Über Social Media, Reputation und Web 2.0 wird viel diskutiert und von „uns“ auch viel geschimpft. Ich möchte allerdings an meiner eigenen Person kurz aufzeigen, dass es auch anders geht. Scheinbar hat man bei OTTO verstanden, wie es funktioniert und das freut mich. Zum Einen weil es als „Fachmann“ Hoffnung bringt zum Anderen weil ich ein verdammt zufriedener Kunde nun bin.

Folgender Sachverhalt: Ich wurde gestern durch einen Freund auf ein Angebot bei OTTO hingewiesen. Wir sprachen darüber, dass ich ein neues TV-Gerät benötige – er hätte da was gesehen. Angebot angeschaut, verglichen, abgewogen. Ok – wird gekauft. Heute Morgen etwas eher aufgestanden, OTTO.de und ab dafür.
Denkste. OTTO bietet Neukunden nämlich nicht den Versand an eine alternative Lieferadresse. Was schon mal totale Grütze ist, weil ich ja nun tagsüber in der Agentur rumlaufe und nicht zu Hause. Also habe ich meinem Unmut via Twitter zielgerecht freien Lauf gelassen.

So stelle ich mir guten Service vor. Ich finde es gut, dass ein großes Unternehmen wie OTTO es hinbekommt mit Twitter umzugehen. Auf meine Bedürfnisse wurde reagiert und ich hätte sonst (ohne Twitter) meinen Kauf sicherlich woanders getätigt.
Ich bedanke mich an dieser Stelle für den vorzeigbaren Service. So macht’s einkaufen dann auch wieder Spaß.

6 Responses

  1. Enrico

    Schicke Sache, endlich auch mal ein positiver Bericht! Besonders gut finde ich die schnelle Reaktion, da scheint wirklich mindestens Einer zu sitzen der sich um Twitter bzw Social Media Monitoring kümmert. Respekt an Otto!

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  2. Eyesdieler

    habe die gleiche Erfahrung mit Otto.de gemacht. Über Twitter konnte das Problem in MInunten geklärt werden. Super sache. Bleibt nur die Frage warum in beiden Fällen der Kontakt zu Otto.de über Twitter nötig war und was machen Leute die kein Twitter haben ? die meisten werden woanders kaufen…….

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  3. einer von otto

    der liebe herr kümmert sich natürlich, doch stellt euch vor es hätten 1000 leute ein problem!?! dann wäre twitter sicherlich die falsche oberfläche, zumal der/die otto-twitter personen nicht in der kundenbetreuung arbeiten.

    positiv ist es sicher! – soviel ist klar. 🙂

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  4. Volksphone

    Ja, trotz des kleinen Dämpfers mit der 49-Euro-Macbook-Aktion liegen sie wirklich gut in er Spur. Da könnte @Lufthansa sich mal informieren. 😉
    Grüße
    Marco

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  5. CiT

    @Eyesdieler: Nein Twitter wäre nicht nötig gewesen. Der Support über das Ticketsystem war nur 1 Stunden langsamer! Sicher musst Du immer das Kommunikationsmedium haben. Ich mein, wenn ich kein Internet habe, kann ich auch nicht bei einem eTailer bestellen 😉

    @einer von otto: Wer sich darum kümmert ist mir als Kunde letztlich egal. Und wenn sich die Putzfrau aus dem Foyer um mein Anliegen gekümmert hätte, hätte Sie halt eine Lobhudelei bekommen 🙂

    @Volksphone: Hehe ja durchaus – aber ich glaube, wenn Sie die Qualitätsstange oben halten, könnte dies letztlich dazu führen, dass Sie noch Sympathie aus der 49€-Nummer generieren. Sind halt auch nur Menschen 😉

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  6. Mark

    Da ich im Moment täglich Stellenanzeigen auf allen möglichen Portalen durchkämme, fällt mir auch immer wieder die Firma „Otto“ auf. Und ich bewege mich natürlich nicht im Bereich der Stellenanzeigen für Aushilfs-Verkäufertätigkeiten, sondern in der Kategorie Online-Marketing. Dort hat Otto immer wieder interessante Jobs ausgeschrieben.

    An diesem Beispiel hier zeigt sich dann auch, dass die Ausschreibungen nicht auf Aktionismus, sondern anscheinend einem Konzept beruhen. Und wenn ich mir so meine Firma angucke, dann ist „ein Konzept haben“ und „ein Konzept umsetzen“ hier meilenweit auseinander. Bei Otto anscheinend nicht 😉

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