf. Ansonsten ist es verpönt, nicht authentisch genug. Über die Jahre gab es hier nur schwarz oder weiß und wenig grau. Dabei ist SEO kein Hexenwerk und ein Basiswissen sollte ein Blogger durchaus mitbringen.

Machen wir uns nichts vor, die meisten SEO-Tools fallen schon wegen ihrem Preis aus dem Raster. Wer nicht in einer Agentur sitzt, wird mit seinem Blog semi-professionell unterwegs sein müssen, um z.B. für ein OnPage ab 99 Euro im Monat aus der privaten Tasche zu investieren.

Mein Problem mit den SEO-Suiten wie XOVI, OnPage oder SearchMetrics, dass ich mich als Laien einfach überfordern. Ich habe Verständnis für den Umfang, aber mein Bedürfnis ist nicht so groß. Es ist ungefähr so, als wenn ich jemanden das erste Mal vor Photoshop setze oder ihn für seine 10 Suchtreffer im Monat ein professionelles Social-Media Monitoring zu verkaufen. Die Größe und der Umfang der SEO-Tools haben zweifelsfrei ihre Berechtigung, aber wenn ich schauen möchte, ob Bootfahren für mich interessant ist, kaufe ich mir nicht direkt ein Frachtschiff.

Ich bin sicher kein Vorzeige-Keyword, aber für Demo-Zwecke wird es ausreichen

Metrics Tools mit interessantem Funktionsumfang

In diese Lücke könnte Metrics Tools stoßen. Was direkt auffällt, das Metrics Tools ist schlank, wenig Schnickschnack, klare Ansage an eine digital-affine Zielgruppe. Leute wie mich, die SEO schon mal gehört haben, aber noch etwas wackelig auf den Knien sind, sehe ich in Metrics Tools. Was natürlich nicht bedeutet, dass der Profi damit nicht auch ein gutes Tool an die Hand bekommt. Ich kann ein paar gezielte Handgriffe anlegen, lernen und daraus langfristig Profit schlangen. Der Minimale-Aufbau des Menüs gliedert meine Aktivitäten sehr klar auf. Ich empfinde gerade dies als besonders entgegenkommend.

Ein SEO-Einsteiger will doch grundlegende Informationen sammeln.

  • Welche meiner Seiten ranken
  • Auf welcher Position befinden sie sich?
  • Was hat sich in den letzten Wochen verändert?
  • Ist das Keyword, das Richtige für meinen Artikel?

Einfach mal schauen, was beim Wettbewerb so rankt und ob das für einen Interessant sein könnte

Diese Fragen werden von Metrics Tools beantwortet. Das Tool kann noch mehr, aber ich möchte Euch die Gelegenheit nicht nehmen, selbst Dinge in der 14-tätigen Testphase zu finden. Außerdem möchte ich es Euch ersparen, dass ihr oben ein Keyword eingeben könnt und unten eine Tabelle bekommt, die man sortieren kann. Wenn Ihr mit Begriffen wie Rankings, Suchvolumen oder CPC nichts anfangen könnt, ist ein Schritt zurück nochmal sinnvoll.

Fazit

Soweit ich das beurteilen kann, findet sich mit Metrics Tools ein feines Tool. Der schlanke Funktionsumfang lässt mich auf wesentliche Aspekte der Optimierung fokussieren, oder eben eine Keywordrecherche schnell durchführen. Das Tool ist flott, hat ein intuitives User-Interface und hat selbst bei mir SEO-Dummie keine Fragen offen gelassen.

Metrics Tools bietet hier und da noch kleine Handgriffe, die einem ein »Aha!« entlocken. Daher empfehle ich Euch die 14-tätige Testphase!

PS: Grüße in die Heimat!

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