Es ist vollbracht. Ich habe das Summercamp Alfeld 2012 über die Bühne gebracht. Zuerst möchte ich mich bei Arnd von Wedemeyer @avwedemeyer (notebooksbilliger.de), Sven Hennig @online_pkv_de (Online-PKV.de), Karsten Wiegand @kwiegand78 (Wiegand Automobile) recht herzlich bedanken – ohne die finanzielle und materielle Unterstützung, wäre die Veranstaltung in der Form nicht möglich. Ebenfalls gilt mein Dank den 3 Jungs (Steffen, Torsten und Peter – Danke!) vom DataNetwork Alfeld, die uns ein Wlan über die KVHS zur Verfügung stellten.

Das Summercamp Alfeld 2012 (Foto: Viktor Schanz @splittedvik)

Freitag: ungezwungenes Eintrudeln

Der Freitag war für mich noch mit einigen Terminen bestückt. Den Transporter für den Shuttle Service, Bettwäsche und Equipment abholen, später das Essen beim Schlachter einsammeln. Die Villa und das Gelände übernehmen und einräumen. Es war sehr schwül, was das Kistenschleppen nicht gerade einfacher machte, aber die Getränke mussten ja in den Kühlschrank.

Gegen 19 Uhr war der Großteil angekommen und hatte Bettwäsche als auch Spintschlüssel in Empfang genommen (für die, die in der Villa übernachteten). Während einige die Stadt erkundeten, fand der Rest sich in der Nähe des Grills ein. Danke Steffen an dieser Stelle für deinen Einsatz am Grill. Der Rest des Abends verlief in vielen Gesprächsthemen bei dem ein oder anderem Bier.

Samstag: Showtime

Vorstellung der Sponsoren (Foto: Tim Gramberg @kleiner_baum)

Der Samstag ist der Hauptakt. Nach 2,5 Stunden Schlaf ging es um 7 Uhr los, die Brötchen für das Frühstück holen. Im Gegensatz zu 2010 hatte ich an Erfahrung gewonnen, was mich zu der Maßnahme führte, die Brötchen selbst zu schmieren. Tim und Torsten unterstützten dabei tatkräftig, so das die erste Nahrungsaufnahme gesichert gewesen. Soweit ich es beobachten konnte, gab es durch die recht unterschiedlichen Aufwachphasen keine große Wartezeiten mit den Duschen.

Ich versuchte, den Tag „einen Schritt voraus“ zu gestalten. Die Teilnehmer saßen beim Frühstück, ich bereitete mich auf die „Eröffnung“ vor. Da man eine kleinere Gruppe agiler managen und lenken kann, verschoben wir dies auch um 1 Stunde. Sponsoren vorgestellt, etwas Hintergrundinformationen zu Ihnen und ihrem Engagement vorgestellt und einige allgemeine Dinge, sowie eine Idee vorgebracht. Vorstellungsrunde und Sessionplanung.

Fotos nehmen ohne Nachfrage

Es hat mich gefreut, dass meine Idee mit dem Nutzungsrecht so gut angekommen ist. Oder sich keiner getraut hat, etwas zu sagen. Wir hatten uns darauf einigen können, dass alle gemachten Fotos, von jedem Teilnehmer ohne weitere Nachfrage genutzt werden kann. Die Angabe einer Quelle, Blogurl oder Twitter-Account als selbstverständlich vorausgesetzt. Die einzige Einschränkung, die es hier gab, war: Sollten Bilder entstehen, die der Reputation der Person in irgendeinem Sinne schaden könnte, ist dieser vor Veröffentlichung um Erlaubnis zu fragen. Beide Punkte erspart einem hinterher sehr viel Aufwand und im letzten Fall vielleicht auch Ärger.

Was mich überraschte war – erst wollte irgendwie niemand seine Session vorschlagen und auf einmal waren es zu wenige Slots, um alle Themen aufzubereiten. Puh, Glück gehabt – ein voller Sessionplan ist die halbe Miete für einen guten Tag. Torsten und Christian haben sich darüber gemeldet, noch Salate für das Grillen beizusteuern.

Summercamp Alfeld ist, wenn jeder einfach mithilft (Foto: Tim Gramberg @kleiner_baum)

Ich sah noch Daniel in der Küche rumschwirren, irgendwer hat noch irgendeine Soße gemacht und wer an der selbst gemachten Kräuterbutter schuld gewesen – ich habe es nicht wahrgenommen – danke euch für das Einbringen. Genauso gilt meinem Dank Timo @quibbler_g, der extra zum Grillen vorbeigekommen ist und nach 2010 bestätigt hat: Bürgermeister am Grill!

Wenn es um die Wurst geht, kann es mal zu einer Schlange kommen (Foto: Viktor Schanz @splittedvik)

Im Anschluss daran ließ man sich bei Powerpoint-Karaoke aus, welches ich aber den Teilnehmern überlassen habe. Danke Sebastian für die Vorbereitung. Ich war offengestanden froh ein paar Minuten „Ruhe“ zu haben, der Tag war lang genug.

Nachtsession

Der Tross zog dann auf die Terrasse, um Mitternacht dann eine Open Transport Tycoon-Session einzulegen. @Elcario war sozusagen Chairman und Chief Executive Office und hatte hinter sich 4 Member of the Board sitzen, die ihn darin berieten, was wo wie zu bauen ist. Es hört sich nach einer interessanten Veranstaltung an. Leider war ich dort schon mit „Schlaf nachholen“ beschäftigt. (Falls es davon Bild und Tonmitschnitte geben sollte, hätte ich gern den Link)

Sonntag: Relaxen und aufräumen

Der Sonntag ist beim Summercamp ein halber Tag. Dies ist der Örtlichkeit geschuldet. Ich finde dies allerdings eher positiv. Somit ist gewährleistet, dass jeder eine halbwegs passable Abreisezeit bekommt, ohne etwas zu verpassen. Und sonntags geht es auch etwas gemütlicher zu. Der ein oder andere hat wohl am Vorabend ein schlechtes Glas erwischt.

Nach dem Frühstück hielt ich eine Doppel-Session „Blogger 1×1“. Es ist die Session, die ich schon in Braunschweig hielt, aber scheinbar auf großes Interesse stößt. Nun gut, so redete ich etwa 1,5 Stunden auf die Leute ein oder versuchte Fragen, so gut es ging zu beantworten. Die Slides gibt es bei Slideshare.

Torsten hielt noch die Fortsetzung seiner Pintereset-Session, während Niels „alles außer Pinterest“ anbot. Eine dieser Freestyle-Sessions, die dem Entertainment dienen und jeder sein Lieblingsvideo, -Bild, -Webseite der Runde vorstellte.

Aus gegebenem Anlass zog ich die Abschlusssession nach Nachfrage um 30 Minuten vor. Es gab nichts zu bemängeln, zumindest äußerte dies niemand. Auch die 2012er Version scheint in ihrem Konzept aufgegangen zu sein. Schade, dass die NoShow-Rate prozentual recht hoch gelegen war, was aber niemanden davon abhielt ein prima Wochenende gehabt zu haben. Wer nicht da war, ist selbst schuld!

Fazit

Das 2012er Summercamp war anders. Es war nicht schlechter oder besser, es war einfach anders. Es ist aber interessant zu sehen, wie unterschiedliche Charaktere zu ähnlichen Ergebnissen gelangen. Der Umgang war sehr ausgewogen, ausgelassen und die Abende hat man gut ausklingen lassen. Einige behaupteten, sie würden 2013 wiederkommen – dann haben wir nicht so viel falsch gemacht.

Wir. Wir sind Isa @DieMeyersche und meiner einer. Natürlich stehe ich für die Veranstaltung, die Organisation im Vorfeld und kümmere mich um einen reibungslosen Ablauf – aber machen wir uns nichts vor, ohne Sie im Hintergrund zu haben, wäre die Veranstaltung so nicht möglich.

Ebenfalls danke an alle, dass das mit den Zimmern so wunderbar geklappt hat. Es hat viel Arbeit abgenommen und auch die IJDG war mit dem Zustand des Hauses sehr zufrieden. „Sie dürfen gern wiederkommen“, sagte der Hausverwalter…

weitere Artikel zum Summercamp Alfeld 2012 (Stand 9.7. 10:43 Uhr):

Bilder von Tim (G+)

7 Responses

  1. Hubert

    Hi Kai,

    danke für den ausführlichen Rückblick, der auch ein paar weitere Einsichten umfasst, die man selber nicht so sehen konnte.. bspw. bezüglich des zeitmanagements, der Kistenschlepperei u.a.

    Danke auch für den abschließenden Hinweis, dass Isa @diemeyersche ist *hmpf* – das hab ich dann eindeutig zu spät mitbekommen.

    Klasse wars, hab also nochmals vielen Dank – ich bin einer derjenigen, die sehr gerne wieder kommen würden!

    Herzliche Grüße

    Hubert

    Antworten
    • Kai Thrun

      Servus Hubert,

      nichts zu danken. Es war beabsichtigt, dass man es nicht sieht oder eben nicht mitbekommt. Wie das eben so ist, wenn man einen reibungslosen Ablauf gewährleisten möchte ohne dem Gast dabei auf den Keks zu gehen.

      Schön, dass es gefallen hat. Das freut mich und dass du die Reise noch mal auf dich nehmen würdest, spricht ja mehr aus als man es in ein Lob fassen könnte. Falls es 2013 ein Summercamp gibt, besorge ich dir auch eine Flasche Maibock 😉

      Viele Grüße nach Stuttgart,
      Kai

      Antworten
      • Hubert

        Cool @Bockbier 😉

        Wenn es zeitlich passt, kann ich auch versuchenm Freitag frei zu nehmen und Dir dann schon früher auch zur Hand gehen!

  2. Marius

    Ich konnte zwar aufgrund einer übermäßig langen Anreise dieses Jahr nicht kommen, aber wenn es eine 2013er-Version gibt, dann könnte das zeitlich so passen, das ich da gerade mit dem Studium hier fertig und daher auf Heimaturlaub bin. Würde mich sehr freuen.
    Ebenso freut es mich zu hören, dass es wieder alles gut geklappt hat und ihr wieder ein tolles entspanntes Summercamp auf die Beine gestellt habt. Hatte ich aber auch nicht wirklich anders erwartet.
    Gute Erholung!

    Antworten
  3. Angie

    Danke Isa, Danke Kai

    Allen anderen ein „Toll Euch kennen gelernt oder endlich mal wieder Real Life getroffen zu haben“ Das war das entspannteste BarCamp ever ;o}
    Ob ich auch noch was blogge dazu, kann ich nicht versprechen (Zeit) vorgenommen hab ich´s mir auf jeden.

    Freue mich schon auf sca13 und auf Euch

    Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

Send this to friend