Das Gerücht, dass Twitter mit eigenen Fotofiltern um die Ecke kommen wird, ist schneller bestätigt als man gucken konnte. Bereits heute Morgen ist das Update bei Google Play durch und es ist möglich, mit der nativen Twitter-App nun Fotos mit Filtern zu versehen.
Um dieses Vorhaben zu realisieren hat sich Twitter, hat man sich eine Firma namens Aviary angelacht. Es wurden der App insgesamt 8 Filter spendiert:

twitter_filters

  • Vignette
  • Schwarz-Weiß
  • Warm
  • Kühl (stark ins blau gezogen)
  • Vintage
  • Filmisch
  • Glücklich
  • Grobkörnig

Die Namensgebung scheint das Ziel zu verfolgen, sich an den Knipsern dieser Welt zu orientieren. Für den Ahnungslosen (also Leute wie mich), ist es evtl. einfacher sich Filternamen auf diese Weise zu merken.

Die angepriesene Gitteransicht ist nett, aber so klein, dass sie fast nicht zu gebrauchen ist. Was gar nicht so schlecht ist, ist die Zauberstab-Funktion. Sie soll die Bilder „optimieren“. Also Helligkeit und Kontrast etwas nachbessern. Nach ein paar flüchtigen Schnappschüssen scheint dies allerdings auch gar nicht so schlecht zu sein.

Es fühlt sich insgesamt aber nicht mehr so lässig an, wie der umgekehrte Weg (Instragram -> Twitter). Vielleicht gibt es ein IFTTT-Rezept, um die Bilder zu Instagram zu schuppsen. Dann fehlt allerdings wohl das typische Tagging.

Ich bin gespannt, wie sich die Veränderung auf die Handlungsweise von uns Usern auswirkt, die eben beide Dienste gern in Anspruch nehmen.

(via Stadt-Bremerhaven)

Kai Thrun
Autor

Hallo, ich bin Kai - der Autor dieses Blogs. Ich berate Unternehmen, damit sie sich in ihrer digitalen Kommunikation verbessern. Ich gebe mein Wissen im Rahmen von Seminaren, Workshops und Vorträgen weiter. Als Social Media Experte kommentiere ich hier im Blog seit 10 Jahren Kampagnen, Reisen und persönliche Erlebnisse.

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